Waren die Worgun wirklich die Mysterious?

Moderator: Turion

Sind die Worgun wirklich mit den Mysterious identisch?

Ja
9
36%
Nein
7
28%
Will ich mich nicht zu festlegen
9
36%
 
Abstimmungen insgesamt: 25

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Berni Ziegler
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Waren die Worgun wirklich die Mysterious?

Beitrag von Berni Ziegler » 6. Sep 2004, 17:56

ACHTUNG SPOILER-GEFAHR!!!!! Wer Bittwar I noch nicht gelesen hat bitte nicht weiterlesen!
















Tja, eine weitere Frage wurde im Drakhon-Zyklus nie hundertprozentig beantwortet. Sind die Worgun wirklich mit den Mysterious identisch?

Ich bin da skeptisch, denn wer weiß, vielleicht konnten Margun und Sola Ren gar nicht die kompletten Daten überlassen, weil sie nur über die Baupläne von Ringraumern verfügen. Wo gibt es einen Beweis, daß die Worgun und nicht die Balduren die Sternenbrücken, den Planeten Golden und die ganzen anderen Meisterleistungen erschaffen haben?
Vielleicht waren die Salter ja sogar nur ein Hilfsvolk der Worgun im Kampf gegen einen goldenen Feind, der schließlich nach langem Kampf wie "Ein Nichts ins Nichts vertrieben" (siehe der Goldene Salter im Vitrinensaal auf Babylon)wurde.
Die Worgun könnten die Balduren besiegt und vertrieben haben, und danach deren Anlagen in Nal, Andromeda, Mapei I+II und in Orn übernommen haben.
Im Laufe der Jahrtausende nach diesem Krieg geriet dieser dann bei den Worgun in Vergessenheit, und als die Worgun und Salter sich dann auf die Suche nach den Balduren begaben, wurden sie von diesen aus Rache getötet.

Auf die Idee, daß die Worgun doch nicht mit den Mysterious identisch sein könnten, hat mich auch der Ausspruch des alten Salters gebracht, der sagte, daß die Grakos im Augenblick des Todes eine goldene Erscheinungsform annehmen, was aber nicht stimmt.
Die Einzigen, die golden sind, sind die Balduren. Vielleicht waren diese während des Krieges gegen die Worgun ja durch ähnliche Felder geschützt wie die Grakos später (die vermutlich dann einst ein Hilfsvolk der Balduren waren, ehe sie von den Zyzzkt angeheuert wurden).
Außerdem stimmt es mich mehr als nachdenklich, daß die Grakos nur über so wenige Planeten und auch nur eine einzige Werft zum Bau ihrer Kampfstationen und Raumschiffe verfügten. Selbst wenn sie vor 1000 Jahren vernichtend besiegt wurden, hätten sie mehr als genug Zeit gehabt, danach wieder Planeten zu besiedeln und neue Werften zu bauen, was ja ihrem kriegerischen Wesen entspricht.

Nein, meiner Meinung nach ist da etwas mehr als Faul an der Sache mit den Worgun.

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John Charlie Brown
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Balduren - die neuen Myterious

Beitrag von John Charlie Brown » 6. Sep 2004, 21:08

Irgendwo stand auch mal was zu, daß die Zyzzkt auch mit an dem SBH gedreht haben/hatten - zu guter letzt waren das auch die Balduren oder was?
Und ... fragt mich doch gestern am Sonntag mein alter Herr (der welcher auch RD liest) so nebenbei warum denn alles an/in den Ringraumern auf humanoide Körpermaße angepaßt sei, weil den Worgun als Gestaltenwandlern könne es doch egal sein ob die Deckhöhe 2,40 m oder nur 1,00 m sei. Also warum ist alles auf die Größe eines vitruvianischen Ideals konzipiert? Ich antwortete: Nun vermutlich weil die Worgun gerne in humanoider Form auftraten, was zugegeben wohl ein eher schwaches Argument ist. Es spricht also eher viel für die humanoiden Balduren.
Nur warum stehen dann in Orn (NGC 253) goldene Insekten rum - hä ???

Der sehr sehr spekulative J.C.B.


PS: zu obiger Umfrage: habe mit "nicht festlegen" gestimmt, da ich meine, daß die Worgun für die Menschen um Ren Dhark schon die Mysterious sind. Nur ist halt die Frage, stammt all das technische von den Balduren oder wurde es von den Worgun weiterentwickelt. Irgendwo steht ja mal was zur Stagnation der Worgun.

