WiW 62 - Rückkehr zum Ort der Macht

Ren Dhark bricht auf zu neuen Abenteuern - im neuen "Endlos" Zyklus WiW!

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Nukebox
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Beitrag von Nukebox » 31. Jul 2016, 15:12

Nina hat geschrieben:
Nukebox hat geschrieben:Von daher gibt es viele Ansätze, die die menschliche Forschung von anderen Völker klauen/plagiieren könnte, aber vielleicht auch eigene entwickeln kann.
Ich bezweifle, dass die anderen Völker begeistert wären, wenn die Menschen in großem Stil Industriespionage betreiben würden. Nur weil mal ein Weilchen Frieden in der Galaxis herrscht, bedeutet es nicht, dass man keine Geheimnisse mehr voreinander hat.
Von Spionage ist ja nicht unbedingt die Rede. Die Menscheit hat ja einige ERfahrung mit dem Hyperraum, erlangt während des Konflikts mit den Grakos und der erlöschenden Sonne. Außerdem wissen sie, das die Kraval Energie aus dem Hyperraum ziehen. Da reicht es schon zu wissen, das dieses Konzept funktionieren kann um einige Leute hellhörig werden zu lassen. Außerdem meinte ich mich zu erinnern, das die Menschheit den Nogk irgendwann die Wuchtkanonentechnik geschenkt hat, damit sich diese gegen die Grakos verteidigen konnten. Von den Nogk wären die Allsichtsphärentechnik und deren Hyperraumsprungtechnik eventuell interessant. Kleine Geschenke (und gute Zusammenarbeit) erhalten die Freundschaft.
Der vebesserte Nadelstrahl des Volkes hätte auch seinen Reiz. Die Computerheinis hätten zwar was dagegen, können sich aber wohl nicht mehr dazu äußern. Irgendwie war dieser Strahl auch fokussiert oder ähnliches, aber dadurch extrem stark.
Nina hat geschrieben: Eine aufrüstende Menschheit würde zudem auf andere Völker bedrohlich wirken und gerade in Friedenszeiten Fragen aufwerfen.

Da müsste schon eine gewaltige Bedrohung auf die Milchstraße, die Menschheit oder Verbündete zurasen, damit sich a) die Kosten für die Aufrüstung lohnen und b) der Frieden zwischen den Völkern nicht gefährdet wird.
Wenn die Bedrohung da ist, ist es meistens auch zu spät. Es sollte nur nachdenklich stimmen, das die Menschheit schon mehrmals am Abgrund stand und durch unvorhersehbare Vorkommnisse und Glück gerettet wurden. Die Kraval über Babylon sind ja nicht durch menschliche Handlungen vertrieben worden, sondern durch eine alte Anlage der Worgun. Stellt sich nur die Frage wie oft man sein Glück strapazieren sollte.

Wenn z. B. die Tel von heute auf morgen der Menscheit den Krieg erklären würde, wären die Menschen in der Lage sich zu verteidigen? Und wer würde helfend zur Seite stehen? Die Nogk sicherlich, die anderen Völker sind aber nicht gerade vertrauenserweckend, siehe Vereinigung der alten Völker. Aufgrund der Ausdehnung des Telreiches und der Stärke ihrer Schiffe dürften die Menschen da wenig Chancen haben.

Eine wirksame Verteidigung des Eschunna-Sytems und Babylon würde ja anfänglich reichen. Es müssen ja nicht unbedingt Schiffe sein. Ein passender Schild oder ein übergroßer Türsteher ("Du kommst hier nicht rein!") wären auch in Ordnung. Da vertraue ich ganz der Kreativität.
Nina hat geschrieben:@Ben B. Black
Oh, in der Cavendish-Szene gab es dafür einen anderen Kalauer. Das "Dark-Hypernet" wurde dort meines Wissens unter dem Fachbegriff "Internetz" eingeführt – von UHG, wenn ich mich nicht irre.
Könnte tatsächlich ein typischer UHG sein :rofl:
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Nina
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Beitrag von Nina » 2. Aug 2016, 00:52

Nukebox hat geschrieben: Wenn z. B. die Tel von heute auf morgen der Menscheit den Krieg erklären würde, wären die Menschen in der Lage sich zu verteidigen? Und wer würde helfend zur Seite stehen?
Da hast du sicherlich recht. Andererseits ist die Milchstraße immer noch ziemlich groß und die Menschheit lebt mittlerweile dezentral auf mehreren größeren und kleineren Kolonialplaneten, wodurch sie nicht mehr so ein leichtes Angriffsziel bietet wie früher, als sie noch ausschließlich die Erde bevölkerte. Weiterhin hat die GSO zahlreiche Informationsquellen, inkl. ihrer eigenen Leute vor Ort, sodass die Menschen recht früh bemerken dürften, wenn sich eine Bedrohung seitens der bekannten Völker zusammenbraut.

Das Tel-Reich mag mächtig sein, doch hat es, wie man gegen Ende des letzten WiW-Zyklus erfuhr, gerade erst die internen Probleme überwunden und arbeitet nun an dem fragilen inneren Frieden. Könnten sie es sich leisten, in der Situation Ressourcen für einen Angriffskrieg zu verschwenden, bei dem es vermutlich nichts zu holen/gewinnen gibt?

Aus dem Hütchen zaubert auch keine VdAV eine schlagkräftige Flotte hervor. Das muss in großem Stil organisiert werden. Die VdAV ist den Menschen ja bekannt und entsprechend hat man ein Auge darauf.

Und wenn es sich um ein unbekanntes Fremdvolk handelte, dann müsste man sich fragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich von den zig Milchstraßenvölkern ausgerechnet die Menschen herauspicken, um diese zu vernichten? Was haben die Menschen Tolles?

So ein großer Verteidigungsschirm wäre sicherlich etwas Feines, wäre da nur nicht die Tatsache, dass Ressourcen i.d.R. ebenso beschränkt sind wie die Geldmittel. Das Ganze muss gewartet werden, das sind laufende Kosten. Aber nur, weil etwas kommen könnte – so wie uns heute ein Asteroid auf den Kopf fallen könnte – findet sich leider kein Geldgeber für gigantische Projekte wie diese, solange nichts passiert. Wenn man Steuergelder abzweigt, dann fragen sich Steuerzahler, wieso für "den Mist, den eh keiner braucht," Geld da sei, aber nicht für Schwimmbäder, Bibliotheken oder was auch immer. Trotz allen technischen Fortschritts dürfen wir nicht vergessen, dass die Menschen im Jahr 207x noch genauso sind wie wir im Jahr 2016 und jene im Jahr 3000 vor unserer Zeitrechnung.

An Kreativität mangelt es uns Autoren sicherlich nicht, allerdings wünschen sich die meisten Leser wohl, dass Ren Dhark einigermaßen realistisch bleibt. Wir können nicht in der einen Geschichte schildern, dass Geld für die Menschen eine Rolle spielt, und in der nächsten so tun, als würde die Menschheit neuerdings von Luft und Liebe leben und wie selbstlose, fleißige Ameisen Großprojekte umsetzen.

