WiW 59 - Kampf um das Miniuniversum

Ren Dhark bricht auf zu neuen Abenteuern - im neuen "Endlos" Zyklus WiW!

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Nukebox
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Beitrag von Nukebox » 25. Okt 2016, 10:17

Ben B. Black hat geschrieben:Tom, hast Du schon mal daran gedacht, dass sich Rikers Verband absichtlich zurückgehalten hat, um die Situation nicht zusätzlich aufzuheizen? Ich weiß ja Deine Begeisterung für die Bücher zu schätzen, aber vielleicht solltest Du doch hin und wieder ein wenig langsamer lesen. :wink:
Das kann an dieser Stelle Sinn machen, muss es aber nicht. Glücklicherweise ist es hier glimpflich ausgegangen. Mit stärkeren Gegner hätte man das aber nicht so einfach ohne großartige Verluste durchziehen können.
"Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht mir nicht immer."
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Beitrag von Nobby1805 » 25. Okt 2016, 12:11

Nukebox hat geschrieben:... Sinn machen ...
pass auf, dass Ben das nicht liest ... sonst muss er wieder den :lehrer: auspacken
:nene:
RD Leser ab Heft 18 ..., nach Frust durch Heft 98 bis 2004 in anderen Universen verloren gegangen.
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Beitrag von Ben B. Black » 25. Okt 2016, 12:28

Nobby1805 hat geschrieben:
Nukebox hat geschrieben:... Sinn machen ...
pass auf, dass Ben das nicht liest ... sonst muss er wieder den :lehrer: auspacken
:nene:
:rofl:

Aber mal im Ernst: Es ist manches Mal schon erschreckend, dabei zusehen zu müssen, wie die deutsche Sprache schleichend vor die Hunde geht. Und einen großen Teil dieses Mists haben wir schlampigen Übersetzungen in der Filmbranche zu verdanken. Neuester Trend in diesem Gruselkabinett der sprachlichen Entgleisungen ist "er macht viel Geld". Nein, zum Kuckuck, er verdient viel Geld. Wenn einer selbst Geld macht, kommt er dafür nämlich ins Gefängnis, wenn er erwischt wird. Und da wundern sich die Leute, dass ich mir zeitweise eine amtliche Regulierung der Sprache wünsche, wie es in Frankreich der Fall ist. :fluchen:

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Beitrag von Nobby1805 » 25. Okt 2016, 12:35

Na ja, er kriegt viel Geld, aber ob er das auch verdient bezweifele ich oft ...

und wenn ich mir den Trump ansehe, der ja angeblich auch mal viel Geld "gemacht" hat, dann frage ich mich ob hier "gemacht" der Wahrheit nicht nahe kommt
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Beitrag von Ben B. Black » 25. Okt 2016, 12:46

Nobby1805 hat geschrieben:Na ja, er kriegt viel Geld, aber ob er das auch verdient bezweifele ich oft ...

und wenn ich mir den Trump ansehe, der ja angeblich auch mal viel Geld "gemacht" hat, dann frage ich mich ob hier "gemacht" der Wahrheit nicht nahe kommt
Die Wortspiele, die Du hier betreibst, sind ein sehr gutes Beispiel für die Reichhaltigkeit und auch Genaugikeit der deutschen Sprache. Die bleibt uns aber nur dann erhalten, wenn wir aktiv gegen die Verhunzung derselben vorgehen und auf richtigen Sprachgebrauch achten. :lehrer:

PS: Den Dozentenhut habe ich diesmal nur aufgesetzt, um Tom zu ärgern. :wink:

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Beitrag von Nukebox » 25. Okt 2016, 15:02

Ben B. Black hat geschrieben:
Nobby1805 hat geschrieben:
Nukebox hat geschrieben:... Sinn machen ...
pass auf, dass Ben das nicht liest ... sonst muss er wieder den :lehrer: auspacken
:nene:
:rofl:

