Die Spur der Wojiden

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Schlomo Gross
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Beitrag von Schlomo Gross » 29. Nov 2005, 22:01

[OOC: voraussichtlich ab Samstag bin ich wieder voll dabei. Mein Auftrag muss in 3 Tagen (Freitag (24h?)) abgeschlossen sein, und da ich keine Baustelle hinterlassen will, steck ich ein wenig im Stress...]

Schlomo war zur Schlosspyramide mit gekommen und spazierte gemütlich mit einem tragbaren Multianalysator an der Südmauer entlang, als plötzlich der Metalldetektor ansprach. Irgendwo unter seinen Füßen musste eine größere Metallmasse liegen! Schlomo rief nach einem der Bauroboter, der auch sofort anrollte und zu graben begann. In etwa einem Meter Tiefe stieß er auf eine violettblaue Platte. Unital?


Schalom,

Schlomo

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Der Wächter
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Beitrag von Der Wächter » 7. Dez 2005, 15:36

Der Bauroboter war vor dem seltsamen Gebäude auf Unital gestoßen, das hatten die Auswertungen des tragbaren Analysators ergeben. Erhob sich das Pyramidenschloß etwa auf einem Unital-Sockel oder lag gar eine Station der Worgun unter dem bizarren Komplex? Die Roboter hatten einen größeren Bereich freigelegt, doch auch hier war keine Spur eines Einganges zu erkennen. Die genauen Abmessungen hatten sie auch noch nicht ermittelt, dazu wollten sie als nächstes einen Roboter mit dem Analysator losschicken, um dann eventuell am Rand des Unital-Sockels nach unten zu graben. Sie selbst machten sich aber jetzt wieder auf den Weg Richtung Gebäude, um eine komplette Umrundung zu beginnen, irgendwo mußte doch so etwas wie ein Eingang zu finden sein.
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Schlomo Gross
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Beitrag von Schlomo Gross » 18. Dez 2005, 16:16

Die Bauroboter gruben scheinbar unmotiviert und nach einem für Außenstehende nicht zu erkennendem Schema Löcher in den Boden. Johann, der Designerroboter, koordinierte die ganze Aktion und meldete in unregelmäßigen Abständen, dass wieder einer der Roboter auf die anscheinend extrem große Unitalplatte gestoßen war. Schlomo musste sich eingestehen, dass er nicht in der Lage war, abzuschätzen, wie lange die Roboter brauchen würden um den möglicherweise vorhandenen, aber im Boden verborgenen Eingang zu finden. Also beschloss er, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Zumindest wollte er wissen, wie groß die Unitalplatte wirklich war. Also gab er Golem seinen Universalanalysator und bat ihn, nach Süden zu gehen, bis er den Rand der Platte fand. Dort sollte er nach Links abbiegen und versuchen, dem Rand der Platte zu folgen. Und er sollte dort natürlich Markierungen in den Sand ritzen. Als Schlomo am Lift vorbei kam, auf dem Karlo, der orange Kater schlief, klebte er dem Lift ebenfalls einen Universalanalysator mit doppelseitigem Klebeband – was man nicht alles in seiner Umhängetasche findet – an, und schickte ihn nach Norden. Sobald er den Rand der Platte erreicht hatte, sollte er genauso vorgehen wie Golem.

Da die Suche doch recht lange dauern konnte, schlenderte Schlomo zurück zum Lager. Dort hatten sich einige seiner Freunde bereits zum Abendessen versammelt, manche waren damit auch schon fertig. Sandra Held, die Astronomin, kramte in ihrem Rucksack auf der Suche nach einem geeigneten Nachtisch. Sie fand schließlich eine kleine Sprühflasche und bot sie Schlomo an: “Magst Du auch einen Mai-Tai?”

