Unsere »Freunde« bei Wikipedia

Alles rund um den RenDhark Cosmos...

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Hajo F. Breuer
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Unsere »Freunde« bei Wikipedia

Beitrag von Hajo F. Breuer » 24. Aug 2005, 10:04

Bei Wikipedia gibt es Einträge über Ren Dhark und über mich. Offenbar haben wir da ein paar »Freunde«, denn über RD hieß es beispielsweise: »In vielen Kritiken und Rezensionen wird immer wieder der Vorwurf laut, ''Ren Dhark'' seit gewaltverherrlichend, frauenfeindlich und in hohem Grade rassistisch.« Auch über mich wurden ein paar Nettigkeiten verbreitet: »Hajo F. Breuer schafft es immer wieder, durch seine konservative bis radikal rechte Art und diesbezügliche Aussagen anzuecken. Seine Einstellung ist geprägt von blindem Nationalismus, religösem Fanatismus, Populismus und Größenwahn.«

Beide Unverschämtheiten wurden mittlerweile gelöscht zw. korrigiert. Ich werde Wikipedia in Zukunft im Auge behalten. Ich finde es unglaublich, daß da ein paar Spinner und Neidhammel ihren Müll verbreiten können. Weiß jemand, wer presserechtlich für die Wiki verantwortlich ist?

Hajo, not amused

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John Charlie Brown
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übel sprach der Dübel

Beitrag von John Charlie Brown » 24. Aug 2005, 10:34

Hajo hat recht! :-x
Es ist doch echt der Hammer, was da so einige reintippen, sogar mit Löschvorschlag! Also nee!
Wir sollten desöfteren doch mal hin und wieder (<-- :roll: Dummdeutsch) da reinschauen, ob von unseren ursprünglichen Versionen noch was da ist, oder ob es andere "wikipeden" zu toll getrieben haben.

Link 1: http://de.wikipedia.org/wiki/Hajo_F._Breuer

Link 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Ren_Dhark

Besonders der Kritikpunkt unter RD sollte meiner Meinung nach überarbeitet werden!
Auch ist wohl der direkte Link zum CHECKMASTER-wiki dort "verschwunden" :-x

J.C.B. von Balkonien
Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist. - Blaise Pascal (frz. Philosoph, Mathematiker u. Physiker) Bild U37 & WiW 78 sind ausgelesen!

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Beitrag von Nobby1805 » 24. Aug 2005, 11:06

Zuerst einmal möchte ich der Kritik von Hajo völlig zustimmen, ich kann seine Verärgerung verstehen.

Aber, das ist nun mal der "Schwachpunkt" einer Wiki. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki wird auch von Vandalismus gesprochen.

Das "dumme Zeug" Hajo betreffend :-x :-x :-x wurden am 30. März 2005 um 19:07 anonym (über einen Service Privider in Luxemburg) ins Wikipedia aufgenommen und um 19:57 von einem anderen Benutzer (der sich angemeldet hatte) sofort wieder entfernt. :eek:

Die RD-Kritik wurde am 2. Juli von einem angemeldeten Benutzer eingetragen und heute morgen anonym (wer wars denn :wink: ) enrfernt bzw. geändert. Ich kann diese Kritk zwar nicht nachvollziehen, aber der Stil war schon ein anderer, als das Geschwafel Hajo betreffend. An dieser Stelle könnte man den Autor mal fragen, was er sich dabei gedacht hat und wo er diese Kritk her hat.

Abschließend, ich bin von der Wiki-Idee (und Wikipedia) begeistert und bin z.Zt. dabei ein Wiki bei uns in der Firma einzuführen. Die Probleme / Gefahren treffen letztlich auf das ganze Internet zu und sind m.E. nicht bzw. nur schwer zu kontrollieren ("... und das ist auch gut so" -> z.B. China).

Gruß Norbert

PS ich habe oben "man" geschrieben 8) ist natürlich Quatsch, wenn ich den Vorschlag schon mache, kann ich es ja auch tun. :oops: ich mail den Autor mal an
RD Leser ab Heft 18 ..., nach Frust durch Heft 98 bis 2004 in anderen Universen verloren gegangen.
Todesmal von Andreas Gruber

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Tipp, tipp, tipp den wiki!