Was den Frieden betrifft, kannst du es schön bei uns sehen, wie es Russland interpretiert, wenn die NATO im Baltikum aufrüstet, und wie es darauf reagiert. Oder wenn er Iran auch gern mit Atomwaffen herumexperimentieren möchte … Man könnte viele tolle Waffen, Verteidigungssysteme und hassenichgesehn hochziehen, jedoch darf man keinesfalls erwarten, dass die Nachbarn das schulterzuckend hinnehmen.
Da reicht es schon zu wissen, das dieses Konzept funktionieren kann um einige Leute hellhörig werden zu lassen.
Die Menschen interessieren sich schon länger für den Hyperraum als endlose Energiequelle. Beispielsweise war das der Traum von Sherman Cooper auf Harvard. Zu wissen, dass die Hyperraumenergie kontrollierbar ist, ist das eine – wie man sie kontrollieren kann, das andere.

Als die Quun’ko’Aaraan gegen Ende des letzten WiW-Zyklus in der Milchstraße herumgesprungen sind, haben die dabei entstandenen Energieausbrüche aus dem Hyperraum ganze Sonnensysteme zerfetzt. Vor diesem Hintergrund ist diese Energiequelle zwar äußerst interessant, aber auch sehr risikoreich. Sollte man damit um jeden Preis herumexperimentieren?

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Beitrag von Nukebox » 2. Aug 2016, 11:42

Nina hat geschrieben:
Nukebox hat geschrieben: Wenn z. B. die Tel von heute auf morgen der Menscheit den Krieg erklären würde, wären die Menschen in der Lage sich zu verteidigen? Und wer würde helfend zur Seite stehen?
Da hast du sicherlich recht. Andererseits ist die Milchstraße immer noch ziemlich groß und die Menschheit lebt mittlerweile dezentral auf mehreren größeren und kleineren Kolonialplaneten, wodurch sie nicht mehr so ein leichtes Angriffsziel bietet wie früher, als sie noch ausschließlich die Erde bevölkerte. Weiterhin hat die GSO zahlreiche Informationsquellen, inkl. ihrer eigenen Leute vor Ort, sodass die Menschen recht früh bemerken dürften, wenn sich eine Bedrohung seitens der bekannten Völker zusammenbraut.
Da hast du sicherlich recht. Aber dann ist es meist aber auch zu spät. Aber ich nehme mal an, das auf Babylon die meisten Menschen leben. 36 Milliarden könnten so auf einen Schlag vernichtet werden.
Nina hat geschrieben:Das Tel-Reich mag mächtig sein, doch hat es, wie man gegen Ende des letzten WiW-Zyklus erfuhr, gerade erst die internen Probleme überwunden und arbeitet nun an dem fragilen inneren Frieden. Könnten sie es sich leisten, in der Situation Ressourcen für einen Angriffskrieg zu verschwenden, bei dem es vermutlich nichts zu holen/gewinnen gibt?
Die Tel war ja nur ein Beispiel. Nehmen wir mal an, das eine Gruppe "Tel-Rebell" und Menschenhasser irgendwie an die Macht kommt. Dann kann sich das relativ schnell ändern.
Nina hat geschrieben:Aus dem Hütchen zaubert auch keine VdAV eine schlagkräftige Flotte hervor. Das muss in großem Stil organisiert werden. Die VdAV ist den Menschen ja bekannt und entsprechend hat man ein Auge darauf.
Natürlich stehen die unter Beobachtung. Wenn die Unterstützung der Utaren und Rateken-Bevölkerung für die VdAV zunimmt ist auch eine Machtübernahme dieser Gruppe nicht unmöglich.
Nina hat geschrieben:Und wenn es sich um ein unbekanntes Fremdvolk handelte, dann müsste man sich fragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich von den zig Milchstraßenvölkern ausgerechnet die Menschen herauspicken, um diese zu vernichten? Was haben die Menschen Tolles?
Das müsste man mal die Grakos (wegen der Ringraumer), die Rechner des Volkes (weil den Saltern ähnlich und lebendig?!?), die Giants (Allthüter), Kraval (wegen der Kalamiten) und Kalamiten (wahrscheinlich aus langweile) fragen. Bisher hat noch jeder einen Grund dafür gefunden.
Nina hat geschrieben:So ein großer Verteidigungsschirm wäre sicherlich etwas Feines, wäre da nur nicht die Tatsache, dass Ressourcen i.d.R. ebenso beschränkt sind wie die Geldmittel. Das Ganze muss gewartet werden, das sind laufende Kosten. Aber nur, weil etwas kommen könnte – so wie uns heute ein Asteroid auf den Kopf fallen könnte – findet sich leider kein Geldgeber für gigantische Projekte wie diese, solange nichts passiert. Wenn man Steuergelder abzweigt, dann fragen sich Steuerzahler, wieso für "den Mist, den eh keiner braucht," Geld da sei, aber nicht für Schwimmbäder, Bibliotheken oder was auch immer. Trotz allen technischen Fortschritts dürfen wir nicht vergessen, dass die Menschen im Jahr 207x noch genauso sind wie wir im Jahr 2016 und jene im Jahr 3000 vor unserer Zeitrechnung.
Da ein gewisser Teil der amerikanischen, russischen und chinesischen Rüstungskultur überlebt haben dürfte und die eine ganze Menge Geld für "Verteidigung" ausgeben, wird sich da auch nicht viel geändert haben. Genau das sprichts du ja gerade weiter unten an. Außerdem werden Steuergelder immer für irgendeinen Mist ausgegeben. Spätestens beim nächsten Schlagloch weiß ich auch wieder, wofür es nicht ausgegeben wird.
Nina hat geschrieben:An Kreativität mangelt es uns Autoren sicherlich nicht, allerdings wünschen sich die meisten Leser wohl, dass Ren Dhark einigermaßen realistisch bleibt. Wir können nicht in der einen Geschichte schildern, dass Geld für die Menschen eine Rolle spielt, und in der nächsten so tun, als würde die Menschheit neuerdings von Luft und Liebe leben und wie selbstlose, fleißige Ameisen Großprojekte umsetzen.
Das meinte ich auch nicht. Wenn es aber halbwegs gewollt ist findet sich immer Geld. Siehe die semi-konsequent durchgeführte Energiewende. Das kostet auch viel Geld, trotzdem werden die Atomkraftwerke abgeschaltet. Außerdem strotzen Politiker oft vor purem Aktionismus, sodass auch auf Babylon (nach der beinahe Kraval-Katastrophe) damit zu rechnen ist. Wie du bereits sagtest, die Menschheit wird sich da nicht viel ändern.
Nina hat geschrieben: Was den Frieden betrifft, kannst du es schön bei uns sehen, wie es Russland interpretiert, wenn die NATO im Baltikum aufrüstet, und wie es darauf reagiert. Oder wenn er Iran auch gern mit Atomwaffen herumexperimentieren möchte … Man könnte viele tolle Waffen, Verteidigungssysteme und hassenichgesehn hochziehen, jedoch darf man keinesfalls erwarten, dass die Nachbarn das schulterzuckend hinnehmen.
Da hst du recht. Aber irgendwie muss man einen Mittelweg finden. Man musst sich Verteidigen (und wirklich nur verteidigen) können. Da sind stationäre Systeme und Schutzeinrichtungen auch hilfreich. Da kann sich keiner beklagen. Ok, können schon. Aber bei RD sollte das vielleicht weniger ein Problem sein. Was ist eigentlich aus dem alten Schild der Erde (von den Nogk geschenkt) geworden? Habe ich das irgendwie überlesen?
Nina hat geschrieben:
Da reicht es schon zu wissen, das dieses Konzept funktionieren kann um einige Leute hellhörig werden zu lassen.
Die Menschen interessieren sich schon länger für den Hyperraum als endlose Energiequelle. Beispielsweise war das der Traum von Sherman Cooper auf Harvard. Zu wissen, dass die Hyperraumenergie kontrollierbar ist, ist das eine – wie man sie kontrollieren kann, das andere.