Schalom,

Schlomo

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Pit
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Beitrag von Pit » 22. Dez 2005, 12:18

Mittlerweile hatte das Team um Pit und den anderen begonnen das Wrack auszugraben und zu zerlegen. Die Grundstruktur sollte die Gleiche bleiben – 60m Diskusraumer mit einer Höhe von 20m. Die meisten BRs lieferten die Energie. Insgesamt 15 BRs arbeiten am Wrack.
Die Konverter mussten neu gebaut werden, dies war aber kein Problem mehr, denn sie hatten reichlich Metall gefunden. Dieses Metall war eine super schweres edel Metall, sein speziefisches Gewicht lag bei 893,5 Gramm. Sie nannten es Merkan.
Nach 4 Tagen war es so weit. Die Konverter waren fertig und Energiesilos waren befüllt. Sie nannten den Raumer Inkalon (one) . Jetzt kam jedoch der schwierigste Teil der ganzen Sache, Sie mussten wissen wo sie waren und wie sie zurück nach Terra oder zu KB kamen. Kurz gesagt, sie brauchten Sternkarten.
Vor kleineren Angriffen waren sie jedoch geschützt. Das Schiff hatte 24 starke Geschütze und einen doppelten Schild.
Die Geschütze wurden mit Hyperraumenergie betrieben und waren ein blasoranger leicht flackander Strahl. Sie waren außerordentlich stark, denn die Simulationen haben ergeben das sie fast alle feindlichen Schilde in ein paar Sekunden zum Zusammenbruch bringen konnten. Denn sie bauten bei Berührung ein kleines Hyperraumfeld auf was die Energie des feindlichen Schirmes förmlich aufsaugte.
Weiterhin war einer der schirme ein Tarnschirm und der andere ein Starker Defensive Schirm.
Der Clou der Sache war das man beide zusammen Schalten konnte und so einen fast perfekten Schirm aufbauen konnte. Jedoch konnte man dann keine Waffe abfäuern.
Das Raumschiff Inkalon war für einen Testflug bereit.

[ooc: Schuldigung das ich so lange nicht mehr im Forum war, hatte einfach keine Zeit.]

Nukebox
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Beitrag von Nukebox » 3. Jan 2006, 20:46

Nach der ganzen Arbeit, das Ausgraben und modifizieren des Schiffes bestand Sebastian darauf, den Testflug zu begleiten. Er hatte schließlich auch bei den Modifikationen eine wichtige Rolle gespielt.In Erinnerung an seine Flugausbildung nahm er im Pilotensitz platz.Ob er das Schiff wohl fliegen durfte? Immerhin war er kein übler Pilot und es war fraglich ob es einen anderen Piloten unter den Menschen gab.
Er ging zu Pit und meldete sich als Pilot und wartete auf eine Antwort schließlich war es ja "sein" Schiff.

(OOC: @Pit: "sein" Schiff ist nicht böse gemeint, ich war und bin nur nicht sicher, wem das Schiff gehört.
Sorry , das ich so lange abwesend war, aber ich hatte einfach zuviel zutun und musste dann in meiner Freizeit einfach mal entspannen. Also los gehts!)
"Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht mir nicht immer."
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Beitrag von Pit » 5. Jan 2006, 12:15

Noch am gleichem Tag wurde ein Treffen vereinbart, dort sollten alle Expeditionsteilnehmer, Pit und der mysteriöse „Uwe“ teilnehmen.
Dort sollte über das Inka-Worgun-Burg/Schloss und über das Raumschiff Inkalon gesprochen werden.
Die Ziele waren in das IWS (Inka-Worgun-Schloss) zu kommen und eine Mannschafft für das Raumschiff zu kommen, eins Stand aber schon fest, das das schiff allen gehört.
Der erste Pilot sollte Sebastian werden, Pit sollte ein Ollraunder (halt der alles machen kann) oder der I.O. werden. Die meisten wollten nicht dass Pit der Captain wird, denn sie trauten ihm diese schwierige Aufgabe nicht zu.
Beim Schiff sollten mindestens 8 Personen mitfliegen.
Eine Liste wurde aufgehangen um die Mitglieder festzustellen.
Bis jetzt stand nur der Pilot eindeutig fest, Sebastian.

