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... ist die Fortsetzung der Sonderbände - Neuer Verlag, aber gleiches Team und gleiches Buchschema!

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tom
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Re: epub

Beitrag von tom » 20. Feb 2019, 11:22

Hey,

schon ok :) - werde es (wie immer :D ) mit dem aktuellen Buch nochmal probieren in diese Geschichte einzusteigen (vielleicht klappt es! Sollte dem so sein bin ich der erste der das hier anmerken wird :D )

Ja, unter anderem Waffen (Selbstverteidigung ist wichtig - und wenn es nur eine Eylerssche Gaswaffe ist oder ein künstliches Auge mit Paralysator, wie das von Ömer Giray!) - aber mir ginge es in erster Linie um Sensoren (das eigene Instrumentarium erweitern, der "Mark 1.0 Eyeball" ist halt nicht gerade gut wenn man auf größere Entfernungen genaue Daten über irgendwas z.B. ein Fluggerät (d.h. Größe, Geschwindigkeit, Anflug-Vektor etc.) sammeln möchte! Ähnlich ist es mit der Nase die zwar Gerüche in gut, schlecht, penetrant und fast nicht wahrnehmbar einteilt - die einem aber die aktuelle Luft-Zusammensetzung nicht anzeigen kann (und man so eher sich eine Vergiftung mit CO2 zu zieht als einem lieb sein kann, vor allem wenn man von künstlicher Lufterneuerung abhängig ist und nicht schnell genug merkt das die Luftqualität rapide am sinken ist!)), aber auch um Kraftverstärkung, ein stärkeres Skelett (Wolferines Adamantium :D ), bessere Organe bzw. sogar Unsterblichkeit ohne das man wie RD mit Nanobots behandelt werden musste (d.h. man tauscht nach und nach die vorhandenen Organe aus!) etc. - aber das wichtigste:

Sich zu Travisheimen! D.h. die eigene geistige Leistungsfähigkeit und Intelligenz zu erhöhen! Niemand will doch "Dumm" sein! Jeder wäre gerne Einstein bzw. Stephen Hawking (von der Intelligenz her halt, die Krankheit die der Mann hatte wünscht sich wohl NIEMAND!)

mfg Tom
ps: Ich bin halt auch wirklich Transhumanist und sehe das als die Zukunft (der unmodifizierte Mensch kann sich halt nicht mehr so großartig - und vor allem schnell, denn Evolution braucht Zeit - weiter entwickeln, vor allem da wir der natürlichen Auslese durch die Zivilisation ja einen STRICH durch die Rechnung machen d.h. wir haben die menschliche Evolution eigentlich getötet wenn man so will! Was nicht heißt das ich gegen Zivilisation bin, nur haben wir halt kein "Survival of the fittest" mehr!)
Per Aspera Ad Astra!

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Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

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Nina
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Re: epub

Beitrag von Nina » 21. Feb 2019, 01:48

tom hat geschrieben:
20. Feb 2019, 11:22
mit dem aktuellen Buch nochmal probieren in diese Geschichte einzusteigen (vielleicht klappt es! Sollte dem so sein bin ich der erste der das hier anmerken wird :D )
Die Agentengeschichte in WiW 82 und 83 sind auf jeden Fall Pflicht, weil hier die Ereignisse des Agenten- sowie des Hauptstrangs zusammenlaufen. Die Agentengeschichten aus den Bände davor helfen dabei, die Details besser zu verstehen und ggf. sogar mitraten zu können, wer hinter dem Ganzen - das ich hier natürlich nicht spoilern werde - stecken könnte. Wenn du auf das Mitraten verzichten willst, musst du dich nicht unbedingt durch die Geschichten quälen, wenn sie dir nicht gefallen.
Ich bin halt auch wirklich Transhumanist und sehe das als die Zukunft (der unmodifizierte Mensch kann sich halt nicht mehr so großartig - und vor allem schnell, denn Evolution braucht Zeit - weiter entwickeln, vor allem da wir der natürlichen Auslese durch die Zivilisation ja einen STRICH durch die Rechnung machen d.h. wir haben die menschliche Evolution eigentlich getötet wenn man so will! Was nicht heißt das ich gegen Zivilisation bin, nur haben wir halt kein "Survival of the fittest" mehr!)
Deine Ideen klingen auf jeden Fall cool. Bloß glaube ich, dass du nicht der Einzige sein wirst, der sich die ganze Palette an Möglichkeiten zulegen wird. Du sagst beispielsweise, dass Selbstverteidigung wichtig sei - wobei ich dir grundsätzlich zustimme. Allerdings wird es wohl darauf hinauslaufen, dass du einem relevanten Gegner höchstens ebenbürtig sein wirst, sofern du nicht gerade selbst ein genialer Tüftler bist oder jemanden wie Ezbal persönlich kennst, der dir seine neuesten Entwicklungen als Allererstem und Einzigem(!) einbaut. Du müsstest dich ständig unter das Messer legen und deine Bauteile austauschen lassen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Wenn du das nicht tätest, würde es dann irgendwann egal sein, ob du "Bio" oder Cyborg bist, wenn dir alle anderen überlegen sind.