Beitrag von John Charlie Brown » 24. Aug 2005, 11:20

so! Gleich mal was geändert! 8)


J.C.B., der grad sieht, daß wiki fast pleite ist <-- die brauchen Spenden!
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Re: Unsere »Freunde« bei Wikipedia

Beitrag von Theiner » 24. Aug 2005, 13:32

Hajo F. Breuer hat geschrieben:Bei Wikipedia gibt es Einträge über Ren Dhark und über mich. Offenbar haben wir da ein paar »Freunde«,
Hajo, not amused
wirst du wohl schon getan haben, aber geh mal mit Deinem Namen googeln, dann triffst du auf einige Diskussionsforen für Comics u.a., da kannst Du genau dieselben Sachen lesen... und dort gibt es Verantwortliche. Irgendwie bekommt man den Eindruck, da wäre jemand dran interessiert , die Serie zu übernehmen oder umzufunktionieren oder sich ins Team zu drängen und arrangiert jetzt die Begleitmusik dazu. Das Schema kenne ich seit 30 Jahren..... nur nicht weich werden !!

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Re: Unsere »Freunde« bei Wikipedia

Beitrag von Hajo F. Breuer » 24. Aug 2005, 14:33

Theiner hat geschrieben:Irgendwie bekommt man den Eindruck, da wäre jemand dran interessiert , die Serie zu übernehmen oder umzufunktionieren oder sich ins Team zu drängen und arrangiert jetzt die Begleitmusik dazu. Das Schema kenne ich seit 30 Jahren..... nur nicht weich werden !!
Ich und weich werden? Das F. in meinem Namen steht für Fery Hard! :wink: Aber ernsthaft: Was irgendwelche Pfeifen in Foren absondern, interessiert mich nicht. Wikipedia ist jedoch etwas anderes. Ich lasse es nicht zu, daß man Ren Dhark dort in den Schmutz zieht. Wer behauptet, RD wäre »rassistisch«, hat kein einziges Buch der Serie gelesen und will nur eines: Schaden anrichten.

Wer mich kennt, weiß, daß ich vor solchen Gestalten ganz und gar nicht zurückscheue und sowohl über die Zeit als auch über die Mittel verfüge, notfalls rechtliche Schritte zu unternehmen. Warten wir mal ab...

Daß es einige Leute gibt, die Ren Dhark wesentlich besser machen könnten als ich - zumindest ihrer eigenen Meinung nach - weiß ich. Aber ich weiß auch, daß keiner von denen das Arbeiten erfunden hat. Und es ist nun einmal etwas völlig anderes, in Foren große Reden zu schwingen, als ein solches Mammutprojekt wie RD am Leben zu erhalten. Im Sommer 1999 habe ich die Serie übernommen. In den fünf Jahren bis dahin waren 15 Ausgaben erschienen. In den sechs Jahren seit damals sind unter meiner Regie 83 Ausgaben herausgekommen. Noch Fragen?

Das kränkt solche Typen wohl am meisten: Sie wissen und können alles besser - und dann komme ich und stelle einfach etwas auf die Beine. »Politisch korrekt« ist das vermutlich nicht. Aber so etwas hat mich noch nie gestört.

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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 24. Aug 2005, 16:28

Dazu kann ich nur sagen: Seit das Internet erfunden wurde, weiß man erst, wie viele Vollidioten es auf der Welt gibt! Behaupten kann man vieles ("Mit meinem Holzroller kann ich neuerdings auch ins Weltall fliegen."), aber wem die Argumente fehlen, dem geht schon bald total die Luft aus.
Nach jedem Gerücht, das irgendein Schwachkopf über seine Mitmenschen verbreitet, wird sich erst mal tüchtig einer runtergeholt - doch sobald das bißchen Pulver verschossen ist, kriegen sowohl der Schwachkopf als auch sein Häuflein Anhänger keinen mehr hoch... mit nachhaltiger Wirkung, die armen Säcke laufen dann jahrelang impotent durch die Gegend. :twisted:
Freude am Lesen! U.H.G.

