Unitall 16 – Der Flug der »Jules Verne«

... ist die Fortsetzung der Sonderbände - Neuer Verlag, aber gleiches Team und gleiches Buchschema!

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tom
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Beitrag von tom » 7. Jul 2011, 18:12

hab angefangen, mecker posting gibt es erst, wenn ich durch bin :)

mfg Tom
ps: stehst du so auf schimpfe das du es nimmer erwarten kannst, Jan? ;)
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Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

=> Jetzt - leider - nicht mehr...Ruhe in Frieden Hajo!

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Jan Gardemann
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Beitrag von Jan Gardemann » 7. Jul 2011, 18:59

tom hat geschrieben: ps: stehst du so auf schimpfe das du es nimmer erwarten kannst, Jan? ;)
Ne - ich finde es nur cool, daß du das Buch jetzt liest! :smokin:

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tom
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Beitrag von tom » 7. Jul 2011, 20:24

jo...*mit dem block und stift wedelt* :)

mfg Tom
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seit94dabei
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Beitrag von seit94dabei » 25. Jul 2011, 16:10

Hallo alle,

bin hier mal reingeschneit, weil's wohl sinnvoller ist, als einen Leserbrief zu schreiben. Da wurde Kritik ja meist nur abgewiegelt (deshalb schreibt wohl auch keiner mehr welche).

Schließe mich "Tom" nahtlos an: Die Sonderbände sollen Handlungen von Nebenschauplätzen bringen, die in der Hauptserie keinen Platz fanden. Das war immer der O-Ton des Prologschreibers!
Und dank inzwischen nur noch weniger Handlungsorte innerhalb eines Hauptbandes, gibt's da Material zuhauf.

Und was ist das jetzt? Steampunk? Wen interessiert's? Wo ist da Science Fiction? Wo ist der Bezug von Jules Verne zu Ren Dhark? Weil er vor 100 Jahren auch mal SciFi schrieb? Hab' die vor laaaanger Zeit auch mal alle gelesen, aber es hat mich nie interessiert, woher er die Anregungen für seine Geschichten bekam. Da müßten ja die (oder der) Expose-Schreiber ihre/seine eigene Subserie aufmachen!

Aber gut, darüber scheiden sich wahrscheinlich die Geister... die Auslassung der Vermittlung der sogenannten Nebenschauplätze kann aber keiner abstreiten! Dafür, und nur dafür, habe ich die Sonderbände im Abo! Man erfährt sowieso über viele liebgewonnene "Nebenfiguren" mittelerweile viel zu wenig. Ob Noogks, Jos Achten van Haag, die schwarze Garde, die ganzen (ernstzunehmenden) Milchstraßenvölker etc. Daß man vom Geschehen auf Babylon fast gar nichts mehr hört (obwohl sich die meisten wohl denken können, wer dahintersteckt) ist auch so ein Ding...

Kommt nochmal sowas wie jetzt, bestelle ich die Unitallbände ab und lasse es bei der Hauptserie. Würde zwar weh tun nach solch langer Zeit, aber man muß sich eben anpassen, so oder so. Und für mich war das jetzt der absolut schlechteste Sonderband, den ich je las (war schon kurzzeitig versucht in bei Ebay zu verklingeln, aber Sammlung ist Sammlung).

Zum Inhalt des Buches: Der Arc Doorn, den wir aus der Buchserie kennen, ist immer der wortkarge mürrisch dreinblickende "Typ" gewesen. Und was macht ihr hier mit ihm: Ein eloquenter Geschäftsmann mit vorbildlichen Manieren und nachsichtiger Wortgewandheit. Hallo, was hat das wirklich mit Arc zu tun??? Ihr verwässert ihn ja total...

Das war bei der Subserie schon grenzwertig, da aber wenigstens noch lustig, spannend und geschichtslehrend.

Von der technischen Seite möchte ich gar nicht anfangen, das meiste war einfach nur Blödsinn ohne Sinn und Verstand. Wie auch immer man sich sowas ausdenken kann... ein Robert Saam steckte definitiv nicht dahinter...

Die zwischendrin aufblitzende Symphatie für die Konföderierten... es kann jeder seine Ansichten über die Sklavenhalter haben, Ren Dhark seine Meinung wäre wohl klar, und solche Sachen passen dann wohl besser in STAHLFRONT und solches Zeug's! Bei RD finde ich das völlig daneben...
Oder wie sagt man in BW: Des hat a Geschmäckle!