Ach ja, und was war das (von wem) für ein Schutzschirm um Epoy beim Angriff der Zyzzkt im Band ähm DZ 23 o. 24??? alles sehr sehr mysteriös!
Zuletzt geändert von John Charlie Brown am 6. Sep 2004, 23:52, insgesamt 1-mal geändert.
Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist. - Blaise Pascal (frz. Philosoph, Mathematiker u. Physiker) Bild U30 & WiW 60 sind ausgelesen!

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Beitrag von Berni Ziegler » 6. Sep 2004, 21:26

Naja, mal abwarten, man weiß ja nie, was so Authoren alles einfällt wenn so ein Zyklus 24 Bände lang ist *lol*

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tom
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Beitrag von tom » 7. Sep 2004, 03:14

der schirm auf epoy wurde von einer station der balduren erzeugt, ergo ein baldurischer schild !

aber der rest klingt ganz plausibel, deshalb das mit: "ein nichts und ins nichts vertrieben"
und das mit dem toten salter der die gesucht hatte (erklärt auch warum der eine worgun diesen verstecke und gegen seine artgenossen durch das mentalfeld schützte

(frage: wo ist eigentlich dessen schiff, das währe doch auch interressant wenn RD das fonden würde, es würde bestimmt viele erkenntnisse bringen)


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Beitrag von Turion » 7. Sep 2004, 04:12

tom hat geschrieben:wo ist eigentlich dessen schiff, das währe doch auch interressant wenn RD das fonden würde, es würde bestimmt viele erkenntnisse bringen
Nicht wenn jemand etwas dagegen hätte, daß man mit den Daten anfangen kann. Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten sich zu bewegen. Vielleicht kann man ja auch jemanden mit einem Transitionstor (ich nenn das jetzt mal so) an jeden beliebigen Ort in einem bestimmten Radius schicken und das so genau, daß keine Kollisionen zustande kommen. Abba das ist rein spekulativ, hmm.. vielleicht sollt ich mir das für meine Außerirdischen merken, die Oxyur haben bisher keine technischen Finessen bekommen.
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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 7. Sep 2004, 11:43

Berni Ziegler hat geschrieben:Na ja, mal abwarten, man weiß ja nie, was so Autoren alles einfällt, wenn so ein Zyklus 24 Bände lang ist.
Wieso soll uns was einfallen? Ich bin gerade fleißig am Abschreiben dieses Threads. :wink:
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Beitrag von Turion » 7. Sep 2004, 12:00

War ja klar... Und bald sind alle Autoren und Exposeschreiber so gut woe arbeitslos, weil sie alle Ideen aus dem Forum übernehmen. :mrgreen:
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Beitrag von Berni Ziegler » 7. Sep 2004, 17:14

Nun, die Zyzzkt könnten ja auch, genau wie einst die Worgun, von den Balduren geschaffen worden sein. Außerdem, wer sagt, daß die Statuen von den Worgun errichtet wurden? Könnte es nicht eher so sein, daß die Statuen von den Balduren stammten und nach deren Niederlage gegen die Worgun weitgehend zerstört wurden (siehe die fehlenden Gesichter und Arme, die durchaus absichtlich entfernt worden sein könnten).

Und die Station im Inneren von Epoy ist halt ein Beutestück, daß die Worgun zum Schutz ihrer Welt lange vor der Niederlage gegen die Zyzzkt dort plaziert hatten, wofür auch die Tatsache spricht, daß sie erst aktiv wurde, als die Point Of/MASOL dort auftauchte. Letztere Programmierung dürfte wohl am Ehesten von Margun und Sola sein, die ja das Schiff erbaut hatten.

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Beitrag von tom » 7. Sep 2004, 21:07

oder auf die balduren (waren vielleicht in der milchstraße ?) und haben die PO verändert, denn angeblich hatte sie auch funktionen die margun und sola nie eingebaut haben....

kann mir net denken das die balduren von den worgun vertrieben wurden, wenn sie doch früher deren götter waren

aber es kann trotzdem sein (bei den autoren würde ich mich net wundern)


mfg tom : -)
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Beitrag von Mischkin » 8. Sep 2004, 10:11