(ooc: Sorry, ist mir nicht so richtig aufgefallen, nun bist halt du der Pilot, und ich wusste auch nicht deinen Namen, habe dich halt Sebastian genannt so heißt duz doch oder? :roll: :oops: )
Zuletzt geändert von Pit am 7. Jan 2006, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Nukebox » 6. Jan 2006, 16:49

Die Nachricht, das er der Pilot sein sollte erfüllte ihn mit Zufriedenheit.
Dass das Schiff allen gehören sollte, bezeichnete er als feinen Zug von Pit, obwohl dieser nicht Captain wurde, weil ihm die Ausbildung und Erfahrung fehlte, aber er (pit) hätte die richtige Mentalität dazu gehabt. Da der Tag zu schwinden begann, nahm sich Sebastian vor, früh ins Bett zugehen um Gedanken über morgen zu unterdrücken.

(OOC: @Pit: Ja, ich heiße hier und im realen Leben Sebastian. Außerdem wird das Wort Allrounder geschrieben :roll: )
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Beitrag von Pit » 7. Jan 2006, 13:34

In der Zwischenzeit hatten die BRs das IWS größtenteils freigelegt. Man hat herausgefunden das es wahrscheinlich einen Eingang gibt, der jedoch nur durch eine gut getarnte Schaltung zu öffnen sei. Der Unitall Sockel war an verschiedenen stellen durch Runde Irisse unterbrochen, wofür diese komisch aussehenden Unterbrechungen da waren war ein Rätsel.
Doch in dieser Nacht kam einer der Forscher auf die Lösungskombination für den Eingang.
Sie mussten einen Alpha-Rytmus-Verstärker bauen und mit diesem Gerät einen stark gebündelten Gehirnwellenstrahl auf das Zentrum des IWS richten. Wahrscheinlich würde dann irgendwo etwas passieren, vielleicht würde sich ein Eingang öffnen.
Noch in dieser Nacht würde ein Treffen vereinbart. Alle expeditionsteilnehmer mussten erscheinen, selbst die, die Schlafen!

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Beitrag von Der Wächter » 16. Jan 2006, 12:49

Der Wächter hatte die letzten Aktivitäten genau beobachtet, sich selbst aber merklich zurückgehalten. An den Arbeiten an dem Raumschiff hatte er sich gar nicht beteiligt, die Instanz seiner Station hatte aber alle dortigen Vorgänge genau überwacht und aufgezeichnet. Einige Ansätze des jungen Konstrukteurs erschienen ihm sehr viel versprechend, bei anderen Umbauten kamen in ihm leise Zweifel auf, ob das Schiff den Testflug unbeschadet überstehen würde.

Es war allerdings klar, daß mit diesem Schiff die riesige Entfernung zur heimatlichen Milchstraße nicht zu überwinden sein würde. So wie ja auch das Scoutboot mit dem er gelandet war diese Entfernung nicht überbrücken konnte. Hier konnte er durchaus noch in Erklärungsnöte kommen, aber ihm würde da schon etwas einfallen, wenn es denn so weit wäre. Schließlich hatte er ja behauptet nur durch einen Fehler im Antrieb hier gestrandet zu sein.

Bei der Freilegung des Sockels waren die Bauroboter sehr gut vorangekommen, soeben war die Meldung hereingekommen, daß sie auf etwas Ähnliches wie eine Sensorplatte gestoßen waren. Diese war mit unbekannten Symbolen bedeckt, sollten sie hier auf eine Zutrittsmöglichkeit gestoßen sein? Der tragbare Suprasensor den die Gruppe bei sich hatte, kapitulierte vor der Aufgabe einen Sinn hinter den Symbolen zu finden, seine Rechenleistung reichte einfach nicht aus. Daher schlug Uwe vor, das Scoutboot per A-Grav, der Antrieb selbst war ja noch "defekt", herzubringen, um den leistungsfähigeren Bordrechner benutzen zu können.

