
Leserbriefe - die Diskussion
Moderator: Turion
- Uwe Helmut Grave
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>Beim Entschärfen der Bomben wurden ... ganze Biotope zerstört.< (Auszug aus dem erwähnten Leserbrief) Damit hätten wir schon zwei Leser, die überzeugt sind, es sei unter der Erde zu einem "Höhlenexplosionschaos" gekommen. Beide ließen offenbar ihren eigenen Phantasien freien Lauf: "Was wäre wohl passiert, wäre die Bombenentschärfung mißlungen?" Ich kann euch beruhigen - das "Kawumm" wurde in letzter Sekunde verhindert... Der Exposéschreiber hat eine Zerstörung der Biotope strikt verboten (Immer diese verdammten Grünen!), und der gehorsame Skriptautor
hat es nicht gewagt, auch nur einen Grashalm zu knicken.

Freude am Lesen! U.H.G.
Hajo hatte Eier.
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Ich oute mich mal: ... ich bin in eurem Bund der Dritte ...
Ich habe das auch falsch verstanden.
Kann es sein, dass ein übereifriger Setzer (oder wie das heute heisst, wenn gar nix mehr gesetzt wird) da etwas weggelassen hat weil sonst zu viele Seiten benötigt worden wären
und dann hätte man den Preis anheben müssen
oder die Autorenhonorare kürzen

Ich muss das bei Gelegenheit mal nachlesen
Ich habe das auch falsch verstanden.
Kann es sein, dass ein übereifriger Setzer (oder wie das heute heisst, wenn gar nix mehr gesetzt wird) da etwas weggelassen hat weil sonst zu viele Seiten benötigt worden wären






Ich muss das bei Gelegenheit mal nachlesen

RD Leser ab Heft 18 ..., nach Frust durch Heft 98 bis 2004 in anderen Universen verloren gegangen.
Todesmal von Andreas Gruber
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- Uwe Helmut Grave
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Ich lese das jetzt sofort noch mal nach - und gleiche den Buchtext an den betreffenden Stellen mit meinen Originalmanuskript ab. Bislang ging ich davon aus, ihr seid nur zu dusselig zum LesenNobby1805 hat geschrieben:Ich muss das bei Gelegenheit mal nachlesen...