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Beitrag von emmes » 24. Aug 2005, 17:34

Uwe Helmut Grave hat geschrieben: Nach jedem Gerücht, das irgendein Schwachkopf über seine Mitmenschen verbreitet, wird sich erst mal tüchtig einer runtergeholt - doch sobald das bißchen Pulver verschossen ist, kriegen sowohl der Schwachkopf als auch sein Häuflein Anhänger keinen mehr hoch... mit nachhaltiger Wirkung, die armen Säcke laufen dann jahrelang impotent durch die Gegend. :twisted:
Das macht mir jetzt Angst :shocked!: :shocked!: :shocked!:
Deshalb halte ich mich bei Intrigen und sowas raus. Habe das selbst in der Nachbarschaft :-x
Deshalb merke: Auch Neid muss man sich erarbeiten !

@ Hajo, ich nehme so etwas sehr ernst, deshalb reagieren und nicht spassen.

Ernst Matthias Emmes
Ich lese zur Zeit Ebook .... Das Deltaschiff

http://www.sternenradar.de
letztes Update: 13.01.09

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Beitrag von tom » 24. Aug 2005, 17:47

:-x :-x :-x :evil: :evil: :evil: :mad: :mad: :mad: :bad-words: DAS IST DOCH ECHT DIE HÖHE !!!!!!!!!!!!!!!!!!! WELCHER ARSCH (sorry das ich so vulgär bin, aber das nervt echt) MACHT DAS ?


naja da ich wiki öfter nutze (für die schule und wenn ich schnell nachschlagen muss werde ich das auch mal im auge behalten)


mit verärgerten grüßen tom :-x
ps: da wahr letzens ein bericht im TV von denen die wikipedia gemacht haben, da ist nämlich einer ausgestiegen, weil er meinte das zuviel mist reingeschrieben wird, weil ja jeder reinschreiben kann, der will
pps: da gibt es was neues: www.wikiweise.de (oder so ähnlich) das hat dieser typ dann aufgemacht und da kann nicht jeder so einfach schreiben (angeblich, laut TV)
Per Aspera Ad Astra!

Si vis PACEM, para BELLUM!


Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

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Beitrag von Schlomo Gross » 24. Aug 2005, 18:05

Hallo Hajo,

Leider hab ich momentan wenig Zeit zum Schreiben, aber zumindest schaff ich es gelegentlich, im Forum zu lesen. Nur hier muss ich unbedingt einen Kommentar zur aktuellen Diskussion abgeben.

Vorweg: für einen Rassisten oder Nazisten halte ich Dich nicht. Ich hab sogar den Eindruck, wer so etwas behauptet, tut Dir unrecht. Andererseits hast Du diesen Leuten aber perfekte Vorgaben geliefert. Ich denk da zum Beispiel an die Rückfall in die Sprache der Kolonialzeit, Abessinien für Äthiopien/Eritrea und dergleichen. So etwas kommt gar nicht gut. Aber der schlimmste Fauxpas war „Die schwarze Garde“. Weist Du nicht, dass die Mitgliederzeitschrift der SS in der Nazizeit genau so hieß?

Als ich damals den Titel dieses Sonderbandes gelesen hab (das Buch hab ich nie gekauft, werd ich auch in Zukunft nicht), lief mir das kalte Grauen den Rücken rauf und runter. Ich hab mich gefragt, was geht in jemand vor, der ein Buch so nennt? War das ein Neuaufguss der Sprache der Unmenschen? Ich war sehr froh, dass niemand in meiner Familie von diesem Buchtitel erfahren hat, die Kommentare hätte ich nicht hören wollen. Du kannst Dir vorstellen, welche Empfindungen das bei meinem familiären Hintergrund ausgelöst hat.