Auf dem Weg zum Scoutboot überlegte er sich sein weiteres Vorgehen. Zumindest den Eingang würde er jetzt öffnen lassen, auch seine Neugierde auf das Innere des Pyramidenschloßes war inzwischen geweckt.
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Beitrag von Pit » 18. Jan 2006, 15:28

(ooc: hallo liebe rpg Mitschreiber!!! ich wollt euch nur mal sagen, nobby, schlomo, wächter, nukebox und co das es doch langsam ziemlich blöd wird! findet ihr nicht auch? Alle paar wochen komt nen neuer beitrag non irgendwem! Ich will eigentlich immer antworten doch ihr solltet auch mal wieder mitschreiben! Ihr könnt doch jetzt nicht mitten im Geschen aufhören! wenn ihr nicht mehr mitmachen wollt können wir das ganze rpg ja gleich löschen! Ich finde es bloß schade....)

Das Raumschiff war startbereit! Die Besatzung war fast vollständig! Der Pilot "Sebastian" saß schon begierig vor den Stäuereinheiten und wartetet nur noch auf den Befehl, zm starten.

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Beitrag von Der Wächter » 18. Jan 2006, 17:00

[OOC: Ich kann Dich durchaus verstehen, aber hast Du Dir mal überlegt, daß wir auch noch etwas anderes machen und dadurch vielleicht nicht unbedingt die Zeit haben immer gleich zu antworten.]

Die Triebwerke des instand gesetzten Raumschiffs liefen an, bis jetzt klang alles gut, auch mit seinem feinen Gehör konnte Uwe keine Unregelmäßigkeiten wahrnehmen. Er war schon gespannt, wie der Testflug verlaufen würde, die Instanz seiner Station würde alle relevanten Daten aufzeichnen, auswerten und an ihn übermitteln.

Mit Hilfe des Bordrechners aus dem Scoutboot war es ihnen gelungen die Symbole auf der freigelegten Platte zu interpretieren. Mit der den anderen natürlich nicht bekannten Hilfe der Instanz war es gelungen einen Öffnungscode zu entschlüsseln. Jetzt wurde er von Uwe über die Sensorfelder eingegeben, kurz darauf zeichneten sich die Umrisse eines Einganges ab, Licht flammte auf.

Was würde sie hinter dem Eingang erwarten?
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Beitrag von Pit » 18. Jan 2006, 20:00

Es war blaues Licht, wie zu erwarten war. Dennoch war was merkwürdig, es schien eine art fast durchsichtiger Schirm vor dem Eingang zu existieren. Pit wusste zuerst nicht was dies sein könnte und den anderen schien es genauso zu ergehen. Dann lies sich Pit von dem Leichtem flimmern mitreisen, er ging auf es zu und wollte gerade reinschreiten, als jemand von hinten ihn ansprang vor Schreck richtet Pit sein arme hoch und stieß gegen den Schirm.
Plötzlich war er und die Person die ihn aufhalten wollte, weg. Spurlos verschwunden!

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Beitrag von Schlomo Gross » 19. Jan 2006, 01:09

[OOC: Sorry wegen der langen Pause. Ich hatte einen extrem arbeitsintensiven Auftrag, den ich erst am Montag Abend kurz vor 2300 abschließen konnte. Die wenigen Stunden, die ich in den letzten Monaten zuhause war, hab ich zum Schlafen genutzt, die übrige Zeit (Urlaub und Wochenenden) zum RD lesen. Musste auch mal sein. So langsam merk ich aber, dass sich meine Gedanken nicht mehr ausschließlich um Maschinen und die nötige Software um sie zu steuern drehen, sondern ich bekomm wieder Lust, an der Geschichte weiter mitzuschreiben.]