Ich denke, das Dilemma ist vergleichbar mit dem Doping: Wenn einer Präparate nimmt, "müssen" alle sie nehmen, um mit dem Doper mithalten zu können. Und der Doper wird weitere Mittelchen nehmen "müssen", um weiterhin "der Beste" (von was?) zu bleiben. Am Ende geht es nicht mehr um den Sport und die natürlichen Grenzen des eigenen Körpers, in den man hineingeboren wurde. Selbiges stelle ich mir auch für Körpermodifikationen vor.

Rein technisch gesehen wäre es für Ezbal sicherlich kein Problem, ein paar Tausend neue Cyborgs zu erschaffen oder ein paar Zehntausenden Menschen ein künstliches Auge mit integriertem Paralysator zu spendieren. Die Gruppe Saam könnte ihm bestimmt helfen, einen Hochleistungs-OP zu bauen, wo die Patienten wie am Fließband durchlaufen. Aber welche Auswirkungen hätte das auf die Gesellschaft? Wenn jeder beispielsweise einen integrierten Paralysator im Arm hätte mit einem großem Energiespeicher, der für ein paar Schuss reicht, wie viele Auseinandersetzungen werden dann noch verbal ausgetragen? Der kleine Kevin nörgelt: Eine kleine Dosis schafft das Problem temporär aus der Welt, eine große endgültig. Mit dem nervigen Nachbarn müsste man sich auch nicht mehr auseinandersetzen.

Aber gehen wir mal davon aus, dass nur ein ausgewählter Kreis an Leuten in den Genuss der Technologie käme, und du wärst Teil davon: Hättest du nicht Sorge, dass irgendjemand einen Weg finden könnte, die Technologie zu hacken und dich zu seiner Marionette zu machen? Vor allem, wenn du wüsstest, dass neuerdings ziemlich viele Leute so intelligent wie Einstein oder Hawking oder sogar noch intelligenter wären? Dass selbst dein strunzdoofer Erzfeind aus dem Kindergarten, dessen Papi ein einflussreicher Politiker ist, über nacht zum Intelligenzbolzen werden könnte?

-----------

Übrigens glaube ich, dass in der Realität von Ren Dhark Stephen Hawkings Krankheit kein Problem mehr darstellen würde, sofern man auf einem der großen terranischen Kolonialplaneten lebt. Man könnte sich also unabhängig von irgendwelchen heutigen Krankheiten wünschen, wie eine heutige Koriphäe zu sein. Michel Petrucciani war ein berühmter Jazz-Pianist, der sich aufgrund seiner Glasknochenkrankheit zwischendurch Knochen bei Konzerten gebrochen hat, wenn er mit zu viel Elan die Klaviatur bearbeitete. Glasknochen wären sicherlich auch kein Problem mehr.
Zuletzt geändert von Nina am 21. Feb 2019, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von eFuchsi » 21. Feb 2019, 07:39

Mit dem genialen Sam müssten die Terraner eigentlich top ausgerüstet sein.

Sam scheint jedoch ein fauler Hund zu sein, der lediglich nur dann genial wird, wenn der A... brennt. Dann schüttelt er die Lösungen jedoch (schon fast etwas unglaubwürdig) nur so aus dem Ärmel.

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Beitrag von Nobby1805 » 21. Feb 2019, 10:03

Du meinst Robert Saam?
RD Leser ab Heft 18 ..., nach Frust durch Heft 98 bis 2004 in anderen Universen verloren gegangen.
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Beitrag von eFuchsi » 21. Feb 2019, 10:40

ich kaufe ein a

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Beitrag von Nobby1805 » 21. Feb 2019, 18:09

Ich glaube, dass die Erfindung der Gruppe Saam, Unsterblichkeit genannt, inzwischen eher ein Problem als eine Belebung der zukünftigen Geschichten ist
RD Leser ab Heft 18 ..., nach Frust durch Heft 98 bis 2004 in anderen Universen verloren gegangen.
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Beitrag von Schlomo Gross » 21. Feb 2019, 20:42

Nobby1805 hat geschrieben:
21. Feb 2019, 18:09
Ich glaube, dass die Erfindung der Gruppe Saam, Unsterblichkeit genannt, inzwischen eher ein Problem als eine Belebung der zukünftigen Geschichten ist
Ja, denk ch auch. Hab mir schon überlegt, wie RD aus dieser Nummer wieder raus kommen könnte. Eine coole Idee hab ich, aber Ben lässt nix von sich hören. Muss echts sagen, die Kommunikation mit Hajo war deutlich schneller und direkter...