Ich hab dann lange herum analysiert, um zu verstehen, was da vorgeht. Unter Einbeziehung unseres Gespräches über das Buch zur M-Sprache, das ich Dir vor ein paar Jahren einmal angeboten hab, bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen: Du bist begeistert von Abenteuergeschichten, egal ob Science Fiction oder andere Bereiche, Du scheinst ein Macher zu sein, hast aber kaum historische Bildung. Letzteres merkt man auch am Inhalt der Exposees, darin spiegelt sich die Geschichte der Menschheit nicht wider. Ein Nachspielen des 2.Weltkriegs wie in den 200er Heften der Perry Rhodan Serie oder anderer historischer Ereignisse gab es bei Ren Dhark nie, Du setzt offensichtlich ausschließlich auf eigene Ideen. Ich find das weder negativ noch positiv, sondern einfach als „es ist eben so“.

Um aus zu schließen, ob ich es hier nicht vielleicht doch mit verkappten Nazis oder Rassisten zu tun hab, bin ich mit der Figur des Schlomo Gross in das Forum gegangen und hab an der RPG mitgeschrieben. Als ich in der Geschichte dann in Anspielung auf meine Familientradition auch ein paar Nazis in der Gestalt von Ois umgelegt hab, war aus den Reaktionen der anderen Forenteilnehmer klar: Die Leute hier sind koscher.

Daher mein Vorschlag: Nimm Deinen Gegnern doch einfach den Wind aus den Segeln. Such nach einer wirklich guten Begründung für Deine schreckliche “schwarze Garde” (etwa: Übersetzung aus Angloter), finde Gründe, wieso im Jahr 2060 Leute in einer solchen Organisation mitmachen (gute Argumente findest Du bei der Zahal, der israelischen Armee: die Leute sind dort, weil sie sonst von den Arabern „ins Meer gejagt“ würden). Solche Argumente könnten auch den Wiederspruch “Wissenschaftler und Soldat” auflösen (der mich immer an den kürzesten Mantawitz erinnert: “Steht ein Manta vor der Uni..”).

Ich würd gerne noch weiter fabulieren, aber mir geht schon wieder die Zeit aus. Sobald ich aber das aktuelle Projekt fertig hab, wird Schlomo Gross wieder in der RPG aktiv werden...

Schalom,

Schlomo Gross

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Beitrag von noid » 24. Aug 2005, 19:13

:eek: Ich hab zwar schon öfter Kritiken am System von Wikipedia gehört, jedoch noch nie "selbst" erlebt order nachvollziehen können. Tja jetzt wurde auch ich in dem Bezug eines besseren belehrt. :?

Also was hier zu Hajo geschrieben wurde - ist doch wirklich eine Frechheit - solche haltlose Unterstellungen sind einfach nur unterstes Niveau.

Auch Ren Dhark als gewaltverherrlichend, frauenfeindlich und in hohem Grade rassistisch hinzustellen, zeugt nur von Unkenntnis der Serie.

Auch ich werde in Zukunft wikipedia im Auge behalten... :snipersmile:

mfg noid
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Beitrag von Uwe Helmut Grave » 24. Aug 2005, 19:25