Aber mal im Ernst: Es ist manches Mal schon erschreckend, dabei zusehen zu müssen, wie die deutsche Sprache schleichend vor die Hunde geht. Und einen großen Teil dieses Mists haben wir schlampigen Übersetzungen in der Filmbranche zu verdanken. Neuester Trend in diesem Gruselkabinett der sprachlichen Entgleisungen ist "er macht viel Geld". Nein, zum Kuckuck, er verdient viel Geld. Wenn einer selbst Geld macht, kommt er dafür nämlich ins Gefängnis, wenn er erwischt wird. Und da wundern sich die Leute, dass ich mir zeitweise eine amtliche Regulierung der Sprache wünsche, wie es in Frankreich der Fall ist. :fluchen:
Da hast du bei mir echt Pech gehabt. Ich bin überzeugt, dass die deutsche Sprache ein lebendiges Konstrukt ist, das sich gerne auch mal ändern darf und auch soll. Wir sprechen sicher anders als die Leute vor 200 Jahren. Die würden sich über unsere (deine) Sprache beschweren.:nod:

Die Verwendung von "verdienen" benutze ich seit langer Zeit schon in Nobbys Sinne. :smokin:
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Beitrag von Ben B. Black » 25. Okt 2016, 15:47

Nukebox hat geschrieben: Da hast du bei mir echt Pech gehabt. Ich bin überzeugt, dass die deutsche Sprache ein lebendiges Konstrukt ist, das sich gerne auch mal ändern darf und auch soll. Wir sprechen sicher anders als die Leute vor 200 Jahren. Die würden sich über unsere (deine) Sprache beschweren. :nod:
Dagegen, das sich eine Sprache im Laufe der Zeit verändet, habe ich ja gar nichts. Ich finde es nur schlimm, wenn sie es zum Schlechtern hin tut. Die Sache mit dem "Sinn machen" ist dabei ein hervorragendes Beispiel. Einmal davon abgesehen, dass die Verwendung von "machen" in diesem Zusammenhang einfach grottenfalsch ist, geht mit dieser Veränderung eine Verarmung der Sprache einher. Man hört nur noch "das macht Sinn" bzw. "das macht keinen Sinn". Deutsch kann aber mehr und ist dabei obendrein noch präziser: "das ergibt Sinn", "das ist sinvoll", "das hat keinen Sinn", "das ist unsinnig", "das ist sinnlos", "worin liegt der Sinn?" usw.

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Beitrag von tom » 25. Okt 2016, 23:07

Sprache KANN NICHT "vor die Hunde gehen" - Sprache ist wie ein lebendes Wesen (bzw. eine ganze Art von Wesen und sie unterliegt auch der Evolution und passt sich so an die Gegebenheiten an)

mfg Tom
ps: Fangt nicht an wie die - doofen - Franzosen die einen PC immer noch nicht PC nennen sondern "Rechenmaschine" (Ordinateur), weil es das andere damals nicht gab...sorry, aber deren Sprachwächter sind lächerlich!
Per Aspera Ad Astra!

Si vis PACEM, para BELLUM!


Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

=> Jetzt - leider - nicht mehr...Ruhe in Frieden Hajo!

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Beitrag von Ben B. Black » 26. Okt 2016, 08:46

tom hat geschrieben: Sprache KANN NICHT "vor die Hunde gehen" - Sprache ist wie ein lebendes Wesen (bzw. eine ganze Art von Wesen und sie unterliegt auch der Evolution und passt sich so an die Gegebenheiten an)
Oh doch, Sprache kann sehr wohl vor die Hunde gehen. Klar, kommunizieren wird man auf die eine oder andere Weise damit immer können, aber wenn man sich die grassierende Rächtschraipschweche und die immer weiter abnehmende Ausdrucksfähigkeit mit gleichtzeitig zurückgehendem Wortschatz einmal bewusst anschaut, dann ist auch klar, was ich meine. Das Problem dafür liegt nicht zuletzt im Bildungssektor, wo seit einigen Jahren die Schwerpunkte völlig falsch gesetzt werden, aber auch an den Leuten, die kritiklos jeden Mist nachplappern, den sie in Radio oder Fernsehen hören.
tom hat geschrieben: ps: Fangt nicht an wie die - doofen - Franzosen die einen PC immer noch nicht PC nennen sondern "Rechenmaschine" (Ordinateur), weil es das andere damals nicht gab...sorry, aber deren Sprachwächter sind lächerlich!
Und was ist daran schlecht? Wir sagen doch auch "Rechner", wenn wir einen PC meinen, und wer Englisch kann, der weiß auch, dass "Computer" nichts anderes als "Rechner" bedeutet. Oder sollen wir uns lieber hipp ausdrücken: "Wir müssen in 2017 mal das Development der Customer-Base monitoren, um in time die entsprechende Action schedulen zu können." Oh dear! :ut-oh:

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Beitrag von Nukebox » 26. Okt 2016, 10:12

Ben B. Black hat geschrieben:
Nukebox hat geschrieben: Da hast du bei mir echt Pech gehabt. Ich bin überzeugt, dass die deutsche Sprache ein lebendiges Konstrukt ist, das sich gerne auch mal ändern darf und auch soll. Wir sprechen sicher anders als die Leute vor 200 Jahren. Die würden sich über unsere (deine) Sprache beschweren. :nod:
Dagegen, das sich eine Sprache im Laufe der Zeit verändet, habe ich ja gar nichts. Ich finde es nur schlimm, wenn sie es zum Schlechtern hin tut. Die Sache mit dem "Sinn machen" ist dabei ein hervorragendes Beispiel. Einmal davon abgesehen, dass die Verwendung von "machen" in diesem Zusammenhang einfach grottenfalsch ist, geht mit dieser Veränderung eine Verarmung der Sprache einher. Man hört nur noch "das macht Sinn" bzw. "das macht keinen Sinn". Deutsch kann aber mehr und ist dabei obendrein noch präziser: "das ergibt Sinn", "das ist sinvoll", "das hat keinen Sinn", "das ist unsinnig", "das ist sinnlos", "worin liegt der Sinn?" usw.
Ich stelle mal eine gewagte These auf, die hoffentlich sinnvoll ist (jetzt besser?). Die Generation meines Opas hat sich immer über die Sprache, die Kleidung, die Musik der jungen Leute (die Generation meiner Eltern) beschwert. Diese Generation beschwert sich jetzt auch wieder über die Sprache der jungen Leute (meine Eltern glücklicherweise nicht). Fortsetzung folgt. Scheinbar handelt es sich hier um einen ewigen Generationenkonflikt.

Klar ist ein Verfall (besser Wandlung) der deutschen Sprache zu erkennen. Oftmals wird "gedenglischt", genauso wie früher französische Worte eingebürgert worden sind (z. B. Engagement). Die Verteilung durch die Medien verschlimmert diesen Effekt zusätzlich und die Schulen arbeiten nicht dagegen. Ich sehe es sowieso nicht so kritisch, aus den oben genannten Aspekten. Aufhalten kann man die Evolution sowieso nicht. Es wird wahrscheinlich irgendwann eine Unterscheidung vergleichbar zum traditionellen und vereinfachten Chinesisch geben.

Zum Thema Rechtschreibung kann ich ein Liedchen singen. Bis zur 4 oder 6 Klasse habe ich die alte Rechtschreibung gelernt und war auch recht gut darin. Anschließend gab es einen Crash-Kurs (2 Wochen) in neuer Rechtschreibung. Daraus resultierte, dass aus meiner Generation niemand oder kaum jemand mehr genau weiß, wie es eigentlich richtig ist. Besonders wenn die Stärken nicht unbedingt im deutschen Sprachgebrauch liegen. Mittlerweile spreche ich auch mehr Englisch als Deutsch und bemerke schon, dass ich schon einige sprachliche Dinge vergesse.
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Beitrag von Nobby1805 » 26. Okt 2016, 10:59

Nach der "Schelte" von Ben habe ich mal etwas gegoogelt und diesen lesenswerten Artikel gefunden ...