Jeder Leser wird immer mal wieder das eine oder andere Buch etwas kritischer sehen, auf manche Schwachstelle stoßen... wir sind alle nur Menschen, auch die Autoren. Aber dieses Mal war es mir nach langer Zeit einfach wieder mal zu viel...

Sorry schon mal an alle, die sich persönlich angegriffen fühlen: Mir geht's primär um die Sache, nicht um die Personen, die dahinter stecken. Und natürlich muß meine Meinung nicht die objektivste sein, aber es ist meine und deswegen schreibe ich sie hier rein.

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Uwe Helmut Grave
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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 26. Jul 2011, 08:50

Da ich weder das Expo verfasst habe noch der Skriptautor bin, wollte ich mich eigentlich heraushalten - aber eine Anmerkung stach mir dann doch ins Auge.
seit94dabei hat geschrieben:Der Arc Doorn, den wir aus der Buchserie kennen, ist immer der wortkarge mürrisch dreinblickende "Typ" gewesen.
Wo, bitte schön, hast du denn diese seltsame Weisheit her? Der Arc Doorn aus Kurt Brand-Zeiten ist stets der wortkarge mürrische Sibirier gewesen, richtig, und so haben wir ihn übernommen. Erst in der Fortsetzung stellte sich heraus (besser gesagt: es hat sich einer ausgedacht), dass er inzwischen viele hundert Jahre alt ist - sprich: dass er viele "andere Leben" gelebt hat. Ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist, aber seit ich als Baby das Licht der Welt erblickte, hat sich mein Charakter mehrfach geändert. Selbiger entwickelte sich nach und nach und durchlebte verschiedene Phasen, bis er irgendwann so gefestigt war, dass dabei der Mensch herausgekommen ist, der ich jetzt bin. (Manch einer meint, ich müsse noch nachbessern, aber der jetzige meinige Charakter schert sich einen Pfurz um die Meinung von "manch einer".)
Im Klartext: All diese Veränderungen fanden in meinem verhältnismäßig kurzen, noch nicht ganz sechzigjährigen Leben statt. Es wäre daher unlogisch, hätte Arc in den vergangenen Jahrhunderten nicht ebenfalls verschiedene Phasen durchlebt. Ob er sich in seiner vermutlich noch viele weitere Jahrhunderte andauernden Zukunft erneut charakterlich verändern wird oder so bleibt, wie er ist, steht in den Sternen des Ren Dhark-Universums.
Zuletzt geändert von Uwe Helmut Grave am 26. Jul 2011, 12:50, insgesamt 2-mal geändert.
Freude am Lesen! U.H.G.

Hajo hatte Eier.

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Hajo F. Breuer
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Beitrag von Hajo F. Breuer » 26. Jul 2011, 11:45

seit94dabei hat geschrieben:Die zwischendrin aufblitzende Symphatie für die Konföderierten... es kann jeder seine Ansichten über die Sklavenhalter haben, Ren Dhark seine Meinung wäre wohl klar, und solche Sachen passen dann wohl besser in STAHLFRONT und solches Zeug's! Bei RD finde ich das völlig daneben...
Oder wie sagt man in BW: Des hat a Geschmäckle!
Siehst Du, genau deswegen rollen sich mir bei dem Begriff der »politischen Korrektheit« die Fußnägel auf – die will einem nämlich nicht nur vorschreiben, was man zu denken hat, sondern auch noch, wie man zu fühlen hat.

Mal ganz davon abgesehen, daß das Sklaverei-Thema in dem Buch nicht einmal gestreift wurde – wollte man Deinem Gedankengang folgen, müßten auch solche Filme wie »Vom Winde verweht« aus dem Fernsehen verbannt werden.

Auch wenn die »politisch Korrekten« es uns heute einzureden versuchen, wurde der Krieg der Yankees gegen den Süden ganz und gar nicht zur Befreiung der Sklaven geführt – es ging wie immer um massive wirtschaftliche Interessen.

Es wird heute auch gerne vergessen, daß die »Lichtgestalt« Lincoln die amerikanische Verfassung gleich mehrfach massiv gebrochen hat, um den Süden angreifen zu können.

Mir ist unverständlich, daß Du Dich so an dem Thema »CSA« hochziehst, obwohl das nur ein winziger Nebenschauplatz in dem Buch war.

Was der Verweis auf Stahlfront soll, will sich mir nun wirklich nicht erschließen.

Und was die Themenwahl angeht: Nach der abgeschlossenen Doorn-Subserie gab es zahlreiche Wünsche, weitere Erlebnisse aus Doorns Vergangenheit zu bringen.