Ich verspreche schonungslose Aufklärung

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- Schlomo Gross
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Also ich kann mich an keine Expengplosion in den Biotopen erinnern. Ich fand die Entschärfung der Bomben zwar extrem spannend, aber absehbar. Dass der James Bond Ersatz (megacool!) den Countdown bei 7 Sekunden anhalten konnte, war eh klar.
Ich find es aber extrem interessant (auch beruflich), was hier passiert: Die Kombination aus Textverständnis, Aufmerksamkeitsdauer und Theorienbildung (also Erwartungshaltung). Ich beobachte es bei Menschen sehr oft, dass sie nach einem Gespräch etwas völlig anderes in Erinnerung haben, als tatsächlich besprochen wurde. Jeder, der aufmerksam einer Diskusion folgt und anschliesend die Protokolle liest und sich später (ein paar Stunden reichen bereits) mit den Beteiligten noch einmal über die Ergebnisse der Besprechung unterhält, kennt das.
Hier scheint im Roman etwas ganz besonders interssantes geschehen zu sein: Der "Cliffhanger" war offenbar etwas länger als die Aufmerksamkeitsdauer einiger Leser! Das begeister mich! Uwe, das war ein Volltreffer! Das sollte ich vielleicht etwas näher erläutern: Also: wenn man etwas liest oder erlebt, bildet man eine Theorie, die beschreibt, was gerade geschieht. Die Theorie wird laufend aktualisiert, also an die Realität angepasst. Sobald kein weiterer Input mehr kommt (hier: wegen "Cliffhanger") oder wenn eine neue Situation auftritt, wird die Theorie sozusagen "auf den Stack" geschoben, eine neue Theorie für die neue Situation wirt generiert. Die Theorie geht immer etwas weiter als die Realität, blickt sozusagen in die Zukunft. Und zwar in Form einer Vermutung. Wir vermuten, wie es weitergehen wird. Das ist die Grundlage unserer situativen Planung. Wenn eine Theorie zu lange "auf dem Stack liegt", kann es vorkommen, dass die Theorie anstelle der Realität ins Gedächtniss übernommen wird. Kennt man ja von Zeugenaussagen. Genau das scheint hier geschehen zu sein.
@Alle, die sich an eine Expengplosion erinnern: Mich würd ganz wahnsinnig interessieren, wie das bei euch genau abgelaufen ist. Habt ihr beim Lesen eine Pause gemacht oder im Stück durchgelesen? Spielte die Emotion "Enttäuschung" über die Zerstöhrung eines Biotops eine Rolle? Habt ihr die Zerstöhrung erwartet, einfach weil bei RD immer soviel kaputt geht?
Leute, das ist eine Superchanze, meine KIs einen Schritt weiter zu bringen! Das ist eine der ganz seltenen Situationen, in denen man etwas über der Zusammenhang von Theorienbildung, Gedächtniss und Erwartung herausfinden kann.
Schalom,
Schlomo (mit einer tierischen Megabegeisterung, wieder einer Erkenntniss auf der Spur zu sein!)
Ich find es aber extrem interessant (auch beruflich), was hier passiert: Die Kombination aus Textverständnis, Aufmerksamkeitsdauer und Theorienbildung (also Erwartungshaltung). Ich beobachte es bei Menschen sehr oft, dass sie nach einem Gespräch etwas völlig anderes in Erinnerung haben, als tatsächlich besprochen wurde. Jeder, der aufmerksam einer Diskusion folgt und anschliesend die Protokolle liest und sich später (ein paar Stunden reichen bereits) mit den Beteiligten noch einmal über die Ergebnisse der Besprechung unterhält, kennt das.
Hier scheint im Roman etwas ganz besonders interssantes geschehen zu sein: Der "Cliffhanger" war offenbar etwas länger als die Aufmerksamkeitsdauer einiger Leser! Das begeister mich! Uwe, das war ein Volltreffer! Das sollte ich vielleicht etwas näher erläutern: Also: wenn man etwas liest oder erlebt, bildet man eine Theorie, die beschreibt, was gerade geschieht. Die Theorie wird laufend aktualisiert, also an die Realität angepasst. Sobald kein weiterer Input mehr kommt (hier: wegen "Cliffhanger") oder wenn eine neue Situation auftritt, wird die Theorie sozusagen "auf den Stack" geschoben, eine neue Theorie für die neue Situation wirt generiert. Die Theorie geht immer etwas weiter als die Realität, blickt sozusagen in die Zukunft. Und zwar in Form einer Vermutung. Wir vermuten, wie es weitergehen wird. Das ist die Grundlage unserer situativen Planung. Wenn eine Theorie zu lange "auf dem Stack liegt", kann es vorkommen, dass die Theorie anstelle der Realität ins Gedächtniss übernommen wird. Kennt man ja von Zeugenaussagen. Genau das scheint hier geschehen zu sein.
@Alle, die sich an eine Expengplosion erinnern: Mich würd ganz wahnsinnig interessieren, wie das bei euch genau abgelaufen ist. Habt ihr beim Lesen eine Pause gemacht oder im Stück durchgelesen? Spielte die Emotion "Enttäuschung" über die Zerstöhrung eines Biotops eine Rolle? Habt ihr die Zerstöhrung erwartet, einfach weil bei RD immer soviel kaputt geht?
Leute, das ist eine Superchanze, meine KIs einen Schritt weiter zu bringen! Das ist eine der ganz seltenen Situationen, in denen man etwas über der Zusammenhang von Theorienbildung, Gedächtniss und Erwartung herausfinden kann.
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das passiert bei uns täglichSchlomo Gross hat geschrieben:Ich beobachte es bei Menschen sehr oft, dass sie nach einem Gespräch etwas völlig anderes in Erinnerung haben, als tatsächlich besprochen wurde. Jeder, der aufmerksam einer Diskusion folgt und anschliesend die Protokolle liest und sich später (ein paar Stunden reichen bereits) mit den Beteiligten noch einmal über die Ergebnisse der Besprechung unterhält, kennt das.