Schlomo Gross hat geschrieben: Aber der schlimmste Fauxpas war „Die schwarze Garde“. Weißt Du nicht, dass die Mitgliederzeitschrift der SS in der Nazizeit genau so hieß?
Als ich damals den Titel dieses Sonderbandes gelesen hab (das Buch hab ich nie gekauft, werd ich auch in Zukunft nicht), lief mir das kalte Grauen den Rücken rauf und runter.
Um auszuschließen, ob ich es hier nicht vielleicht doch mit verkappten Nazis oder Rassisten zu tun hab...
Such nach einer wirklich guten Begründung für Deine schreckliche “schwarze Garde”...
Solche Argumente könnten auch den Widerspruch “Wissenschaftler und Soldat” auflösen...
Nein, ich werde Hajo nicht in Schutz nehmen, er soll sich gefälligst selbst verteidigen, der Mann ist schließlich erwachsen. Aber einige Passagen betreffen nicht nur ihn, sondern alle Autoren, beispielsweise: "Um auszuschließen, daß ich es hier nicht vielleicht doch mit verkappten Nazis oder Rassisten zu tun habe..." Du hast uns demnach erst mal einer Prüfung unterzogen? Logisch, so etwas geht ja ganz leicht bei Menschen, die in der Öffentlichkeit agieren und sich nicht hinter einem Nickname verbergen. Wer garantiert mir eigentlich, daß du nicht ein verkappter Rassist bist? Noch exakter (und absichtlich provozierend) gefragt: Was stört dich wirklich an der schwarzen Garde? Vielleicht das Wort "schwarz"? Hast du was gegen Schwarze? (Oder Andersfarbige sonstwelcher Kulturen?)
Es wurde bereits mehrfach betont, daß die schwarze Garde dem Schwarz des Weltalls nachempfunden wurde. Wieso also erwartest du (siehe oben) noch eine Extrabegründung? Genügt dir die bisherige nicht?
Soldat und Wissenschaftler ist für dich ein Widerspruch in sich. Aha! Demnach hältst du Soldaten offenbar für Idioten? Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Etliche von denen sind gebildeter als der Durchschnittsbürger - und das nicht nur in Hinsicht auf Waffenkunde. Und noch was: Kriege entstehen unter anderem durch Leute, die immer und immer wieder alte Vorurteile zur Sprache bringen.
Zumindest in einem Punkt gebe ich dir recht: Daß es eine SS-Mitgliederzeitschrift gab, die genauso hieß wie der Sonderband, ist zumindest bedenklich. Andererseits: Wenn du das Buch nur wegen dem Titel nicht kaufst, wie verfährst du dann mit all den Serien-Storys über unsere jungen, wehrhaften Wissenschaftler? Wenn du diese Seiten dauernd überblätterst, fehlt dir inzwischen wohl ein enormer Teil der Gesamthandlung.
Freude am Lesen! U.H.G.

Hajo hatte Eier.

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Beitrag von Hajo F. Breuer » 24. Aug 2005, 20:26

Schlomo Gross hat geschrieben:Aber der schlimmste Fauxpas war ?Die schwarze Garde?. Weist Du nicht, dass die Mitgliederzeitschrift der SS in der Nazizeit genau so hieß?
Keine Ahnung. Ich lese keine Nazi-Literatur. Und das letzte Heft muß wohl vor 60 Jahren erschienen sein. Da gab es mich noch nicht...

Ich weiß allerdings, daß die Dänen mal eine Schwarze Garde hatten.

Die Schwarze Garde bei Ren Dhark hat ihren Namen nach ihren weltraumschwarzen Uniformen. Ich halte die für äußerst passend für eine solche Truppe. Und sollte eine Weltregierung im Jahr 2058 sie aufstellen, wird sie sich bestimmt nicht mehr von der Erinnerung an irgendwelche längst der Vergangenheit angehörigen Truppen einer Regionalmacht aus der ersten Hälfte der vorherigen Jahrhunderts beeinflussen lassen.

Wir schreiben SF. Das heißt, wir befassen uns mit der Zukunft. Und deswegen habe ich keinen Bock, vor jeder Zeile kiloweise Geschichtsbücher zu wälzen, nur damit sich irgendein selbsternannter Volkserzieher nicht auf den Schlips getreten fühlt.

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Beitrag von tom » 24. Aug 2005, 23:04

warum solltest du das auch tun, hajo ?
das ist nicht notwendig (und im ernst wer weiß schon so genau bescheit das er weiß das sa mal eine SS-zeitung hieß ? also ich kenne keinen und ich weiß sehr viel über diese zeit aus interresse halt, aber das ?)

wenn man nur um ein buch zu schreiben schon 10000 seiten geschichtsbücher lesen muss nur um dann zu sehen und zu wissen das man diesen und jenen namen schon als dieses und jenes verstehen könnte, dann hätten wir bald keine literatur mehr......also lasst das lieber sein und schreibt weiter, denn es ist SF nichts politisches und auch sonst nix (also volksverhetzend oder so) also kann man auch schreiben, und wenn das einen stört, dann soll er wegschauen wenn er was davon sieht, oder konstrucktive kritik üben und nicht so einen scheiß wie das über hajo und ren dhark auf wikipedia (oder auch schlomos meiner meinung nach übertriebene kritik)

FAZIT: SCHREIBT WEITER UND LASST EUCH NIX FALSCHES ANHÄNGEN UND: MEINE UNTERSTÜTZUNG HABT IHR !!!!


mit angepissten grüßen tom : -(
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Beitrag von Schlomo Gross » 25. Aug 2005, 02:24

Hallo,

Also mit einer derart heftigen Reaktion hab ich nicht gerechnet.