Als die Quun’ko’Aaraan gegen Ende des letzten WiW-Zyklus in der Milchstraße herumgesprungen sind, haben die dabei entstandenen Energieausbrüche aus dem Hyperraum ganze Sonnensysteme zerfetzt. Vor diesem Hintergrund ist diese Energiequelle zwar äußerst interessant, aber auch sehr risikoreich. Sollte man damit um jeden Preis herumexperimentieren?
Nicht um jeden Preis. So heikle Themen und Forschungsgebiete müssen natürlich mit großer Vorsicht bearbeitet werden. Mann könnte ja anfänglich mit den Daten aus den bisherigen Hyperraumaktivitäten anfangen und sich langsam an das Thema herantasten. Die Forschung muss dann natürlich unter maximalen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden und am Besten weit ab vom Schuss. Die Wuchtkanonentechnik hätte bei der Entwicklung ja auch versagen können. Man stelle sich die Explosion direkt am "Mündungsrohr" vor.

Außerdem muss ich immer an eine bestimmte menschliche Erfindung denken. Entwickelt von einem Mann, aber durch den Mut einer Frau (Bertha Benz) erst Wirklichkeit geworden. Die Menscheit (oder Teile davon) haben sich immer ins Ungewisse gewagt, was hoffentlich auch so bleibt. Wenn man dabei Vorsicht walten lässt, was wir nur hoffen können, sollte das auch kein Problem sein. Ansonsten kann es so wie bei den Curies enden.
"Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht mir nicht immer."
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Beitrag von Nina » 3. Aug 2016, 19:58

Nukebox hat geschrieben:Außerdem muss ich immer an eine bestimmte menschliche Erfindung denken. Entwickelt von einem Mann, aber durch den Mut einer Frau (Bertha Benz) erst Wirklichkeit geworden. Die Menscheit (oder Teile davon) haben sich immer ins Ungewisse gewagt, was hoffentlich auch so bleibt. Wenn man dabei Vorsicht walten lässt, was wir nur hoffen können, sollte das auch kein Problem sein. Ansonsten kann es so wie bei den Curies enden.
Vorsicht walten zu lassen, ist immer ein guter Vorsatz, wenn man experimentiert, doch ich denke, zwischen einem fahrenden Untersatz und der Hyperraumenergie liegen Welten. Dampfmaschinen sind auch regelmäßig in die Luft geflogen, doch das Ausmaß der Zerstörung hielt sich stets in absehbaren Grenzen, was bei der Hyperraumenergie nicht gegeben ist.

Selbst wenn man irgendwo im leeren Raum sein Labor aufschlägt, wen sollte man forschen lassen? Vermutlich die klügsten Köpfe der Menschheit, nicht irgendeinen Spinner, oder? Und wenn denen das Ganze um die Ohren fliegt, dann sind sie weg, unsere klügste Köpfe. Einer alleine wird wohl kaum mit einer solch komplexen Materie herumhantieren.

Der Hyperraum ist weitgehend unerforschtes Terrain und damit unberechenbar. Beim Experimentieren wird viel spekulativ herumprobiert in der Hoffnung auf ein Ergebnis, das den Erwartungen entspricht. Ich denke, so einfach ist es leider nicht, sonst hätten sich garantiert eine Menge Geldgeber gefunden, die in die Hyperraumenergieforschung reinbuttern, weil sie sich baldigen Profit davon versprechen.
Außerdem werden Steuergelder immer für irgendeinen Mist ausgegeben. Spätestens beim nächsten Schlagloch weiß ich auch wieder, wofür es nicht ausgegeben wird.
Diese gefühlte und tatsächliche Verschwendung von Steuergeldern nimmt der Steuerzahler allerdings nur bis zu einem gewissen Grad hin. Ab irgendeinem Punkt sind zu viele Schlaglöcher auf der Straße, dann muss ein Diktator her, der die Aufmüpfigen effizient niederknüppeln lässt, sonst kommt es zur Revolution und die bis dato aus Steuergeldern finanzierten Großprojekte erfahren in der Regel ein jähes Ende.

Das soll natürlich nicht bedeuten, dass Hyperraumforschung bei den Menschen damit grundsätzlich ausgeschlossen ist, sondern nur, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich z.B. Saam und seine Leute "mal eben" dransetzen und der Menschheit über Nacht zu einer quasi endlosen Energiequelle verhelfen. Möglicherweise wird sogar irgendwo geforscht, dann jedoch vermutlich in sehr, sehr kleinen Dimensionen mit winzigen bis keinen Fortschritten. Wer weiß das schon so genau.
Das kostet auch viel Geld, trotzdem werden die Atomkraftwerke abgeschaltet.
Geldgeber findet man, weil diese Geldgeber von der Energiewende profitieren würden. Irgendwer muss ja die Windparks herstellen und unterhalten.

Solange man glaubwürdig einen "Feind" präsentieren kann, den es zu bekämpfen gilt, solange findet man Geldgeber. Nach Tschernobyl und Fukushima wissen wir um das Risiko der Atomkraftwerke. Auch die Probleme mit den Endlagern sind schon lange bekannt, wenn auch nicht so präsent/sichtbar wie Tschernobyl und Fukushima. Ich denke, vor diesem Hintergrund ist es für die Mehrheit zu verschmerzen, eventuell ein paar Euro mehr für "sauberen" Strom auszugeben, wenn dafür die Atomkraftwerke abgeschaltet werden.

Um "Öko" ist mittlerweile eine millionenschwere Marketingwelt entstanden. Erst vorgestern habe ich Papier für ein Projekt recherchiert. Ökopapier mit Recyclinganteil. 100 DIN-A4-Bogen bei einer Grammatur von 100 g/m² für nur 25€ zzgl. Mehrwertsteuer. Dafür auf Wunsch ohne Aufschlag mit "eco"-Wasserzeichen. Was tut man nicht alles gegen den Klimawandel, wa? (Nein, ich habe es nicht gekauft.)