das weiss ich doch heute nicht mehrSchlomo Gross hat geschrieben:@Alle, die sich an eine Expengplosion erinnern: Mich würd ganz wahnsinnig interessieren, wie das bei euch genau abgelaufen ist. Habt ihr beim Lesen eine Pause gemacht oder im Stück durchgelesen? Spielte die Emotion "Enttäuschung" über die Zerstöhrung eines Biotops eine Rolle? Habt ihr die Zerstöhrung erwartet, einfach weil bei RD immer soviel kaputt geht?

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Wenn ich schonungslose Aufklärung verspreche, wird es auch eine solche – aber zunächst einmal dies: Wer noch nicht an der betreffenden Stelle (WiW-Band 4) angelangt ist, hat jetzt letztmalig Gelegenheit, auf ein anderes Fernsehprogramm umzuschalten...
SPOILER
In den Biotop-Höhlen werden mehrere Bomben entdeckt - auf Seite 136 informiert Liao Morei ihren Chef darüber. Das Kapitel endet auf Seite 137 mit einem klassischen Kliffhänger:
> Wenig später gab es zwei höllische, dicht aufeinanderfolgende Explosionen.<
Zu Beginn des nächsten Kapitels steht ein Satz, der sich durch Kursivschrift deutlich vom Rest des Textes abhebt:
>Kurz vor den beiden Explosionen<
In jenem Kapitel wird versucht, die Bomben zu entschärfen. Brenzlig wird es auf Seite 140: Im Amazonas-Biotop rutscht ein Behälter mit einer Bombe von einer Transportplatte.
>Für Sekunden schien die Zeit stillzustehen...<
Und auf Seite 141 versucht ein Flashpilot trotz größter Bedenken die Bombe im Neuseeland-Biotop zu entschärfen.
>Er streckte die Hand nach dem Zeitzünder aus...<
Die Vermutung, in diesen zwei Biotopen könnte es jeden Augenblick zu den beiden vorab erwähnten Explosionen kommen, liegt natürlich nahe – das ist ja auch der Sinn einer Spannungssteigerung. Aber der Autor (meine Wenigkeit) wird noch dreister: Auf Seite 141/142 werden zwei knallharte Explosionen geschildert.
>...Risse in den Wänden... ...Decke stürzt ein... ...ein Entkommen war unmöglich... rauchende Trümmer... usw.<
Der Anführer der Bombenleger zeigt sich zufrieden... Der Grund seiner Zufriedenheit liegt allerdings nicht in der Zerstörung zweier Biotope (wie man als Leser annehmen könnte – und auch annehmen soll!). Schon auf Seite 143 wird nämlich die wahre Ursache der beiden Explosionen aufgeklärt: Über der Erde wurde eine Roboterwachstation hochgejagt. Kawummwumm!
Nun weiß der Autor natürlich, daß es Leser gibt, denen es schwerfällt, um die Ecke zu denken – also baut er auf Seite 146 noch eine zusätzliche Erklärung ein: Es wird geschildert, wie der Flashpilot im Neuseeland-Biotop in letzter Sekunde den Zeitzünder anhält. Und auch im Amazonas-Biotop ist nichts passiert. Seite 148:
>“Als der Behälter vorhin von der Transportplatte rutschte, konnte ich mein Herz schlagen hören. Aber es geschah nichts. Der Behälter erwies sich als stabil, und die Bombe darin war gut verpackt.“<
Mal ehrlich, emmes, Nobby: Das war euch wirklich zu schwierig? Allen Ernstes? Oder wolltet ihr mich nur mal schwitzen sehen und durch den brennenden Reifen springen lassen?
Dank an B für seine moralische Unterstützung - ich zweifelte allmählich an mir selbst...
SPOILER
In den Biotop-Höhlen werden mehrere Bomben entdeckt - auf Seite 136 informiert Liao Morei ihren Chef darüber. Das Kapitel endet auf Seite 137 mit einem klassischen Kliffhänger:
> Wenig später gab es zwei höllische, dicht aufeinanderfolgende Explosionen.<
Zu Beginn des nächsten Kapitels steht ein Satz, der sich durch Kursivschrift deutlich vom Rest des Textes abhebt:
>Kurz vor den beiden Explosionen<
In jenem Kapitel wird versucht, die Bomben zu entschärfen. Brenzlig wird es auf Seite 140: Im Amazonas-Biotop rutscht ein Behälter mit einer Bombe von einer Transportplatte.
>Für Sekunden schien die Zeit stillzustehen...<
Und auf Seite 141 versucht ein Flashpilot trotz größter Bedenken die Bombe im Neuseeland-Biotop zu entschärfen.
>Er streckte die Hand nach dem Zeitzünder aus...<
Die Vermutung, in diesen zwei Biotopen könnte es jeden Augenblick zu den beiden vorab erwähnten Explosionen kommen, liegt natürlich nahe – das ist ja auch der Sinn einer Spannungssteigerung. Aber der Autor (meine Wenigkeit) wird noch dreister: Auf Seite 141/142 werden zwei knallharte Explosionen geschildert.
>...Risse in den Wänden... ...Decke stürzt ein... ...ein Entkommen war unmöglich... rauchende Trümmer... usw.<
Der Anführer der Bombenleger zeigt sich zufrieden... Der Grund seiner Zufriedenheit liegt allerdings nicht in der Zerstörung zweier Biotope (wie man als Leser annehmen könnte – und auch annehmen soll!). Schon auf Seite 143 wird nämlich die wahre Ursache der beiden Explosionen aufgeklärt: Über der Erde wurde eine Roboterwachstation hochgejagt. Kawummwumm!
Nun weiß der Autor natürlich, daß es Leser gibt, denen es schwerfällt, um die Ecke zu denken – also baut er auf Seite 146 noch eine zusätzliche Erklärung ein: Es wird geschildert, wie der Flashpilot im Neuseeland-Biotop in letzter Sekunde den Zeitzünder anhält. Und auch im Amazonas-Biotop ist nichts passiert. Seite 148:
>“Als der Behälter vorhin von der Transportplatte rutschte, konnte ich mein Herz schlagen hören. Aber es geschah nichts. Der Behälter erwies sich als stabil, und die Bombe darin war gut verpackt.“<
Mal ehrlich, emmes, Nobby: Das war euch wirklich zu schwierig? Allen Ernstes? Oder wolltet ihr mich nur mal schwitzen sehen und durch den brennenden Reifen springen lassen?
Dank an B für seine moralische Unterstützung - ich zweifelte allmählich an mir selbst...