Schlomo fühlte sich noch ein wenig verkatert von den vielen Sprühflaschenmaitais, nahm aber begeistert zur Kenntnis, dass das Raumschiff startklar war und auch ein Eingang zum Pyramidenschloss entdeckt worden war. Er rappelte sich auf und beschloss, sich erst einmal den noch verschlossenen Eingang anzusehen. In der Ferne war ganz leise das Brummen des anlaufenden Antriebs des umgebauten Raumschiffs zu hören, etwas hundert Meter vom Lagerplatz entfernt stand eine Gruppe von Leuten aufgeregt diskutierend um ein Loch herum. Schlomo vermutete, dass sich darin der Eingang verbarg. Noch immer etwas desorientiert weil schlaftrunken marschierte er in Richtung seiner Kollegen los. Karlo, der orange Kater war offenbar ebenfalls gerade aufgewacht und sprang vom Lift herunter, als Schlomo an ihm vorbei ging. Der Kater streckte sich ausgiebig und lief dann hinter Schlomo her. Nach einigen Minuten ereichten die Beiden die um das Loch versammelte Gruppe, als sich die Ereignisse überschlugen!

Pit war in das Loch gestiegen und streckte seinen Arm zu einem ganz schwach flimmernden Feld aus, das ein offenes Schott im Boden umgab. Aus dem Schacht unter der Öffnung drang Licht, das Flimmern war kaum zu erkennen. Trotzdem begriff Luigi, der ehemalige Kellnerrobot, die Gefahr, in der Pit möglicherweise schwebte, sprang ihm nach und versuchte, ihn von dem Feld weg zu reißen. Zu spät! Pit hatte das Feld im selben Moment berührt, in dem Luigi ihn zu fassen bekam. Es gab ein kurzes ploppendes Geräusch und beide waren verschwunden! Karlo fauchte laut auf, sträubte das Fell und sprang den beiden nach – und verschwand ebenfalls!

„Mist!“ Irgend jemand in der Gruppe hatte den einzig zutreffenden Kommentar gefunden. „Hoffentlich war das ein Transmitter und keine Desintegrationsfalle.“ Sandra Held sprach aus was Schlomo und die anderen befürchteten.

Inzwischen war auch der Lift angetrabt und meinte: „Ich empfange immer noch das Radiosignal von Karlos Halsband. Aber es kommt nicht mehr von hier, sondern aus der Pyramide...“

Schalom,

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Rudi, die Ratte
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Beitrag von Rudi, die Ratte » 19. Jan 2006, 18:49

Seit die Infanterie gefolgt vom Tross den gnadenlosen Feind durch das blaue Feld verfolgt hatte, waren bereits mehrere Tage vergangen. Sie waren in einer Wüste gelandet. Das anfängliche Chaos hatte sich schnell gelöst, Militärs und Zivilisten hatten sich in natürlichen Höhlen in der Nähe des feindlichen Lagers eingerichtet. Soeben kam ein Späher aus dem feindlichen Gebiet zurück. „Herr General! Ich konnte Kontakt zu den Gefangenen aufnehmen. Sie werden vom Feind mit Wasser und Nahrung versorgt, werden aber unter unmenschl –äh- unrattischen Bedingungen in einem Stahlgefängnis eingesperrt gehalten.” “Wir werden also einen Wüstenkrieg führen müssen.” Aus General Rudis blutunterlaufenen Augen sprach der Hass auf den gnadenlosen Feind.
Einen Atomschlag werden nur Ratten und Kakerlaken überleben.

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Beitrag von Nukebox » 23. Jan 2006, 17:12

Sebastian saß an der Pilotenstation innerhalb des umgebauten Schiffes und machte einige, notwendige Triebwerkstests, wobei er von der Crew des Maschinenraum unterstützt wurde. Er hatte zwar im Moment das Kommando, ging aber trotzdem seiner Arbeit nach und schaffte es sogar an anderen Stellen hilfreich zu sein. Der Rest der Mannschaft überprüfte andere Funktionen des Schiffes, glücklicherweise war noch kein Defekt gefunden worden. In der Erwartung bald wieder ins All zu starten ließ die Mannschaft schneller und gründlicher arbeiten."Was ein bisschen Motivation ausmacht" dachte Sebastian erstaunt. Völlig in Gedanken erreichte ihn die Nachricht, das ein Transmitter in die Pyramide entdeckt wurde und Kapitän Pit wohl einige Zeit verhindert sein würde. Von Forscherdrang erfüllt, verlies er das Schiff und wollte mit Pit und Schlomo die Pyramide untersuchen.
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