Ein diffuser Feind, der vielleicht aus den Tiefen des Weltraums kommen könnte, um die Menschen zu vernichten, ist für die meisten Steuerzahler aber vermutlich kein gutes Argument – zumal es kein konkretes Ziel gibt, das man umsetzen will. Sind Atomkraftwerke abgeschaltet, gehen von Atomkraftwerken keine Gefahren mehr aus. Baut man einen Verteidigungsschirm, bleibt immer die Frage, ob der gegen den potentiellen Feind ausreichend ist.

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Beitrag von Nukebox » 3. Aug 2016, 23:17

Nina hat geschrieben: Vorsicht walten zu lassen, ist immer ein guter Vorsatz, wenn man experimentiert, doch ich denke, zwischen einem fahrenden Untersatz und der Hyperraumenergie liegen Welten. Dampfmaschinen sind auch regelmäßig in die Luft geflogen, doch das Ausmaß der Zerstörung hielt sich stets in absehbaren Grenzen, was bei der Hyperraumenergie nicht gegeben ist.

Selbst wenn man irgendwo im leeren Raum sein Labor aufschlägt, wen sollte man forschen lassen? Vermutlich die klügsten Köpfe der Menschheit, nicht irgendeinen Spinner, oder? Und wenn denen das Ganze um die Ohren fliegt, dann sind sie weg, unsere klügste Köpfe. Einer alleine wird wohl kaum mit einer solch komplexen Materie herumhantieren.
Ich dachte auch zuerst an das Sammeln von Daten. Man könnte z. B. Sensordrohnen in den Hyperraum schicken und diese dort eine Weile lassen, um mehr über den Hyperraum zu lernen. Ich dachte nicht daran, gleich mit den gefährlichen Experimenten zu starten. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Später könnte man dann auch ferngesteuerte und speziell gesicherte Einrichtungen im Leerraum betreiben. Aber wer nicht anfängt wird auch nicht fertig. Die Kraval haben es ja auch geschafft und so ein paar verrückte Utaren sind dabei (aber so ein unverschämter Ringraumer stört sie immer wieder :zensur: ).
Nina hat geschrieben:Der Hyperraum ist weitgehend unerforschtes Terrain und damit unberechenbar. Beim Experimentieren wird viel spekulativ herumprobiert in der Hoffnung auf ein Ergebnis, das den Erwartungen entspricht. Ich denke, so einfach ist es leider nicht, sonst hätten sich garantiert eine Menge Geldgeber gefunden, die in die Hyperraumenergieforschung reinbuttern, weil sie sich baldigen Profit davon versprechen.
Einige Erfindungen sind zu ihrer Zeit verkannt worden und kamen erst später wirklich in Mode. Der Staat fördert ja auch jetzt Grundlagenforschung ohne das es im Moment schon Profit verspricht. Da fand ich die Philosophie von Toyota ganz gut, die wirklich investieren und mit de Hybridautos (in Asian) ordentlich Gewinn gemacht haben. Aber am Anfang stand die Idee und der Verlust.
Nina hat geschrieben: Das soll natürlich nicht bedeuten, dass Hyperraumforschung bei den Menschen damit grundsätzlich ausgeschlossen ist, sondern nur, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich z.B. Saam und seine Leute "mal eben" dransetzen und der Menschheit über Nacht zu einer quasi endlosen Energiequelle verhelfen. Möglicherweise wird sogar irgendwo geforscht, dann jedoch vermutlich in sehr, sehr kleinen Dimensionen mit winzigen bis keinen Fortschritten. Wer weiß das schon so genau.
Mal eben gibt es in der Wissenschaft eigentlich nicht. Von daher würde ich das auch als Langzeitprojekt einstufen.
Nina hat geschrieben:Geldgeber findet man, weil diese Geldgeber von der Energiewende profitieren würden. Irgendwer muss ja die Windparks herstellen und unterhalten.
Das selbe würde für die Hyperraumgeneratoren gelten.
Nina hat geschrieben:Solange man glaubwürdig einen "Feind" präsentieren kann, den es zu bekämpfen gilt, solange findet man Geldgeber. Nach Tschernobyl und Fukushima wissen wir um das Risiko der Atomkraftwerke. ....

Ein diffuser Feind, der vielleicht aus den Tiefen des Weltraums kommen könnte, um die Menschen zu vernichten, ist für die meisten Steuerzahler aber vermutlich kein gutes Argument – zumal es kein konkretes Ziel gibt, das man umsetzen will. Sind Atomkraftwerke abgeschaltet, gehen von Atomkraftwerken keine Gefahren mehr aus. Baut man einen Verteidigungsschirm, bleibt immer die Frage, ob der gegen den potentiellen Feind ausreichend ist.


Merkel hat nach Fukushima die Atomkraftwerke abschalten lassen, die sie vorher länger laufen lassen wollte. Diesen Aktionismus hätte es auch nach der Kravalkrise geben können. Alle Handelspartner (inkl. Babylon und Terence Wallis) haben da ordentlich Geld verschwendet, weil man eben weniger auf Schutz gesetzt hat und es wären beinahe sehr viele Menschen gestorben. Glücklicherweise ist es nicht ins Auge gegangen. Da fehlte dann anschließend dieser Aktionismus oder erst ist im Zeitsprung unter gegangen.
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tom
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Beitrag von tom » 10. Okt 2016, 02:05

Nukebox hat geschrieben:
Ben B. Black hat geschrieben:
Nukebox hat geschrieben: Ich möchte mit meinen Beiträgen eine Diskussion anregen und nicht an der Arbeit an RD herumnörglen. Auch ich habe nicht die perfekte Lösung für alle RD spezifischen Fragen (oder für andere Dinge). RD gefällt mir sehr gut, aber es stellen sich mir beim Lesen immer mal wieder einige Fragen oder es fallen mir Dinge auf, die meinem Bild der Zukunft nicht so ganz entsprechen.
"Diskussion" klingt gut, denn so etwas ist immer interessant. Das sollte dann aber kein Zwiegespräch sein, finde ich. Was meinen denn die anderen dazu? :roll:
Die anderen haben Urlaub und liegen irgendwo in der Sonne. :nod:
Generell lässt sich ja auch sagen, dass die TF nicht tausende Ringraumer betreiben kann, wie sie das bisher macht. Die Rettung von Babylon gelang ja nur durch die große (oder gigantische) S-Raumerflotte. Wäre es nicht sinnvoll über neue Konzepte zu diskutieren, die eine solche KI- oder Robo-Flotte beinhalten? Die Point-of ist ja dazu in der Lage. Ich stelle mir dabei einen oder mehrere Kommandoraumer vor und hunderte oder tausende Ovoid-Raumer. Natürlich nur für die Verteidigung. Wäre es nicht auch sinnvoll, nach den Erfahrungen mit den Kraval, Babylon einen eigenen Planetenschutzschirm zu spendieren (oder von den Nogk zu schnorren :hehe: ), den man selbst steuer kann? Die Erde hatte ja mal so etwas. Nach dem Motto mit dem Schlimmsten rechnen und das Beste hoffen.
Schlomo Gross hat geschrieben: Speziell, was den Flash-Torpedo angeht: Die Idee stammt ja ursprünglich aus dem Forum, und war so zwingend - vermut ich mal - dass sie in der Serie auftauchen musste.