@UHG: Du brauchst Hajo nicht zu verteidigen, ich greif ihn ja schließlich nicht an. Wenn Du Dich und die anderen Autoren hier angegriffen fühlst, dann tut mir das ausgesprochen leid. Das ist und war nicht meine Absicht. Allerdings wundert es mich schon, dass Du meine Befindlichkeit als Angriff interpretierst.

Der Grund, weshalb ich mich über Begriffe aus der Nazizeit aufrege, Du Dich jedoch nicht, dürfte in unserer unterschiedlichen Sozialisation liegen. Ich bin mit Geschichten von KZs und Massakern aufgewachsen, der Krieg war bei meiner Geburt gerade mal 11 Jahre vorbei. Meine Großeltern, bei denen ich die ersten drei Jahre gelebt habe, hatten oft tagelang kein anderes Thema. Beiden war während der Diktatur der Barbaren laufend die Einweisung in ein KZ angedroht worden. Als ich mit 10 meinen anderen Großvater zum ersten mal sah, wollte ich wissen, was es mit den eintätowierten Zahlen an seinem Unterarm auf sich hatte, worauf ich nur ein gequältes Lachen als Antwort erhielt. Die rote Armee hatte ihn mehr tot als lebendig aus einem KZ befreit, danach lag er jahrelang in einem Sanatorium. Als eine meiner Tanten aus Tschechien in den Westen ging, war ihre KZ-Gefangenschaft eines ihrer Hauptthemen. Trotzdem habe ich keine Vorurteile gegen Deutsche, wie auch, die meisten haben aus der Geschichte gelernt und etwa ein Drittel meiner Freunde sind Deutsche, aller möglichen Konfessionen, falls Dich das interessiert.

Ich hoffe für Dich, dass Du mit anderen Geschichten aufgewachsen bist. Und Dein positives, optimistisches Menschenbild, das in Deinen Geschichten und Forenbeiträgen sichtbar wird, spricht dafür.

Ich dagegen bin sozusagen von Geburt an misstrauisch und systematisch zum Misstrauen erzogen worden. Und das mit Recht. Ich wohne zur Zeit in München und erlebe den unterschwelligen und teils offenen Antisemitismus recht oft. Ein wirklich bezeichnendes Beispiel hab ich vor fast genau einem Jahr erlebt. Ich hatte damals, ein halbes Jahr nach dem glücklicherweise vereiteltem Naziattentat, einen Job in der Nähe der Baustelle des neuen Jüdischen Gemeindezentrums am Jakobsplatz. In der Mittagspause stand ich vor dem Firmengebäude und hab einem Obdachlosen eine Zigarette abgegeben und bin mit ihm ins Gespräch gekommen. Nach einigen Sätzen meinte er, dass ihm die Gegend hier nicht gefällt, weil hier “nur Schwule und Juden” leben. Er wusste ja nicht, mit wem er da spricht und ich hab ihm natürlich auch nichts erzählt. Daher denke ich, dass das wirklich seine ehrliche Meinung war. Solche Beispiele könnte ich Dir massenhaft erzählen.

Vermutlich verstehst Du jetzt, wieso ich misstrauisch bin und Leute, die ich nicht kenne, erst einmal teste. Wie sollte ich sonst vorgehen? Soll ich Leute, die aus welchen Gründen auch immer Begriffe aus der Nazizeit anwenden, einfach links liegen lassen und sagen, mit so jemand will ich nichts zu tun haben? Ist es nicht vernünftiger und fairer, nach zu bohren, wieso diese Leute das machen?