Was wäre, wenn sich in der Milchstraße noch ein paar Worgun Mutanten befinden. Schließlich hat der Zyzzkt-Worgun-Krieg bis vor tausend Jahren ja auch dort stattgefunden. Wenn ein paar von den Muatanten sich ein Versteck geschaffen hätten, von dem sie glaubten dass es sie auch die Katastrophe durch das Zentrums-Black-Hole überstehen lässt? Wenn das vielleicht diejenigen gewesen sind, die die Grakos geschaffen haben und evtl. vorher auch die G-Loorn besiegten und als Grako-Grundmaterial verwendet haben? Wenn die jetzt wieder aktiv werden, weil die Milchstraße jetzt sicher ist? Wenn daher die Verbindung zu den Grakos käme? Wenn Kor Tranc ein Worgun-Mutant in TEL-Gestalt wäre? Das wäre doch ganz schön naheliegend. Die Balduren wären dann ein Ablenkungsmnöver. Was wäre, wenn die Worgun-Mutanten kein Zufall gewesen sind? Wenn die entstehen sollten, wenn die Worgun auch irgendwie manipuliert sind? Die Wahrheit ist dort draussen! Oder doch dort drinnen? Im Autorenhirn, hinter den Buchdeckeln eines noch zu schreibenden Bitwar-Bandes?

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Beitrag von Berni Ziegler » 8. Sep 2004, 17:43

Mischkin hat geschrieben:Was wäre, wenn sich in der Milchstraße noch ein paar Worgun Mutanten befinden. Schließlich hat der Zyzzkt-Worgun-Krieg bis vor tausend Jahren ja auch dort stattgefunden. Wenn ein paar von den Muatanten sich ein Versteck geschaffen hätten, von dem sie glaubten dass es sie auch die Katastrophe durch das Zentrums-Black-Hole überstehen lässt? Wenn das vielleicht diejenigen gewesen sind, die die Grakos geschaffen haben und evtl. vorher auch die G-Loorn besiegten und als Grako-Grundmaterial verwendet haben? Wenn die jetzt wieder aktiv werden, weil die Milchstraße jetzt sicher ist? Wenn daher die Verbindung zu den Grakos käme? Wenn Kor Tranc ein Worgun-Mutant in TEL-Gestalt wäre? Das wäre doch ganz schön naheliegend. Die Balduren wären dann ein Ablenkungsmnöver. Was wäre, wenn die Worgun-Mutanten kein Zufall gewesen sind? Wenn die entstehen sollten, wenn die Worgun auch irgendwie manipuliert sind?

Hm, Interessante Idee, außerdem kann ich mich an einen Kommentar hier im Forum erinnern, daß es noch weitere Worgun-Mutanten geben soll, die die Vernichtung der Zyzzkt-Hauptwelt entgangen sind. Oder aber die Raumer, die Grah angegriffen haben, sind von den Worgun-Mutanten gebaut worden, die jetzt ihre ehemaligen Helfer für deren Versagen bestrafen wollen, genau wie sie es mit Zyzzkt die versagt haben in Orn ja auch getan haben :)
Aber noch etwas ist auffällig. Warum hat eigentlich seit der galaktischen Katastrophe niemand mehr versucht, von Hope/Kaso aus das Transmitternetz zu benutzen? Es wäre doch sicher im Sinne der Menschen gewesen herauszufinden, ob noch weitere Stationen der Worgun die Katastrophe überstanden haben, vielleicht sogar das System mit der gewaltigen Ringraumerflotte, die einst die Erde angriff. Schließlich kann sich jede Worgun/Balduren-Basis mit einem funktionierenden Zentral-HK genau wie der Industriedom mit einem Interdim-Feld geschützt haben und somit der Zerstörung entgangen sein. Warum geht dieser Sache niemand mehr nach? Theoretisch sollten die einzelnen Transmitter-Stationen sogar von der PO aus ansprechbar sein (hat Ren Dhark glaube ich vor der Katastrophe einmal gemacht und dabei viele grünzeichen für noch arbeitende Transmitter bekommen).

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Beitrag von tom » 11. Sep 2004, 14:24

ja, hat er ! (welche transmitter das waren weiß ich leider nimmer, also ich meine welche transmitter er da testete)


bin auch dafür das es noch viel worgun zeug in der milschstraße alias NAL zu finden gibt ("es gibt noch viel zu sehen")


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Beitrag von Mischkin » 11. Sep 2004, 21:10

Mir ist gerade eingefallen, warum der Goldene kein Gesicht hat! Der hat den neuen Worgun-Rasierapparat ausprobiert, war ein Prototyp von Margun und Sola. Die Strahlstärke war noch nicht perfekt eingestellt. UUUps! Tja so kanns gehen. Damit der arme Kerl nicht verblutet haben sie ihn mit ner goldenen Konservierung behandelt. Da hält er sich, bis sie ihm ein neues Gesicht verpassen können.