Also lass ich die Idee einfach mal hier los: Die Mu Kristalle stammen doch aus einem anderen Universum. Wieso sollten die in diesem Universum stabil sein? Vielleicht zerfallen sie hier ja mit einer Halbwertszeit von 12 Jahren, und genau so schnell lösen sich die Mikroboter im Körper der "Unsterblichen" auf. Um die dabei auftretenden gesundheitlichen Probleme zu behandeln, wird sich Saam echt etwas einfallen lassen müssen...

Schalom, Schlomo, der sich vorstellen kann, dass die ersten paar Millionen Jahre ja ganz spannend sein könnten. Nach so 10 bis 20 Milliarden Jahren könnte es dann schon ein wenig öd werden. Die folgenden 10 hoch Googleplex Jahre dürften dann eher eine Qual werden. Und das war nur der allererste Anfang...
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Beitrag von eFuchsi » 22. Feb 2019, 08:50

Um eine SciFi Serie nicht nur bis Band 120 sondern bis Band 3000 betreiben zu können, müssen die Hauptdarsteller eben unsterblich sein.

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Beitrag von Schlomo Gross » 22. Feb 2019, 15:07

Es gibt (mindestens) 2 Möglichkeiten, eine Serie ohne unsterbliche Hauptdarsteller sehr lange laufen zu lassen: Man kann die Geschichten sehr schnell ablaufen lassen, Dinge, die im normalen Leben Jahrzehnte dauern, geschehen dann eben in wenigen Wochen, oder: Man tauscht, wie im richtigen Leben, die Akteure regelmäßig aus. Sie altern, sterben, neue werden geboren, entwickeln sich und so weiter.

Natürlich sind auch andere Konstrukte denkbar. So können die Hauptpersonen zum Beispiel immer wieder mal kleine Zeitsprünge in Richtung Zukunft (Dilatationsflug oder Ähnliches) unternehmen, und zwischendurch erleben andere "Leute" die Geschichte. Möglichkeiten gibt es praktisch unbegrenzt.

Die Ren Dhark Methode - alles sehr schnell geschehen zu lassen - finde ich gar nicht so schlecht. Andererseits find ich die Idee, eine fiktive "Geschichte der Menschheit" zu erzählen, wie bei Perry Rhodan, auch nicht dumm.

Es gibt jedoch bei einer Langzeitserie immer ein Problem: Sie kann sich zu Tode blähen. Immer mehr, immer größer, das führt fast zwagsläufig zu Phatasielosigkeit.

Schalom, Schlomo, der leider auch kein Patentrezept hat
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Beitrag von tom » 24. Feb 2019, 02:39

Also was die Nanobots angeht finde ich die Sache GUT!

Denn auch mit modernster RD-Medizin sind nur wenigen 80 Jährige wirklich körperlich in der Lage (ohne Abstriche!) irgendwo in den Kampfeinsatz zu gehen!

D.h. sofern man nicht die Protagonisten nach und nach austauschen (oder nur als schwimmende Gehirne in einer Nährlosung haben möchte!) möchte, muss irgend sowas her und Nanoroboter geben echt Sinn!

mfg Tom
ps: Fand bei PR die Zellaktivatoren auch immer faszinierend und gut gelöst (und Star Trek etc. echt unrealistisch, weil die dort kaum in solche Technologie investiert haben (d.h. Leben und Sterben ist immer noch normal, wirklich länger leben tun die auch nicht etc...es ist nun mal so das kaum jemand (der nicht todkrank ist) sterben will! Hell, ich verstehe Menschen nicht die was gegen Forschung in dieser Richtung haben! Im Gegenteil, wenn ich könnte so würde ich Milliarden in solche Forschung stecken!)
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Re: epub

Beitrag von Nina » 25. Feb 2019, 18:36

tom hat geschrieben:
24. Feb 2019, 02:39
Hell, ich verstehe Menschen nicht die was gegen Forschung in dieser Richtung haben! Im Gegenteil, wenn ich könnte so würde ich Milliarden in solche Forschung stecken!)
Wenn alle alle um dich herum altern und sterben, wäre das vermutlich bald eher unschön. Ferner hättest du das Problem, dass die nicht unsterblichen Menschen sich irgendwann wundern, was so Besonderes an dir sein soll. Ist das Unsterblichkeitsprogram streng geheim, landest du möglicherweise auf dem Seziertisch, weil irgendwelche Leute hinter dein Geheimnis steigen wollen. Als "Niemand" könntest du dich vielleicht in der Masse verbergen, aber Ren Dhark könnte das nicht, weil ausnahmslos jeder Mensch sein Gesicht kennt.

