Hajo F. Breuer hat geschrieben:emmes hat geschrieben:Nach dem weniger spannenden Beginn des Buches, der sich ein wenig hingezogen hat
Was genau hat Dir nicht gefallen? Ich möchte schließlich vermeiden, daß Du noch einmal etwas »weniger spannend« findest.
Der für Kritik offene Hajo
@Hajo,
eigentlich wollte ich gar keine „grossartige“ Kritik schreiben, weil meine Ansichten in diesem Fall sehr subjektiv sind. Da du mich jedoch direkt ansprichst, versuche ich mich kurz zu erklären.
Kennst du das: Du liest irgendetwas und kommst nicht so recht vorwärts. Du merkst, dass du zwischendrin immer wieder mit den Gedanken woanders bist und fängst wieder von vorn an zu lesen

Mir ging es beim ersten Drittel des Buches so.
Also die aktuelle Handlung auf der Erde finde ich nicht so spannend. Und das liegt nicht an den Autoren, denn ich halte den Conrad S. für einen sehr guten SF-Autor alter Schule. Also was dann

Erstens: die dauernden Kampfhandlungen der Menschen mit den Riiin sind schon so oft beschrieben worden, dass sie nichts neues mehr bieten. Es gibt bestimmt im Forum Leser, die gar nicht genug von solchen Kämpfen (oder den Beschreibungen) bekommen können und lieber noch mehr hätten. Ich halt nicht

Zweitens: die gesellschaftlichen Belange, die Politik des Bruder Lambert und die Diplomatieversuche von RD bei den Riiin sprechen mich nicht an. Sicher sind diese Informationen wichtig für das Verständnis der weiteren Handlung, sie sind halt nicht so spannend. Obwohl mich die Einlage mit dem „Herzilein“ als Störfunk sehr erheitert hat.
Das Treffen im Atlantik fand ich sinnlos, da dort etwas vereinbart wurde, dass 50 Seiten später eh hinfällig wurde. Interessant nur die Infos zum Verhalten des Travisheim.
Spannend wurde es, als der KFS über Alamo gespannt wurde. Das gab mir so ein bisschen Hoffnung, dass sich vielleicht auf der Erde doch noch etwas tut. Die Hektik im Transmitterbahnhof und die Situation der Gruppe Vandekamp waren dann gut dargestellt.
Richtig gut wird das Buch bei den Ereignissen der PO in England. Und die historische Rückblende von Arc Doorn. Diese Geschichte habe ich gleich zu ende gelesen (bis nach Mitternacht). Was Ascari als zu lang beschrieben empfand, war für mich richtig gut.
Also eigentlich keine Kritik nur mein Empfinden.
Ich denke, ihr solltet das Thema nicht so lange hinausziehen. Zu den Handlungssträngen (damals BZ) gab es einmal einen Leserbrief an dich, der auch meine Meinung vertrat.
Hajo F. Breuer hat geschrieben:Eine solche Kritik nehme ich sehr ernst, vor allem, da sie von jemandem wie Dir kommt, der Ren Dhark zweifelsfrei sehr zugetan ist.....
Der für Kritik offene Hajo
Danke, ich dachte bisher immer, dass ich hier der Nörgeler bin