Ja, meine Einstellung zu Soldaten. Ich möchte jetzt nicht Einstein oder Tucholsky zitieren, obwohl deren Aussagen sehr nahe an meine Meinung heran kommen. Aber ich mag keine Verallgemeinerungen. Die werden Niemanden gerecht. Ich kenne eine ganze Reihe von (ehemaligen) Soldaten. Mein Vater war nach dem Krieg bei der US Army MP, ein angeheirateter Onkel bei der US Air Force im Pazifik Krieg, ein Bruder meines Vaters konnte vor den Nazis fliehen und war in Titos Partisanenarmee in Jugoslawien, ein Bekannter von mir ist `71 in Arizona mit einer Phantom abgestürzt, einer meiner Nachbarn war fast 40 Jahre bei der US Army, u.s.w. Und ich kenne die Geschichten über die Nazi Wehrmachtssoldaten, die im Osten Dörfer verwüstet und die Bevölkerung ermordet haben. Ich kenn die Geschichten des Kriegs zwischen Äthiopien und Eritrea aus erster Hand, von einem Freund aus Asmara. Und ich kenn den Krieg um die Auflösung von Jugoslawien. Mein Onkel starb 1993 in der Nähe von Sarajevo.

Welche Meinung glaubst Du wohl, hab ich zu Soldaten?

Du willst wissen, ob ich Soldaten prinzipiell für Idioten halte? Nein. Nur die überwiegende Mehrzahl. Und das kann ich natürlich belegen. Nach einer Statistik der US Army beträgt der durchschnittliche IQ der US Soldaten 87. Der Durchschnitt! Und das ist eine offizielle Statistik der US Army. Wenn man bedenkt, das ein Mensch mit einem IQ von weniger als 85 als geistig behindert gilt, brauch ich wohl nicht weiter zu reden.

Wie kommt das? Nun, Soldaten rekrutieren sich überwiegend aus den sozial benachteiligten und daher bildungsfernen Schichten. Diese Menschen haben oft gar keine andere Wahl, as zur Army zu gehen, wenn sie nicht im Slum ersticken wollen. Sieh Dir mal die Listen an, wer in Vietnam oder im Irak gestorben ist. Das sagt doch schon alles. Gut, wie es in Deutschland, bei einer Wehrpflichtarmee ist, weis ich nicht. Aber sieh Dir einfach mal andere Armeen an. Etwa die Serbischen Mörderbanden. Oder die ehemalige Irakische Republikanische Garde.

Wieso werden diese Leute zu solchen blutrünstigen Bestien? Sieh Dir den Film „Das Experiment“ an. Gib einem Menschen Macht und er wird sie missbrauchen. Wenn Du den Film nicht kennst, lies nach, was in Abu Graib geschehen ist. Oder in jedem anderen Gefangenenlager. Die KZs und Gulaks und Guantano Bays sind keine „Einzelfälle” sondern das zu erwartende Ergebnis von Macht und des unabdingbar damit verbundenem Missbrauchs der selben.

Hasse ich Soldaten deshalb? Nein. Ich hasse nur den Krieg. Mir tun die Soldaten unendlich leid. Ich kenne relativ viele Soldaten, als Kind und Jugendlicher war ich durchschnittlich drei mal pro Woche in der McGraw Facility (hab aber 7 Of Nine verpasst, die später dort stationiert war. Ich glaub, ich hab sie nur einmal beim Vorbeifahren vom Auto aus gesehen.). Weiter denk ich, dass ich damals einige der besten Leute getroffen hab, die mir in meinem Leben bisher begegnet sind. Und ich will von keinem, dass er in einen Krieg geht, dort Menschen ermordet oder selbst ermordet wird. Mir fällt bei der Gelegenheit immer ein Zitat aus Full Metal Jacket ein: „Das sind die besten Menschen, die wir in unserem Leben treffen werden. Wenn wir sie alle getötet haben, wird niemand mehr übrig sein, auf den zu schießen sich lohnt.” Das bezog sich auf Vietnamesische Soldaten, ich finde aber, es gilt für alle Menschen.

Du wunderst Dich über den Widerspruch, dass ich einerseits die meisten Soldaten für Idioten und sobald sie kämpfen für blutrünstige Bestien halte, ich andererseits will, dass kein Einziger getötet wird und ich vermute, dass unter ihnen die Besten sind, die ich jemals getroffen habe? Nun, die Dinge sind oft nicht so einfach und linear, wie sie auf dem ersten oft flüchtigen Blick erscheinen.