Man kann es niemals allen rechtmachen, aber das Buch hat durchaus seine Freunde gefunden: http://www.phantastiknews.de/joomla/ind ... &Itemid=62

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Beitrag von ascari_da_vivo » 26. Jul 2011, 12:15

Will zu dem Band ebenfalls meine Meinung schreiben.

Er war der beste,seit langem!!!!!

Lese unheimlich gerne Abenteuer mit Geschichte verknüpft.
Las früher auch alle Atlan-Zeitabenteuer und bin froh,dass
es bei RD eine Gestalt gibt,die früher schon gelebt hat.

Nur mit Arc Doorn ist sie noch viel besser geschrieben.

Hoffendlich gibt es noch viele,der Stoff geht bestimmt nicht aus.

ascari

P.S. und wem es nicht gefällt soll es halt bleiben lassen.
Niemand geht für ganz,etwas bleibt immer hier-
E sempre ci sara`un segno della tua vita

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Schlomo Gross
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Beitrag von Schlomo Gross » 26. Jul 2011, 18:13

Jetzt ist mir unser aller Uwe zuvor gekommen! Wollte – mit einem anderen Beispiel – praktisch das selbe sagen.

Dass sich Arc Doorn fast 200 Jahre vor der RD Jetztzeit in der „Jules Verne Zeit“ anders verhält hat mich nicht gewundert, fand das sogar sehr passend. Wenn man sich mit dem 19. Jahrhundert beschäftigt, merkt man schnell, dass es einen ganz wesentlichen Unterschied zum 21. Jahrhundert gibt: Der Umgang der Leute untereinander. Es gibt einen gravierenden Informationsmangel – kein Internet, kein Fernsehen, kein Radio – und die Leute können sich nur aus wenigen Quellen – etwa aus Zeitungen – über die Welt informieren. Entsprechend eingeschränkt ist deren Weltbild. Und die wenigen, die in der Lage sind Nachrichten zu verbreiten haben praktisch ein Meinungsmonopol.

Natürlich gab es auch damals eine große Anzahl konkurrierender Meinungen und Weltbilder, der Absolutismus war noch lange nicht überwunden, Nationalismus war am aufkeimen, Demokratie wurde in allen (oder zumindest so gut wie allen) Staaten als staatsfeindlich angesehen, Religionen hatten einen riesigen Einfluss, Aber es gab auch Freidenker. Natürlich war Doorn einer von ihnen, was man schon am “Goldraub” sieht: Um einen Krieg zu verhindern.

Dass er Sympathie für die Konföderierten gezeigt hat war auch nicht nach meinem Geschmack, aber hier muss ich (leider) Hajo zustimmen und ergänzen: Hätten die Südstaaten damals den Bürgerkrieg gewonnen, wäre es heute political correct, ein Südstaatenfan zu sein, General Pemberton gut zu finden und so weiter. Political correctness wird immer vom Establishment definiert, weshalb die darin enthaltenen Vorstellungen in extremer Weise vom Ort und von der Zeit abhängen. Geh ein paar hundert Kilometer in eine beliebige Richtung oder ein paar Jahrzehnte in der Zeit vor oder zurück, und schon sind die Dinge, die du als “Gut” kennst plötzlich „Schlecht“ und umgekehrt.

Um mit sich selbst im Reinen zu bleiben, um nicht nach ein paar Jahren festzustellen: „Au, da hab ich Mist gebaut“, darf man sich unter keinen Umständen auf die vom Establishment verordneten Regeln einlassen. Macht man das, findet man sich in einer sehr undankbaren Rolle wieder: Man muss laufend sein Weltbild ändern. Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Bisher war es absolut verwerflich, sich durch Betrügereien einen Job zu erschwindeln. So landete der Briefträger Postel wegen seiner gefälschten Universitätsabschlüsse im Knast (nachdem er jahrelang als Chefarzt in einer Nervenklinik gearbeitet hatte). Seit herausgekommen ist, dass Guttenplag sich einen Doktorgrad ergaunert hat, jammern ihm die selben Leute, die zuvor Postel verachtet hatten nach und hoffen, dass er bald „rehabilitiert“ wird und in die Politik zurück kommt.