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Habe es gestren noch einmal nachgelesen und es diesmal sofort richtig verstanden ... danke Uwe für deine Erläuterung und sorry wenn ich dir Stress bereitet habe ...
Ich habe allerdings jetzt keinerlei Erklärung warum ich den Handlungsstrang beim ersten Lesen falsch aufgefasst habe ... so gross wie B. als mögliche Erklärung vermutete war der Abstand im Buch ja gar nicht, als Cliff-Hanger würde ich das nicht bezeichnen
Ich wedre jetzt hundertmal den Satz schreiben :" ... ich muss die Bücher in Zukunft sorfältiger lesen ..."

Ich habe allerdings jetzt keinerlei Erklärung warum ich den Handlungsstrang beim ersten Lesen falsch aufgefasst habe ... so gross wie B. als mögliche Erklärung vermutete war der Abstand im Buch ja gar nicht, als Cliff-Hanger würde ich das nicht bezeichnen
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Also ich hatte ja schon befürchtet, daß eines der Biotope zerstört wurde...
Da steht erst, daß die Bombe im Biotop bald hochgeht und im nächsten Absatzt steht dann was von einer Explosion. Da reimt man sich schon etwas zusammen, allerdings wurde das gereimte bei mir beim Lesen dann verworfen. Vielleicht hab ich auch anders gelesen, weil ich nicht begreifen konnte, daß ein Biotop zerstört sein sollte.
Ich habs beim ersten Lesen richtig verstanden, dachte aber bevor ich fertig war auch anders.
Da steht erst, daß die Bombe im Biotop bald hochgeht und im nächsten Absatzt steht dann was von einer Explosion. Da reimt man sich schon etwas zusammen, allerdings wurde das gereimte bei mir beim Lesen dann verworfen. Vielleicht hab ich auch anders gelesen, weil ich nicht begreifen konnte, daß ein Biotop zerstört sein sollte.
Ich habs beim ersten Lesen richtig verstanden, dachte aber bevor ich fertig war auch anders.

