ich bin noch nicht sehr lange hier bei euch im Forum aktiv. Bevor ich mich registrieren ließ, habe ich als Gast in eueren Beiträgen gelesen und mich informiert.
Die Meinung von Schlomo Gross im letzten Topic von Hajo hat mir noch einmal gezeigt, dass kein Thema so brisant ist, wie
Die Schwarze Garde
Nachdem ich alle Meinungen dazu noch einmal durchdacht habe, muss ich eingestehen, dass ich sowohl die Auffassungen von Heinz Mohlberg, SchlomoGross u.a. nachvollziehen kann, aber auch die Argumente von Hajo und UHG gut verstehe.
Ich gebe zu, als ich das erstemal in den RD-Büchern und später im SB „ Die schwarze Garde“ den Namen dieser Einheit gelesen habe, hatte ich das Bild einer schwarzen Uniform mit goldenen Runnen am Kragen vor Augen. Der zweite Gedanke war die dunkle Seite der Macht = Lord Vadder aus Starwars, also das Böse.
Ihr seht die Geschichte sitzt auch bei mir tief im Kopf fest. In Deutschland geht das vielen so. Mehr Fingerspitzengefühl bei der Namenswahl wäre da angebracht gewesen.
@UHG Die Geschichten spielen zwar weit in der Zukunft, wo sich kaum ein Mensch mehr daran erinnern wird, aber gelesen werden sie heute, auch von Leuten mit Errinnerungen an die schlimmste Zeit.
Nach dem Lesen der Geschichten um die Schwarze Garde bin ich dieser Truppe eigentlich zugetan. Der Gedanke eine Elitetruppe aus hochqualifizierten Soldaten zu schaffen, ist gut.
1. Jede Gesellschaft braucht Verteidigung. Das ist heute wie Morgen so. Auch in der Zukunft kann so mancher Konflikt durch einen schnellen kurzen Einsatz einer Spezialtruppe gelöst oder sogar verhindert werden. Die Aufgaben sind doch klar: Menschliche Interessen verteidigen, örtliche Konflikte schnell lösen (besser verhindern) und neue Techniken entwickeln, die die Terraner voranbringen. Ihr müsst jetzt natürlich spannende Geschichten schreiben, die das beweisen.
2. Es ist im RD-Kosmos notwendig, gut ausgebildete Mitglieder in einer solchen Truppe zu haben, da die Terraner ständig mit Neuem, mit teils unbegreiflichen Dingen zu tun haben. Nur kluge Köpfe können da Lösungen finden. Personen wie Kurt Buck mag ich. Er kommt mir immer wie der Junge von nebenan vor. Für mich ist er einer von uns mit unheimlich viel Ehrgeiz. Er ist auch irgenwie „menschlich“. Ich würde mich freuen, mehr von seinen Aktionen zu hören. Gute Beispiele sind da Sonderbände SB12 und SB25.
3. Die besten Entwicklungen werden aus militärischen Interessen gemacht. Haben sie sich bewährt, werden sie dann auch zivil genutzt. Das ist heute so und wird auch der Zukunft so sein. SB25 „Jagd nach dem Timeeffekt“ ist ein Beispiel dafür. Der SB zeigt aber auch die guten Ziele der Garde.
Prinzipiell haben mich die Geschichten der SwG positiv gestimmt. Die Action, die wir lesen wollen, wird hier produziert. Der Name stört mich nicht mehr. Diese Truppe ist Bestandteil des RD-Kosmos und gehört jetzt dazu. Personen, wie Kurt Buck sind bewundernswert und machen Lust auf mehr Lesestoff. Es sollte auch nichts mehr geändert werden.
Ich möchte hier und jetzt nichts in Frage stellen.
Mich interessiert nur, wie ihr darüber denkt. Welche Meinung habt ihr über die Schwarze Garde – oder sollte sie lieber blaue (unital-blau)




MS, der sich Gedanken macht