Tom brachte ja auch mal einen Flash-Träger ins Gespräch, der es nie in die Bücher geschafft hat. Mit entsprechender, sprich größerer Bewaffnung und dem kleinen Trefferquerschnitt könnte das ja auch eine machtvolle Alternative sein. Wenn die Technik das hergibt. Ein Flash mit der nominellen Feuerkraft und der Schildstärke eines Ovoidraumers, dem Trefferquerschnitt und der Beweglichkeit eines Flashs und die Feinde sehen alt aus. Eine Ameise mit der Gefährlichkeit eines Tigers.
Schlomo Gross hat geschrieben: Das Hypernet: Ich wart schon länger darauf, dass auch ein Dark-Hypernet auftaucht

Das gibt es bestimmt. Irgendwie schafft der Mensch es immer wieder die besten Erfindungen und Ideen in Waffen oder schlechte Dinge umzuwandeln. Siehe Alfred Nobel. Seine Idee und Motivation war eine ganz andere. Oder das Haber-Bosch-Verfahren, es sollte (im Idealfall) die Dünger-Versorgung erleichtern/verbessern, wurde aber für die Sprengmittelproduktion verwendet.

Das Dark-Hypernet würde aber tatsächlich einige Ansätze für Ömer und seine neue Partnerin liefern. Man stelle sich nur vor man könnte das Dark-Hypernet hacken und die bösen Jungs dingfest machen. Leider Utopie.
So so - man spricht also von mir? ;)

So: Hatte ich nicht auch mal eine Technik-Diskussion losgetreten?

u.a. eben der Flash-Träger, das Sensorium (hieß das so - also das Ding über das man Filme, auch die süchtig machenden Chips, in sein Gehirn speisen konnte) als Steuermechanismus (ähnlich einer verdammt verbesserten VR-Brille!) und auch die Waffen altern Feinde (vom Grako Schwarz-Strahler, zur Waffe dieser Spinnen-Feinde die Simon (bzw. das Vorgänger Bewusstsein in dessen Wächterkörper!) in einem Flash abgeschossen hatten bis hin zu den Schilden und Waffen des Volkes (Karo-Schild und Kompri-Nadel) und den Waffen/Schiffen der Krawal!)

hm...könnte mich erinnern das getan zu haben :D

Egal, schön zu sehen das es andere auch so sehen :)

Der Einsatz moderner Technik kommt mir - vor allem in Science Fiction - oft zu kurz (u.a. finde ich es schon schade das die normalen Soldaten immer noch keine vernünftigen Kampfanzüge (Schilde, Kraftverstärkung/Exo-Skelett, Flugfähig bzw. zumindest mit Antigrav, haben!))...denn wenn ich mir Militärs heute so ansehe, dann wäre es denen oft ganz recht, wenn sie den Faktor Mensch ausklammern könnten (u.a. kann eine Drohne ohne Pilot schärfere Manöver fliegen, weil die G-Kräfte niemanden bewusstlos werden lassen!)

So, nächstes Thema (kann nicht schlafen...Lampenfieber, hab morgen u.a. eine Vorstellungsgespräch und eine Prüfung (Beamtenprüfung gehobener Dienst!))...

mfg tom :)
ps: so ich ergänze Dinge die in den Posts unter dem der mich erwähnte (und "meinen" Flash-Träger - der ja vor allem auch als "Customs"-Einheit (also Zoll etc.) dienen könnte, sodass ein Träger pro System ausreicht um zumindest hierfür sorgen zu können)

Friedlich mag es momentan sein in der RD-Galaxie (das weiß ich erst genauer, wenn ich meinen Bücher-Rückstau vernichtet (gelesen) habe!), aber eine Regierung sollte vorrausdenken (deshalb bunkert unsere ja u.a. Lebensmittel und Impfstoffe etc.) d.h. ein Schutzschild (im Stand-By) hätte was (auf das Worgun-Intervall für Babylon kann man sich ja nicht verlassen!), vor allem da man weder eine riesen Flotte (die TF scheint geschrumpft seit der Auswanderung von der Erde!) hat, noch AST-Stationen/Raum-Forts noch große Boden-Forts hat!

Die KONRAD ZUSE - ein Fehlschlag dank des "Volkes" (d.h. alles in allem hat das Schiff funktioniert - bis zur Sabotage!) und ein Konzept das durch die Point Of bewiesen wurde (d.h. es funktioniert und ist einen neuen Versuch wert!)

Ach ja EINWURF: Auch die Nogk Waffen (u.a. deren Netzwerfer und Antisphären bzw. deren Sprung-Technik (geht ja aus dem Stand - das können soweit mir bekannt die Worgun-Schiffe NICHT! Vor allem da alle die über keinen KFS verfügen wären eines Sprungs bzw. kurz davor/danach verwundbar sind!)) wären auch einen neuen Blick wert und man sollte die Allsicht-Sphäre mit der Bildkugel vergleichen (welches System ist besser - ich meine die Worgun haben das "wir haben nur das Beste" nicht gepachtet (siehe Wucht-Kanone oder KFS-Schutzschild (reicht an eine Intervall heran, bietet einige Vorteile, aber auch Nachteile!))

Dezentralität ist ein Vor- aber auch ein Nachteil (die kleinen Siedlungsplaneten haben keine gescheite Raumflotte - von Raumforts und Planetaren Schilden gar nicht zu sprechen! - d.h. sie sind leichtere Opfer als z.B. Babylon, Terra oder Eden!)

Hm...man müsste nicht mal mehr ausgeben, man baut halt einen Schutzschild anstatt mehr Schiffe zu bauen! (bzw. soviel man den Nogk geholfen hat: Man könnte um einen neuen bitten! Es wäre mir nicht bekannt das die Nogk so eine Bitte abschlagen würden, die Menschen haben ihnen schon oft geholfen!)
Per Aspera Ad Astra!

Si vis PACEM, para BELLUM!


Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

=> Jetzt - leider - nicht mehr...Ruhe in Frieden Hajo!