http://www.belleslettres.eu/artikel/sin ... zismus.php

apropos PC: ich kann mich noch gut daran erinnern, wie PC = Personal Computer zu einigen Verwirrungen geführt hat weil hier ein Zusammenhang zur Personal-Abteilung gesehen wurde und damit der Verdacht der Arbeitsüberwachung entstand
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Beitrag von tom » 26. Okt 2016, 13:56

Ben B. Black hat geschrieben:
tom hat geschrieben: Sprache KANN NICHT "vor die Hunde gehen" - Sprache ist wie ein lebendes Wesen (bzw. eine ganze Art von Wesen und sie unterliegt auch der Evolution und passt sich so an die Gegebenheiten an)
Oh doch, Sprache kann sehr wohl vor die Hunde gehen. Klar, kommunizieren wird man auf die eine oder andere Weise damit immer können, aber wenn man sich die grassierende Rächtschraipschweche und die immer weiter abnehmende Ausdrucksfähigkeit mit gleichtzeitig zurückgehendem Wortschatz einmal bewusst anschaut, dann ist auch klar, was ich meine. Das Problem dafür liegt nicht zuletzt im Bildungssektor, wo seit einigen Jahren die Schwerpunkte völlig falsch gesetzt werden, aber auch an den Leuten, die kritiklos jeden Mist nachplappern, den sie in Radio oder Fernsehen hören.
tom hat geschrieben: ps: Fangt nicht an wie die - doofen - Franzosen die einen PC immer noch nicht PC nennen sondern "Rechenmaschine" (Ordinateur), weil es das andere damals nicht gab...sorry, aber deren Sprachwächter sind lächerlich!
Und was ist daran schlecht? Wir sagen doch auch "Rechner", wenn wir einen PC meinen, und wer Englisch kann, der weiß auch, dass "Computer" nichts anderes als "Rechner" bedeutet. Oder sollen wir uns lieber hipp ausdrücken: "Wir müssen in 2017 mal das Development der Customer-Base monitoren, um in time die entsprechende Action schedulen zu können." Oh dear! :ut-oh:
Ach ne, keine Witze über Lese- und Rechtschreibschwäche, denn ich habe bzw. HATTE eine solche! Viel Lesen, Schreiben und Sprechen hilft ungemein! Oh, ich mache immer noch Fehler, aber nicht soviele wie jemand dem man schon fast Legastenie attestieren wollte (!) - habe mich mit Händen und Füßen gewehrt damals, weil ich das nicht im Zeugnis stehen haben wollte (da kann man gleich rein schreiben "Ist behindert" oder "Ist minderbemittelt" - ja, ich übertreibe, trotzdem: Ich wollte das nicht drin haben!)

Mein Wortschatz war schon immer groß (Lesen, lesen und noch mehr lesen eben) und das nicht nur im Deutschen, sondern auch im Englischen (ich liebe diese Sprache, vor allem die Idiome!)

Ja, das Bildungssystem hätte echt einige Korrekturen nötig (u.a. zurück zum G9 bzw. vielleicht sogar zu einem G10 (!) damit man auch wirklich wieder ZEIT für echte Bildung hat!)...ich muss es wissen, ich habe jeden Schultyp (außer Sonderschulen!) von innen gesehen (als Schüler!) von der Grund - über die Hauptschule bis hin zum Gymnasium, der Wirtschaftsschule und der Fachoberschule und es läuft vieles einfach ganz falsch, vor allem da sich der Unterricht viel zu sehr an Mädchen orientiert (dauerhaftes still da sitzen, einer vorne spricht und spannend bzw. interessant ist es selten!)...Jungs brauchen es anders (Anmerkung: Ich spreche mich NICHT für eine Geschlechter-Trennung aus, nur dafür das man Unterricht variiert!)

TV und Radio - naja ganz unschuldig sind diese nicht, aber eher ist es die Erziehung (es fehlt das man sich eine Meinung bildet bzw. Dinge auch nachschlägt etc. bevor man redet!)