Wesentlich sinnvoller kommt es mir da schon vor, sich an etwas „universellere“ Regeln zu halten: Etwa an den kategorischen Imperativ, an die Menschenrechte und an die Regel „Mach nichts, was du nicht rückgängig machen kannst“. Ich hatte bereits in den sechs Mysterious Bänden den Eindruck, dass Doorn nach solchen Regeln handelt, es aber – wie vermutlich jeder Mensch – nicht schafft, sich immer daran zu halten. Deutlich wird das, als er den Monitor versenkt hat, als Nothilfe für die chancenlosen Leute auf den Segelschiffen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es hier um eine Parteinahme für die Sklavenhaltergesellschaft der Südstaaten ging, sondern einfach nur darum, Menschen zu retten, die sich in einer aussichtslosen Lage befanden. Dass das gescheitert ist, halte ich für eine Schlüsselszene.

Ich hab mich nach den sechs Mysterious Bänden gefragt, was wohl als nächstes kommen wird? Das 20.Jahrhundert? Etwa die Oktoberrevolution, danach die Pervertierung der kommunistischen Idee durch Stalin`s Terror und schließlich, als absoluter Tiefpunkt der Menschheitsgeschichte, die Shoa? Vor allem über die Shoa zu schreiben hab ich damals keinem der Autoren zugetraut, inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob sie es nicht doch schaffen würden. Bin aber trotzdem froh, dass sie es noch nicht versucht haben.

Wieso erwähn ich das? Nach seit94dabei`s Überlegung zur Wesensänderung von Doorn dämmert mir da etwas: Doorn war in den Mysterious Heften ebenfalls deutlich offener als in den RD Romanen. Kann es sein, dass er erst durch die Ereignisse im 20. Jahrhundert so mürrisch wurde? Muss man nicht mürrisch – oder verschlossen, abwehrend, zurückgezogen – werden, wenn man den Wahnsinn des 20.Jahrhunderts hautnah erlebt hat? Ich frag mich gerade, ob Hajo diese Wesensänderung nicht vielleicht ganz bewusst eingebaut hat, etwa weil er bereits (beim Mysterious?) entsprechende Geschichten geplant hat? Ich weis es nicht. Zutrauen würde ich es ihm.

Und noch etwas, speziell für seit94dabei: Die Weiterentwicklung der Personen...

In der klassischen Trivialliteratur ändern sich die Protagonisten nicht. Sie haben einen einmal definierten Charakter und genau festgelegte Eigenschaften. Unabhängig von den Abenteuern die sie erleben, ändert sich an ihnen nichts.

Im klassischen Drama entwickeln sich die Personen, die Ereignisse hinterlassen bei ihnen – wie im wahren Leben – Spuren. Bei RD gibt es dazu eine Reihe von Beispielen: Riker, der seinen eigenen Weg geht, weil er den für den richtigen hält, oder Shanton, ein Alkoholiker, dessen Sucht in einer Katastrophe gipfelt, woraus er der Konsequenzen zieht und einen Entzug durchmacht. Oder eben jetzt Doorn, der vom offenen Menschen zum mürrischen Einzelgänger wird – wobei wir die Gründe dafür noch nicht kennen... (Gell, Hajo?!)

Schalom,

Schlomo

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Beitrag von Jan Gardemann » 27. Jul 2011, 17:59

Nur weil ein Roman nicht gefällt, sollte man sich nicht den Spaß an der ganzen Reihe verderben lassen, oder? Daß man sich mit einem Protagonisten, der aus den Reihen einer politischen Bewegung rekrutiert wird, die einem vielleicht unsympathisch ist, nicht identifizieren mag, kann ich verstehen. Aber so ist unser Hajo nun mal. Was nach herrschender, oft oberflächlicher Meinung politisch korrekt ist, spiegelt sich nicht unbedingt in den Ren Dhark Romanen wider.
An dem hier besprochenen Roman fand ich besonders reizvoll, daß eine Entwicklung des Charakters Arc Doorns dargestellt wird. So etwas ist in der Unterhaltungsliteratur auch nicht unbedingt üblich. Die Person Ren Dhark wird sich aber sicherlich genauso wenig verändern, wie die Beschaffenheit von Hajos Exposés.
:vertrag:

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Beitrag von Hajo F. Breuer » 28. Jul 2011, 16:46

Nun ist ja einiges zu dem Beitrag von s94d gesagt worden. Eine Replik seinerseits fände ich jetzt nett.