Ferner stellt sich mir die Frage, wie aufnahmefähig unser menschliches Gehirn ist. Wenn man davon ausgeht, dass sich alles irgendwann mal wiederholt, könnte ich mir vorstellen, dass das Leben als Unsterblicher irgendwann langweilig wird, weil man nur noch Variationen dessen erlebt, was man bereits kennt. Und welche Ziele hat man eigentlich im Leben? Bisher ist es so, dass wir einen großen Teil unserer Motivation aus dem Zeitmangel schöpfen: z.B. "ich muss diesen nervigen Job machen, um Geld zu sparen, damit ich eine Weltreise machen kann, solange ich noch jung bin" oder "ich baue dieses Haus fertig, solange ich noch jung bin, damit ich etwas fürs Alter habe" oder "ich lerne jetzt, damit ich noch in diesem Leben mit meinem Studium fertig werde".

Und zu guter letzt: Angenommen alle Menschen wären irgendwann unsterblich, was soll mit dem Nachwuchs geschehen?

Ich denke, es gibt einige ungelöste Probleme, die mit Unsterblichkeit im Zusammenhang stehen. Meine Hoffnung ist ja, dass sich das Unsterblichkeitsprogramm bei Ren Dhark in ein paar Jährchen als großer Fehler herausstellt. (Ja, ja, ich liebe Drama.) Jetzt sind die Leutchen aber gerade erst unsterblich geworden, also hat sich für sie noch nicht viel geändert, außer dass sie sich allmählich verjüngen. Alles läuft weiter, wie bisher.

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Re: epub

Beitrag von eFuchsi » 26. Feb 2019, 09:40

Eine unsterbliche Gesellschaft ist über kurz oder lange dem Untergang geweiht.

Da die Mitglieder dieser Gesellschaft auf natürlichem Weg nicht altern, müsste der Nachwuchs gegen NULL gehen, damit die Gesellschaft nicht ins Unermessliche wächst.
Jede neue Krankheit, Katastrophen usw. würde diese Gesellschaft jedoch dann unweigerlich ausrotten.

Nina
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Re: epub

Beitrag von Nina » 26. Feb 2019, 12:21

eFuchsi hat geschrieben:
26. Feb 2019, 09:40
Jede neue Krankheit, Katastrophen usw. würde diese Gesellschaft jedoch dann unweigerlich ausrotten.
Was meinst du damit? Kinder sind nicht unbedingt immun gegen Krankheiten, wenn es Erwachsene nicht sind. Wenn ein Komet einschlägt, ist dem auch egal, ob da Kinder im Weg sind.

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Re: epub

Beitrag von eFuchsi » 26. Feb 2019, 13:32

Das nicht. Aber eine Kinderlose Gesellschaft (muss eine fast unsterbliche Gesellschaft eigentlich sein), hat keine Chance sich zu erholen.

Wobei ich bei unsterblich davon ausgehe, dass nur der natürliche Alterungsprozess ausgesetzt ist. D.h. z.B.: Unfälle können genauso tödlich sein.

Ein sterbliche Gesellschaft lebt durch seine Kinder weiter. Wenn natürlich die Seuche, Katastrophe alle (also auch die Kinder) auslöscht, ist es sowieso vorbei.
Aber normalerweise überlebt immer ein gewisser Prozentsatz, der sich dann wieder fortpflanzen kann.

Und ohne Fortpflanzung keine Evolution. Eine unsterbliche Gesellschaft kann sich technologisch und geistig weiterentwickeln, aber niemals evolutionär.

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Re: epub

Beitrag von Nina » 28. Feb 2019, 17:53

Aber normalerweise überlebt immer ein gewisser Prozentsatz, der sich dann wieder fortpflanzen kann.
Unsterbliche sind nicht automatisch unfruchtbar, oder? Eher das Gegenteil wäre der Fall: Fruchtbar bleibt Fruchtbar, weil die biologische Uhr nicht mehr tickt und sogar zurückgedreht wurde.

Das Problem an der kinderlosen Gesellschaft ist eher, dass Kinderlosigkeit forciert werden muss, da uns der Fortpflanzungstrieb in den Genen steckt. Ich sehe die Gefahr daher nicht in externen Faktoren wie Seuchen oder Kometeneinschlägen, sondern primär in der Natur des Menschen selbst. Ein hoher Anteil junger Menschen erlaubt es Interessensgemeinschaften, ihre Interessen gewaltsam durchzusetzen, während Gesellschaften mit einem hohen prozentualen Anteil alter Menschen eher träge sind.

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