Naja, Computer mag Rechner heißen, aber die Franzosen sagen eher sowas wie "Rechenschieber" (d.h. etwas das ein PC ganz und gar nicht ist und es ist nur aus dem Kontext ersichtlich das sie einen PC meinen und nicht eben jenen Rechenschieber!)

Denglisch? OMG :( Mag ich gar nicht, auch wenn's mir oft passiert das ich ein englisches Wort einflechte, weil mir das deutsche gerade nicht einfällt :D

So das war's zu Ben...next!

Oh ja, es ist ein Konflikt den es gibt seit es die Menschheit gibt:

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (SENECA d.h. das Zitat ist über 2000 Jahre alt!)

Ja, das mit der Rechtschreibung hatte ich auch @nukebox :) (war in der 5ten als die die Dummschreib-Reform (so nenne ich sie und weigere mich beharrlich manche Sachen zu schreiben z.B. Schiffahrt mit 3x "F" - NEIN, NEIN UND NOCHMALS NEIN! Das sieht doch komisch aus!) kam und man alles nochmal lernen sollte (zusätzlich zum neuen Lernstoff - anfangs durfte man ja noch beides nutzen...-.-))

Mehr Englisch als Deutsch? Wie kommt's? (Beruflich? Ich meine ich spreche viel Englisch bzw. lese viel Englisch weil ich es mag und Bücher im original einfach besser sind...vor allem weil viele Übersetzer einfach nur schlampig arbeiten und z.B. es nicht hinkriegen Idiome vernünftig einzudeutschen bzw. Witze entweder nicht übertragbar sind oder aber nicht vernünftig übersetzt werden (könnte das besser - ungelogen!))

So ich haben fertig :) (Ja, das ist Absicht - ich zitiere Giovanni Trappatoni (ehemaliger Bayern Trainer der z.B. auch einen Herrn Strunz (damals Fußballspieler bei den Bayern) ziemlich zur Sau gemacht hat...und als Italiener war sein Deutsch nicht immer ganz Ast rein, aber verstanden hat man ihn!)

mfg Tom
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Beitrag von tom » 26. Okt 2016, 13:56

Ben B. Black hat geschrieben:
tom hat geschrieben: Sprache KANN NICHT "vor die Hunde gehen" - Sprache ist wie ein lebendes Wesen (bzw. eine ganze Art von Wesen und sie unterliegt auch der Evolution und passt sich so an die Gegebenheiten an)
Oh doch, Sprache kann sehr wohl vor die Hunde gehen. Klar, kommunizieren wird man auf die eine oder andere Weise damit immer können, aber wenn man sich die grassierende Rächtschraipschweche und die immer weiter abnehmende Ausdrucksfähigkeit mit gleichtzeitig zurückgehendem Wortschatz einmal bewusst anschaut, dann ist auch klar, was ich meine. Das Problem dafür liegt nicht zuletzt im Bildungssektor, wo seit einigen Jahren die Schwerpunkte völlig falsch gesetzt werden, aber auch an den Leuten, die kritiklos jeden Mist nachplappern, den sie in Radio oder Fernsehen hören.
tom hat geschrieben: ps: Fangt nicht an wie die - doofen - Franzosen die einen PC immer noch nicht PC nennen sondern "Rechenmaschine" (Ordinateur), weil es das andere damals nicht gab...sorry, aber deren Sprachwächter sind lächerlich!
Und was ist daran schlecht? Wir sagen doch auch "Rechner", wenn wir einen PC meinen, und wer Englisch kann, der weiß auch, dass "Computer" nichts anderes als "Rechner" bedeutet. Oder sollen wir uns lieber hipp ausdrücken: "Wir müssen in 2017 mal das Development der Customer-Base monitoren, um in time die entsprechende Action schedulen zu können." Oh dear! :ut-oh:
Ach ne, keine Witze über Lese- und Rechtschreibschwäche, denn ich habe bzw. HATTE eine solche! Viel Lesen, Schreiben und Sprechen hilft ungemein! Oh, ich mache immer noch Fehler, aber nicht soviele wie jemand dem man schon fast Legastenie attestieren wollte (!) - habe mich mit Händen und Füßen gewehrt damals, weil ich das nicht im Zeugnis stehen haben wollte (da kann man gleich rein schreiben "Ist behindert" oder "Ist minderbemittelt" - ja, ich übertreibe, trotzdem: Ich wollte das nicht drin haben!)