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Beitrag von Nukebox » 13. Okt 2016, 10:00

tom hat geschrieben:
So so - man spricht also von mir? ;)

So: Hatte ich nicht auch mal eine Technik-Diskussion losgetreten?
Das kann tatsächlich sein, aber irgendwie ist mir diese dann entweder entgangen oder ich habe es mittlerweile vergessen. Ich war ja auch eine Zeit inaktiv.

tom hat geschrieben: Der Einsatz moderner Technik kommt mir - vor allem in Science Fiction - oft zu kurz (u.a. finde ich es schon schade das die normalen Soldaten immer noch keine vernünftigen Kampfanzüge (Schilde, Kraftverstärkung/Exo-Skelett, Flugfähig bzw. zumindest mit Antigrav, haben!))...denn wenn ich mir Militärs heute so ansehe, dann wäre es denen oft ganz recht, wenn sie den Faktor Mensch ausklammern könnten (u.a. kann eine Drohne ohne Pilot schärfere Manöver fliegen, weil die G-Kräfte niemanden bewusstlos werden lassen!)
Da hat die moderne Technik RD teilweise schon überholt. Drohnen (gerade die vom Militär) sind schon recht leistungsfähig. Gerade der Schutz von Menschen kam mir immer etwas kurz. Da machen die eine Übung auf einem quasi unbewohnten Planeten, wollen ein Manöver ausführen und hüpfen im Schlafanzug darum. Klar ist eine effektive Schutztechnik teuer, aber in der Zukunft stelle ich mir das eben etwas moderner vor, als z. B. heute. Im zweiten Weltkrieg wurde ja auch keine kugelsicheren Westen verwendet, heute ist das üblich.

tom hat geschrieben:
So, nächstes Thema (kann nicht schlafen...Lampenfieber, hab morgen u.a. eine Vorstellungsgespräch und eine Prüfung (Beamtenprüfung gehobener Dienst!))...
Sorry tom, aber ich habe dich hier immer als einen etwas lebendigeren Typen (in Richtung etwas hyperaktiv oder sehr begeisterungsfähig) erlebt. Jetzt stell ich mir dich gerade als Beamten vor. :rofl: Du störst die anderen doch beim Büroschlaf :hehe:

tom hat geschrieben:
aber eine Regierung sollte vorrausdenken (deshalb bunkert unsere ja u.a. Lebensmittel und Impfstoffe etc.) d.h. ein Schutzschild (im Stand-By) hätte was (auf das Worgun-Intervall für Babylon kann man sich ja nicht verlassen!), vor allem da man weder eine riesen Flotte (die TF scheint geschrumpft seit der Auswanderung von der Erde!) hat, noch AST-Stationen/Raum-Forts noch große Boden-Forts hat!
Manchmal ist ein Konzept oder eine Taktik mehr Wert als pure Kraft oder Anzahl. Das ist wie mit einem Hebel, die richtige Technik lässt dich stärker erscheinen als du bist. Daher sind langfristige Investitionen schon sinnvoll. Es muss ja nicht gleich eine gewaltige Flotte sein. Ein "Hypersprungstörer", der die anfliegenden Raumschiffe aus dem Hyperraum holt, wenn diese zu nahe an Babylon herankommen und dort nichts zu suchen haben. Ein planetarer Schutzschirm. Semi-mobile Kampfstationen (nicht hyperraumfähig), ähnlich den Arkan-Schiffen nur nicht ganz so groß. Es gibt viele Möglichkeiten.
tom hat geschrieben:
Die KONRAD ZUSE - ein Fehlschlag dank des "Volkes" (d.h. alles in allem hat das Schiff funktioniert - bis zur Sabotage!) und ein Konzept das durch die Point Of bewiesen wurde (d.h. es funktioniert und ist einen neuen Versuch wert!)
Ja, sehe ich auch so. Es muss ja nicht gleich eine KI mit einem IQ von 200 sein. Die Blechmänner etwas schlauer gemacht bzw. deren Programmierung angepasst und fest in einen Ringraumer installiert. Tada, schon haben wir eine Notfall-Verteidigungsflotte mit genauer Aufgabe. Alternativ könnte man auch ´gleich den Hyperkalkulator entsprechend programmieren.
tom hat geschrieben:
Dezentralität ist ein Vor- aber auch ein Nachteil (die kleinen Siedlungsplaneten haben keine gescheite Raumflotte - von Raumforts und Planetaren Schilden gar nicht zu sprechen! - d.h. sie sind leichtere Opfer als z.B. Babylon, Terra oder Eden!)
Es gibt vielleicht 40-50 Milliarden Menschen in der Galaxis, die mehr oder minder gut geschützt sind. Wird Babylon vernichtet, so sind schätzungsweise 80-90% aller Menschen weg. Und das auf einen Streich. Ich denke, dass man da schon etwas investieren kann. Am besten sinnvoll, wie eingangs erwähnt. Kein BER bitte :hehe:
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Beitrag von tom » 18. Okt 2016, 23:32

Ja, ich bin Hyperaktiv ;) - aber ich neige auch zu Tagträumen d.h. ich würde in so einem biederen Amt glaube ich nicht halb so schlimm auffallen wie du meinst! Ich gebe zu das ich nicht weiß ob ich dort (also in ein Amt) hin möchte, aber einen Versuch ist es wert (ich muss ja dann nicht dort anfangen)

"Eine Zeit" ist gut - ich war über ein Jahr nicht hier :(

Oh, die TF (oder BF wie es ja jetzt heißen muss) ist sicher technisch besser geworden (von Giant-Beuteschiffen und deren Nachbauten zu S-Kreuzern hin zu Ovoid-Schiffen und Ikosaedern (ganz zu schweigen von Experimentalschiffen wie diesem Aufklärer aus einem Sonderband...müsste schauen welcher)), aber ganz auf Masse verzichten geht nicht (die PO allein kann es auch nicht mit einer ganzen Flotte aufnehmen und ein normaler Ovoid-Raumer ist der PO immer noch - deutlich - unterlegen!)

Jupp - Robot-Flotten im Stand-By wären zumindest kurzfristig eine Lösung (bis man alles andere mobilisiert hat)...Raumstationen und Schilde würden natürlich auch helfen!

Ich habe nicht gesagt das man Babylon nicht schützen sollte (ach ja: Ist die Regierung dort immer noch auf dem NSA-Tripp und spioniert alle aus?), im Gegenteil - ich meinte nur das die Siedlungsplaneten ja noch schutzloser sind!

Hey, der BER ist der LEISESTE FLUGHAFEN in Deutschland!!! :D ^^

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Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

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Beitrag von Nukebox » 19. Okt 2016, 09:39

tom hat geschrieben:
"Eine Zeit" ist gut - ich war über ein Jahr nicht hier :(
Ich glaube das kann ich toppen. Irgendwann zum Anfang meines Studiums (könnte 2008 oder schon 2009 gewesen sein) bin ich im Forum ausgestiegen. Sind also 7-8 Jahre. Nach meiner Promotion bin ich dann vorsichtig wieder eingestiegen und ....tada... hier bin ich. Ich habe aber auch gerade so das Gefühl, dass ich 40-60% des Traffics hier ausmache.:dont:
tom hat geschrieben:
Jupp - Robot-Flotten im Stand-By wären zumindest kurzfristig eine Lösung (bis man alles andere mobilisiert hat)...Raumstationen und Schilde würden natürlich auch helfen! Ich habe nicht gesagt das man Babylon nicht schützen sollte (ach ja: Ist die Regierung dort immer noch auf dem NSA-Tripp und spioniert alle aus?), im Gegenteil - ich meinte nur das die Siedlungsplaneten ja noch schutzloser sind!
Du bist ja noch nicht bei den entsprechenden RD-Bänden angekommen. Aber spätestens dann wirst du die Relevanz gerade an dieser Stelle verstehen. Ich will dich aber nicht spoilern.

tom hat geschrieben: Hey, der BER ist der LEISESTE FLUGHAFEN in Deutschland!!! :D ^^
Stimmt auch wieder. Aber eine unnütze Ruine hätte ich denen auch für weniger Geld dort hinstellen können. Schön aus Holz, als recyclebar.
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Beitrag von tom » 19. Okt 2016, 22:10

Nicht nur du - mit dem Geld glaube ich hätte ich einen Flughafen hingestellt der FUNKTIONIERT (und ich hätte Geld ÜBRIG mit dem ich mir ein schönes Leben auf Hawaii oder so machen könnte!)