Der nette Hajo

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tom
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Beitrag von tom » 29. Jul 2011, 14:20

die antwort hätte ich auch gerne (weil es schön ist, wenn mal jemand meiner meinung ist.....denn:

ich hab das büchlein jetzt auch mal angefangen, aber wieder weg gelegt (mit einem rutsch durch ist hier nicht wirklich möglich.....schon "komisch" was? - vor allem, da ich so vergangenheits-romane als ableger von ner Scifi-Serie bisher immer gemocht habe (siehe: ATLAN - bei Perry Rhodan, da mochte ich die bände die in "grauer vorzeit" spielen sehr sehr gerne :)....mein liebling davon währe "karavane der wunder"....bisher (muss noch ein paar davon lesen, hatte bisher nicht die kohle übrig mir die zu holen, weil ich zuviele andere bücher (Ren Dhark, aber auch anderes) gekauft habe ;)

mfg Tom
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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 29. Jul 2011, 19:13

seit94dabei hat geschrieben:...weil's wohl sinnvoller ist, als einen Leserbrief zu schreiben. Da wurde Kritik ja meist nur abgewiegelt.
Eine nicht zutreffende Behauptung, die spätestens hier ad absurdum geführt wird, denn sowohl der Exposéautor/Herausgeber als auch die Skriptautoren nehmen die Kritik ernst. Falls selbige also wirklich ernstgemeint ist, steht einer Reaktion auf unsere Antworten nunmehr nichts im Wege - es sei denn, das Ganze war nur ein sinnfreies Späßchen.
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Beitrag von Nobby1805 » 29. Jul 2011, 19:39

Uwe Helmut Grave hat geschrieben:
seit94dabei hat geschrieben:...weil's wohl sinnvoller ist, als einen Leserbrief zu schreiben. Da wurde Kritik ja meist nur abgewiegelt.
Eine nicht zutreffende Behauptung, die spätestens hier ad absurdum geführt wird,
Ääääh ... kann es sein, dass du den Satz nicht verstanden hast ?
"da wurde..." bezieht sich auf "Leserbrief" .... und die Aussage war, dass es besser ist hier im Forum Kritik zu üben, weil hier ein Response kommt

und das hast du ja im Prinzip mit deinen Ausführungen genau so bestätigt

PS wann ist die Leserbriefseite eigentlich zuletzt aktualisiert worden ?
RD Leser ab Heft 18 ..., nach Frust durch Heft 98 bis 2004 in anderen Universen verloren gegangen.
Lese zur Zeit: Mr. Fitzgerald, Ist da wer?

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Beitrag von tom » 30. Jul 2011, 03:42

vor nem halben jahrzehnt :(...gefühlt zumindest (ich meine, nix gegen HJB, aber die RD-Seite ist oft net up-to-date (und den uwe text über meine wenigkeit haben se auch verschlampt *aufreg*))

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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 30. Jul 2011, 08:51

Nobby1805 hat geschrieben:Ääääh ... kann es sein, dass du den Satz nicht verstanden hast?
Offenbar habe ich meine Auffassung schlecht formuliert - Schande über mich!!! So ist es gemeint: Der "94jährige" Leser kritisiert, auf der Leserbriefseite würde man Kritik nur abwimmeln - weshalb er es vorzieht, selbige lieber hier im Forum zu äußern. Er fühlt sich also vom Herausgeber, der (mitunter nach Rücksprache mit dem betreffenden Autor) stets die Leserbriefe zu beantworten pflegt, nicht ernstgenommen. Diese Behauptung wird hier jedoch ad absurdum geführt, denn wäre dem tatsächlich so, hätten sich in diesem Thread weder der Herausgeber noch der Buchautor und schon gar nicht der an allem unschuldige Website-Redakteur geäußert - sprich: Es ist nach wie vor sinnvoll, Leserbriefe zu schreiben.
Leserbriefe an den Verlag sind noch aus einem anderen Grund sinnvoll, sie dienen nämlich als UHG-Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, denn wenn ihr nichts an den Verlag schreibt, kann ich auf der Website auch nichts veröffentlichen bzw. aktualisieren. Andererseits tragen sowohl der Herausgeber/Exposéautor als auch die Skriptautoren eine gewisse Mitschuld am Ausbleiben von Briefen/Mails: Indem wir hier stets zu allen Fragen, Anfeindungen oder Lobeshymnen Stellung beziehen, erübrigt sich für Euch das Leserbriefschreiben - was auch auf andere, also Nichtforisten zutrifft; hier lesen ja stets jede Menge Gäste mit (wann immer ich mich einlogge, sind welche da - Grüß Euch!). Und weil - laut meinen Geheimdienstinformationen - selbst der Verleger hier nachts ab und zu hereinschaut, könnte man dieses Forum durchaus als eine Art Leserbriefkasten bezeichnen.
@Tom Hättest Du den Text nicht selber verschlampft, müsste ich nicht danach fahnden.
Freude am Lesen! U.H.G.

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