Mein Wortschatz war schon immer groß (Lesen, lesen und noch mehr lesen eben) und das nicht nur im Deutschen, sondern auch im Englischen (ich liebe diese Sprache, vor allem die Idiome!)

Ja, das Bildungssystem hätte echt einige Korrekturen nötig (u.a. zurück zum G9 bzw. vielleicht sogar zu einem G10 (!) damit man auch wirklich wieder ZEIT für echte Bildung hat!)...ich muss es wissen, ich habe jeden Schultyp (außer Sonderschulen!) von innen gesehen (als Schüler!) von der Grund - über die Hauptschule bis hin zum Gymnasium, der Wirtschaftsschule und der Fachoberschule und es läuft vieles einfach ganz falsch, vor allem da sich der Unterricht viel zu sehr an Mädchen orientiert (dauerhaftes still da sitzen, einer vorne spricht und spannend bzw. interessant ist es selten!)...Jungs brauchen es anders (Anmerkung: Ich spreche mich NICHT für eine Geschlechter-Trennung aus, nur dafür das man Unterricht variiert!)

TV und Radio - naja ganz unschuldig sind diese nicht, aber eher ist es die Erziehung (es fehlt das man sich eine Meinung bildet bzw. Dinge auch nachschlägt etc. bevor man redet!)

Naja, Computer mag Rechner heißen, aber die Franzosen sagen eher sowas wie "Rechenschieber" (d.h. etwas das ein PC ganz und gar nicht ist und es ist nur aus dem Kontext ersichtlich das sie einen PC meinen und nicht eben jenen Rechenschieber!)

Denglisch? OMG :( Mag ich gar nicht, auch wenn's mir oft passiert das ich ein englisches Wort einflechte, weil mir das deutsche gerade nicht einfällt :D

So das war's zu Ben...next!

Oh ja, es ist ein Konflikt den es gibt seit es die Menschheit gibt:

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (SENECA d.h. das Zitat ist über 2000 Jahre alt!)

Ja, das mit der Rechtschreibung hatte ich auch @nukebox :) (war in der 5ten als die die Dummschreib-Reform (so nenne ich sie und weigere mich beharrlich manche Sachen zu schreiben z.B. Schiffahrt mit 3x "F" - NEIN, NEIN UND NOCHMALS NEIN! Das sieht doch komisch aus!) kam und man alles nochmal lernen sollte (zusätzlich zum neuen Lernstoff - anfangs durfte man ja noch beides nutzen...-.-))

Mehr Englisch als Deutsch? Wie kommt's? (Beruflich? Ich meine ich spreche viel Englisch bzw. lese viel Englisch weil ich es mag und Bücher im original einfach besser sind...vor allem weil viele Übersetzer einfach nur schlampig arbeiten und z.B. es nicht hinkriegen Idiome vernünftig einzudeutschen bzw. Witze entweder nicht übertragbar sind oder aber nicht vernünftig übersetzt werden (könnte das besser - ungelogen!))

So ich haben fertig :) (Ja, das ist Absicht - ich zitiere Giovanni Trappatoni (ehemaliger Bayern Trainer der z.B. auch einen Herrn Strunz (damals Fußballspieler bei den Bayern) ziemlich zur Sau gemacht hat...und als Italiener war sein Deutsch nicht immer ganz Ast rein, aber verstanden hat man ihn!)

mfg Tom
Per Aspera Ad Astra!

Si vis PACEM, para BELLUM!


Von zeit zu zeit seh ich den Alten (ähm...Hajo!!) gerne und hüte mich mit ihm zu brechen, denn es ist gar menschlich von einem so großen Herrn (ähm...Hajo) so menschlich mit dem Teufel (äh...Tom) selbst zu sprechen! xD ^^

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