Ich versuch mal, meinen Standpunkt in Kurzfassung zu erklären. Also, Intelligenz und/oder Bildung halte ich für kein wesentliches Kriterium, Menschen zu beurteilen. Mir ist es viel wichtiger, wie sich ein Mensch seinen Mitmenschen gegenüber verhält. Und wieso ich kämpfende Soldaten als blutrünstige Bestien bezeichne? Das ist eben die menschliche Natur. Du kennst vermutlich die Geschichte vom Kojoten und dem Skorpion? Es ist Hochwasser, ein blinder Kojote und ein Skorpion sitzen auf einer Insel im Fluss fest. Der Skorpion überredet den Kojoten, ihn auf seinem Rücken über den Fluss zu tragen, er würde ihm die Richtung weisen. Auf halber Strecke sticht der Skorpion den Kojoten. „Wieso hast Du das gemacht? Jetzt werden wir beide ertrinken.“ „Ich kann nicht anders, es ist eben meine Art.“

Ich halte Soldaten prinzipiell für die Opfer ihrer Machthaber. Kaum ein Soldat, außer vielleicht einige durchgeknallte Fanatiker, will einen Krieg. Und Kriege brechen nicht einfach so aus, sondern werden geplant und durchgeführt. Im allgemeinen stecken wirtschaftliche Interessen der jeweiligen Machthaber dahinter. Es gibt sogar die etwas verwegenen Theorie, dass der eigentliche Grund für die Shoa Raubmord im großen Stiel war. Meistens steckt hinter einem Krieg eine kleine politische Klicke, die mit demagogischen Methoden Menschen verführt, für ihre Zwecke tätig zu werden. Nicht umsonst heißt es in praktisch jeder kämpfenden Armee, dass die einfachen Soldaten mehr Angst vor ihren Offizieren haben müssen, als vor den sogenannten “Feinden”. Bei den breiten Massen funktioniert das nahezu genau so. Die Methode des Terrors, wie sie besonders exzessiv während der französischen Revolution eingesetzt wurde, führt immer zu dem Ergebnis, dass sich Menschen einschüchtern lassen und den oft verbrecherischen Zielen ihrer Machthaber folgen.

So, damit hab ich vermutlich einen Teil meiner Motivation erklärt.

Noch etwas: @Hajo: In einem Punkt muss ich Dir wiedersprechen. Du beschäftigst Dich nicht mit Zukunft, sondern mit Science Fiction. Beides schließt sich zwar nicht unbedingt gegenseitig aus, ist aber auch nicht wirklich miteinander verwandt. Klar, die Geschichten spielen in der Zukunft, aber eben nur in einer fiktiven Zukunft, die aber nicht auf einer Extrapolation gegenwärtiger oder vergangener Ereignisse basiert. Diese Zukunft ist lediglich die Kulisse für spannende Geschichten. Was aber auch keine Rolle spielt. Entscheidend ist das Ergebnis: Und das sind wirklich spannende Abenteuergeschichten, bei denen man nicht aufhören kann zu lesen, sobald man damit begonnen hat.

Fühl Dich aber jetzt bitte nicht auf den Schlips getreten. Das war kein Angriff (muss ich wohl extra dazu sagen.) Angriffe starte ich nur gegen sogenannte „Zukunftsforscher“, Futurologen nennen sich diese Typen. Und mit denen stehe ich wirklich auf Kriegsfuß. Das fing bereits 1976 an, als sich das „Bild der Wissenschaft“ mit Futurologie befasste und auf dem Titelbild die Zeichnung einer riesigen Raumstation brachte mit der Unterschrift: „1986 werden die ersten 20.000 Menschen die Erde verlassen.“ Da sind mir Science Fiction Autoren schon erheblich sympathischer.

Und was diese Spinner mit den diffamierenden Wikipedia Einträgen angeht: Dagegen solltest Du Dich ernsthaft wehren. Ich hab das zwar nicht selbst gelesen, aber wenn das wirklich so war, wie hier im Forum beschrieben, solltest Du das nicht auf sich beruhen lassen. Daher vorhin auch mein Vorschlag, denen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Bis bald Leute,

Schalom,

Schlomo Gross

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