Jo - hätte nichts gegen den Spoiler, aber andererseits motiviert mich das nicht wissen noch mehr zum Lesen :D ^^

Ok, you got me there, pal, you got me there :D

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Beitrag von tom » 23. Okt 2016, 00:56

Hey,

so, ich bin noch nicht durch den Band durch (aber fast) d.h. Spoiler-Warning-Applies!

Also: MANÖVER-KRITIK!

Wie kann es sein das ein Soldat eines raumfahrenden Volkes durch einen verdammten PFEIL stirbt?

Ein heutiger Soldat hat schon eine Weste die Schüsse abfängt (gut: Gegen Pfeile sind die Teile weniger wirksam als geben Schusswaffen, aber ganz ohne Wirkung sind sie auch nicht (vor allem Platten wie sie u.a. die US-Marines verwenden, die beschuss aus Sturmgewehren aushalten, werden auch mit Pfeilen fertig!) - und man darf wohl annehmen das die Raumstreitkräfte bei RD bessere Ausrüstung haben als heutige Soldaten!)...rein theorethisch könnte man einen Stichschutz damit verbinden bzw. darunter tragen d.h. ein Pfeil (außer bei einem Kopfschuss - wobei man im Einsatz einen Helm trägt d.h. der Schuss müsste schon mitten ins Gesicht gehen!) wäre dann auch kein so großes Problem mehr :( (Anmerkung: Wenn man gerade keine Platten drin hat bzw. keinen Plate-Carrier trägt - denn das ist volle Kampfausrüstung, aber es gibt auch leichtere Schutzwesten z.B. eben für Fahrzeug-Besatzungen beim Militär oder aber für Personenschützer), bei den Platten kann es halt sein das etwas genau zwischen den Platten hindurch-schlüpft...hm...ob man da nicht eine leichtere Weste drunter tragen könnte...ok, irgendwann wird's schwer, ein Körperpanzer ist nicht gerade leicht, aber leichter als eine Ritterrüstung bzw. ein Kettenhemd! - denn bei den Platten braucht man keinen Stichschutz mehr, ausser man lässt dem Gegner zeit das er merkt wo eine Lücke ist!)

Schon komisch das so etwas bei Science Fiction immer wieder vorkommt (finde das ist so ein - mit verlaub - scheiß Klischee)

Naja weiter im Text: Die Chris Nev Geschichte ist ja ganz gut, nur musste es schon wieder wer sein der "normal" sein will (als jemand der selbst nicht gerade herausragend ist - ich bin weder ein Einstein noch ein Savant etc. - regt mich sowas immer auf...solche Leute sollten sich freuen etwas besonderes zu sein, ich würde gerne tauschen!)? Dieses Klischee wird in vielen Geschichten platt getreten (u.a. in Harry Potter und es ging mir damals schon auf die Nerven!)

Ich meine wenn er dieses Problem hat, warum heuert er nicht auf der PO an? Dhark wäre sicher froh darüber, vor allem da es die Möglichkeiten der Crew extrem erweitert wenn man Mutanten an Bord hat (ja: Ich bin hier positiv vorbelastet vom Mutantenkorps bei Perry Rhodan) und an Bord fällt er als Aussenseiter auch nicht wirklich auf, da es in der Crew einen Haufen individualisten gibt die anderswo wirklich als Aussenseiter enden würden (u.a. den Kalamiten Hawker, Arc Doorn, Kucks (spelling?) mit seiner Echse etc. etc.)

Ach ja: Wenn ihr schon alte Kamellen wieder ausgrabt - wie wär's mal mit Robonen? (von denen gab es doch noch welche, soweit ich weiß) Anstatt RD's alte (und miese) Beziehung zu Gipsy (und einen Klon-Sohn)

Hm - die Agenten-Geschichte ist immer noch nicht wirklich besser (hab die bis auf ein paar Seiten komplett übersprungen...schade eigentlich, da diese so viel Raum im Buch einnimmt...)

mfg Tom
ps: Warum versuchte sich Ren Dhark eigentlich nie am Cyborg-Programm? (egal ob wie Travisheim "auf geistiger Basis" oder wie ein "normaler" Cyborg, sportlich fit genug sollte er sein, so hilfsbereit und selbstlos wie er ist sollte er auch diesen "Temptation"-Test überstehen (Leben sind ihm schließlich wichtiger als alles andere) etc. etc.)

pps: Ja, ich hasse Klischees :(
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Beitrag von Nukebox » 23. Okt 2016, 10:25

tom hat geschrieben:
Wie kann es sein das ein Soldat eines raumfahrenden Volkes durch einen verdammten PFEIL stirbt?

Ein heutiger Soldat hat schon eine Weste die Schüsse abfängt (gut: Gegen Pfeile sind die Teile weniger wirksam als geben Schusswaffen, aber ganz ohne Wirkung sind sie auch nicht (vor allem Platten wie sie u.a. die US-Marines verwenden, die beschuss aus Sturmgewehren aushalten, werden auch mit Pfeilen fertig!) - und man darf wohl annehmen das die Raumstreitkräfte bei RD bessere Ausrüstung haben als heutige Soldaten!)...rein theorethisch könnte man einen Stichschutz damit verbinden bzw. darunter tragen d.h. ein Pfeil (außer bei einem Kopfschuss - wobei man im Einsatz einen Helm trägt d.h. der Schuss müsste schon mitten ins Gesicht gehen!) wäre dann auch kein so großes Problem mehr :( (Anmerkung: Wenn man gerade keine Platten drin hat bzw. keinen Plate-Carrier trägt - denn das ist volle Kampfausrüstung, aber es gibt auch leichtere Schutzwesten z.B. eben für Fahrzeug-Besatzungen beim Militär oder aber für Personenschützer), bei den Platten kann es halt sein das etwas genau zwischen den Platten hindurch-schlüpft...hm...ob man da nicht eine leichtere Weste drunter tragen könnte...ok, irgendwann wird's schwer, ein Körperpanzer ist nicht gerade leicht, aber leichter als eine Ritterrüstung bzw. ein Kettenhemd! - denn bei den Platten braucht man keinen Stichschutz mehr, ausser man lässt dem Gegner zeit das er merkt wo eine Lücke ist!)