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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 12. Sep 2004, 15:33

Mischkin hat geschrieben:Mir ist gerade eingefallen, warum der Goldene kein Gesicht hat!
Mir auch. Mit Gesicht sieht er schlichtweg Scheiße aus. :cry:
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Beitrag von Berni Ziegler » 25. Sep 2004, 20:07

Trotzdem, mir gefällt die Sache nicht so recht. Ich denke an den Spruch von Olan (dem letzten Salter), der ja auch in Bitwar 1 noch einmal zitiert wird, bezüglich der Grakos (S. 33 die letzten 3 Abschnitte):

Ren zu Olan: "Wir haben auf vielen Planeten, die ihr verlassen hattet, eine Statue gefunden, die einen goldenen Menschen ohne Gesicht darstellt. War diese Plastik für euch eine Gottheit?"
"Eine Gottheit?" entfuhr es Olan. "Seit wann sind Grakos Götter? Die höllischen Unsichtbaren mit ihren unsichtbaren Riesenstationen, die nur im Todeskampf sichtbar wurden, und dann, Dhark..... dann sahen sie aus wie du und ich, wie wir alle hier, nur war ihre Haut golden und ihr Gesicht wunderbar anzusehen. Und doch waren sie die grausamsten Teufel zwischen allen Sterneninseln, die nur eines kannten: morden, morden, morden....!"
Und er fügte hinzu: "Nach mehr als dreißigtausend Jahren sind sie wieder aus ihren Löchern gekommen! Oh, jetzt bin ich sicher, daß ich noch lange leben werde."



Was Olan hier beschreibt hört sich aber absolut nicht nach den Grakos an, die von den Terranern schließlich besiegt wurden. Vielmehr beschreibt er fast genau einen Balduren. Auch die Zeitangabe passt nicht, denn der Krieg der Worgun gegen die Zyzzkt und deren Helfer fand vor 1000 Jahren in Nal statt und endete mit der manipulation des Zentrums-Blackhole.
Ich bin jetzt, nachdem ich diese Stelle im neuen Buch zum vierten mal seit ich es habe gelesen habe, mehr denn je davon überzeugt, daß es einen weiteren großen Krieg gab, lange vor Erscheinen der Zyzzkt in Nal. Damals kämpften Worgun und Salter gegen die Balduren, die eine ähnliche Abschirm-Technologie benutzten wie die Hyperraumfelder der Grakos.
Lange nach Ende dieses Krieges fiel diese Technik den heutigen Grakos in die Hände - oder einer Gruppe von G'Loorn, die die Technik annahmen und damit auszogen, um die Galaxie zu erobern, denn Grako-Krieger sehen den G'Loorn ja zum Verwechseln ähnlich. Diese nutzten die Technik und schlugen sich dann auf die Seite der Zyzzkt im Kampf gegen Worgun und Salter, in der Hoffnung, dadurch die Herren von Nal zu werden.
Dafür spricht auch, daß die Grakos nur über einige wenige Werften im Orbit um ihren Heimatplaneten verfügten. Warum besaßen die Grakos nur diese par Anlagen zum Bau? Warum hatten die Grakos nur so wenige Planeten unter ihrer Kontrolle? Selbst nach der vernichtenden Niederlage gegen die Worgun und Salter hätten sie noch weit mehr Systeme besetzt haben müssen.
Und nur so nebenbei - den Menschen soll mit nur knapp 450 Ringraumern etwas gelungen sein, was die Worgun und Salter mit ihren gewaltigen Mitteln seinerzeit nicht schafften, nämlich die Grakos entgültig in die Knie zu zwingen? Ich finde das unrealistisch!
Nein, irgend etwas ist faul an der Sache. Ich denke, daß eine Untersuchung von Grah zeigen dürfte, daß die Grakos dort nícht entstanden sind, sondern sich erst später dort niederliesen, so etwa vor 20-30.000 Jahren, nach dem Ende des Krieges gegen die Balduren.
Überhaupt, warum hat Ren nie bei den Grakos die Unterlagen über den großen Krieg gegen die Worgun erbeten/gefordert? Aus diesen Akten hätte man doch sicher unzählige weitere ehemalige Worgun/Salter-Welten in Nal entnehmen können.

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