Schon komisch das so etwas bei Science Fiction immer wieder vorkommt (finde das ist so ein - mit verlaub - scheiß Klischee)
Genau das habe ich hier im Forum auch schon kritisiert. Irgendwie habe ich das komische Gefühl, dass bei RD die Soldaten in Hawaii-Hemd, Bermudashorts und Flipflops in eine Kampfsimulation oder in den richtigen Kampf gehen. Selbst da ist die heutige Zeit schon weiter. Diese Soldaten-sind-Lemminge-Haltung verstehe ich nicht. Da wird der Versuch unternommen jedes (fremde) Lebewesen zu schützen, selbst wenn es angreift. Aber die eigenen Leute dürfen an einem Pfeil sterben.

Allgemein fehlt mir hier die Logik. Auch heute sterben noch Soldaten und Polizisten, aber wir reden immerhin von der Zukunft und dort stirbt jemand durch einen Bogen oder eine Armbrust.

Außerdem frage ich mich, warum die "Bösen" immer nur die Gegner sind? Warum gibt es keinen knallharten Flottenkommandanten oder GSO-Agenten, der auch mal nicht der größte Pazifist aller Zeiten ist. Dass die Menschheit diese Persönlichkeiten hat, wird bei den Geschichten auf Babylon (rund um Sanders) und den Kolonien klar. Wo sind diese Menschen? Irgendwie erwarte ich auch, das es solche Typen in Uniform gibt. Die Grauzonen fehlen.
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Beitrag von tom » 23. Okt 2016, 13:32

RICHTIG!

Einen richtigen Hardliner in Uniform, sowas fehlt uns (Anmerkung: Bei der GSO geht van Haag in diese Richtung, vor allem als er den Utaren Lek bedroht, aber er würde seine Drohungen nicht wahr machen - das ist ein Problem! Warum? Wenn Lek nicht nur ein Wissenschaftler sonder auch Geheimdienstler oder Elitesoldat wäre, so würde er sich von diesem Bluff wenig beeindrucken lassen und man wäre so weit wie vorher :( )

Dieser Hardliner kann ruhig einen weichen Kern haben, da hätte ich nichts dagegen - auch nicht dagegen das er z.B. tierlieb ist oder sowas, aber wärend eines Einsatzes fehlt mir die letzte Härte (wir brauchen jemanden wie den Kommandanten von T-XXX, der war (ist? Leben dürfte er ja noch!) ja ein harter Hund wenn ich mich recht erinnere - deshalb gab es seine Geheimstation auch noch, wärend alle anderen T-Station von denen wir wissen im Laufe der Zeit von den Giants/All-Hütern zerstört wurden!)

Auch fehlt uns wer der bereit ist Gesetze zu missachten, wenn es einem höheren Ziel dient (das könnte unser Hardliner auch sein natürlich!)

Und auch die Schutzausrüstung der Soldaten sollte endlich mal ihren Zweck erfüllen (d.h. die Soldaten schützen!), vor allem wenn es nur primitive Waffen sind die gestoppt werden müssen (aber auch hightech Gefahren sollten nicht immer tödlich sein -.-)...Anmerkung:

Es wird Zeit das pers. Schutzschilde - wie sie die Schwarze Garde schon seit ihrer Gründung verwendet (!) - die Norm werden!

Warum?

Ganz einfach, weil die Zeit reif ist - ich meine das so eine Neuentwicklung am Anfang zuerst an Elite-Einheiten verteilt wird das ist verständlich, aber die Garde hat das Zeug (also den flugfähigen Kampfanzug mit Individual-Schild) jetzt schon sehr lange d.h. es sollte langsam aber sicher auch an normale Einheiten "durchsickern" (ist wie bei Technologie wie Nachtsichtgeräten in RL: Am Anfang haben es Spezialtruppen wie die Navy Seals, Delta Force, Marine Force Recon, das Kommando Spezialkräfte, der SAS/SBS etc. aber später kriegen das auch Otto-Normal-Soldaten und ganz am Schluss findet man das Zeug auch auf dem zivilen Markt (wenn auch meist in älterer Generation) z.B. für Jagd-Gewehre bzw. im Jagd-Bedarf!

mfg Tom
ps: Schön das ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe :)
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Beitrag von Nukebox » 25. Okt 2016, 10:14

tom hat geschrieben:RICHTIG!

Auch fehlt uns wer der bereit ist Gesetze zu missachten, wenn es einem höheren Ziel dient (das könnte unser Hardliner auch sein natürlich!)
So meinte ich das aber nicht. Mich stört nur die ungeheure Anzahl an Pazifisten in RD. Oftmals werden RD und Co angegriffen und dann wird sich sachte gewehrt. Bloß keinen Gegner töten. Im Prinzip ist das ja auch in Ordnung, aber bitte nicht bis zur Selbstaufgabe. Die Rateken, Utaren, Tel und Konsorten sind da nicht so lasch.

Irgendwie errinnert mich das ganze an den Schulhof. Dort hat jemand, der sich nur verteidigt immer einen schweren Stand. "Den kann man schlagen, der schlägt nicht zurück". Dann ist man aber auch vermehrt Angriffen ausgesetzt, weil immer wieder zurückgewichen wird. Wenn man aber merkt, dass mit dem vermeintlichen "Opfer" nicht zu scherzen ist, wenn man es angreift, dann ist da recht schnell Ruhe.

Und das die Menschen alle Pazifisten sind, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür sind dort zu viele Bösewichte unterwegs. Wo sind aber die Grauzonen? Es muss ja nicht immer gleich Krieg sein, aber alles sollte man sich nicht gefallen lassen.
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Beitrag von Jan Gardemann » 25. Okt 2016, 13:13

Achtung Anmerkung mit Spoilerinhalt:

Die Pfeilkritik bezieht sich auf den Übungseinsatz auf dem namenlosen Planeten, auf dem Dhark und seine Leute dann unverhofft auf eine Gruppe von Tel-Rebellen stoßen, wenn ich das richtig verstanden habe. Dabei müsst ihr bedenken, dass davon ausgegangen wurde, dass es auf dieser Welt keinen echten Feindkontakt geben wird. Ziel der Übung war es, den Leuten von den Unabhängigen Siedlerwelten beizubringen, wie man unerforschte Welten erkundet. Eine „kugelsichere“ Schutzweste gehörte in diesem Fall also nicht zur Ausstattung der Soldaten dazu. Selbstverständlich zählen moderne Schutzanzüge und dergleichen zur Ausrüstung der Soldaten. Doch die kommen eben nicht immer jedes Mal zwangsläufig zum Einsatz. Wo würde denn der Kitzel einer solchen Übung liegen, wenn die Rekruten davon ausgehen dürfen, dass sie sich nicht anstrengen brauchen, weil sie in ihren Anzügen sicherer sind, als in ihrer Mütter Schoß?

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