Ich bin nicht gestört, ich bin verhaltensoriginell!
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ist das nicht ein Widerspruch zuHajo hat geschrieben:um die Bombe in einem Flash zu transportieren, hätte man sie bewegen müssen. Aber schon heutige Sprengsätze verfügen über einen einfachen Bewegungsmelder, der die Bombe hochgehen läßt, wenn jemand sie bewegt.
UHG hat geschrieben:Brenzlig wird es auf Seite 140: Im Amazonas-Biotop rutscht ein Behälter mit einer Bombe von einer Transportplatte.
>Für Sekunden schien die Zeit stillzustehen...<
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Toll, endlich denkt ihr wieder mit!Nobby1805 hat geschrieben:...ist das nicht ein Widerspruch...

>Der Behälter erwies sich als stabil, und die Bombe darin war gut verpackt. Ich wollte sie entschärfen, doch mit diesem Modell kenne ich mich nicht aus. ... Nur gut, daß du nicht daran herumgefummelt hast, das hätte böse ausgehen können. ... Das ist ein heimtückisches Mordinstrument, gespickt mit versteckten Fallen. Ein einziger winziger Fehler genügt, und wir sind alle Geschichte.<
Soweit auszugsweise zu den Dialogen. Einen derart heimtückischen Sprengsatz rührt man selbst dann nicht an, wenn selbiger gerade einen Sturz überstanden hat - verpackt (Fesselfeld?) in einem sicheren Behälter. Der Behälter wurde beschädigt (das Fesselfeld könnte sich abgeschaltet haben), aber die Bombe blieb weiterhin intakt und war somit extrem gefährlich. So was faßt doch keiner an, es sei denn, er ist lebensmüde!
Zugegeben, diese Einzelheiten hätte ich vielleicht ein wenig näher beschreiben sollen, dafür verdiene ich in der Tat Schelte. Doch ihr wißt ja: Der Grave und die Technik...

So, und jetzt könnt ihr wieder ordentlich auf mir rumhacken (das übliche "Ausreden-Blabla"), damit wäre dann die Normalität wiederhergestellt. Ich hatte echt schon befürchtet, künftig auf Spannungsbögen, Tricks und Gags und sonstige (eigentlich ziemlich durchschaubare - siehe Schlomos Posting) Einlagen verzichten zu müssen. Das wäre schade, denn RD ist nun mal ein Abenteuerroman und keine trockene Erzählung oder Novelle.
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Bei der Diskussion im anderen Thread habe ich auch an mir gezweifelt. Ihr habt mich da wie blöd dargestellt. Deshalb hat es mich gefreut, dass ich moralische Unterstützung in diesem Leserbrief erhalten habe.Uwe Helmut Grave hat geschrieben:... Mal ehrlich, emmes, Nobby: Das war euch wirklich zu schwierig? Allen Ernstes?
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Ja ich habe geglaubt, dass ihr eine Höhle zerstört habt, allerdings war ich mir am Schluss des Buches nciht mehr sicher. Es war ein wirklicher Cliffhanger, der den Leser aufs Glatteis geführt hat. Nur die Auflösung war nicht ganz verständlich gemacht.
Deine Theorie hat was Schlomo, es stimmt schon, die Emotion "Enttäuschung" spielt bei mir eine ganz grosse Rolle. Aber nicht wegen der evtl. Zerstörung der Höhle.Schlomo Gross hat geschrieben:...
@Alle, die sich an eine Expengplosion erinnern: Mich würd ganz wahnsinnig interessieren, wie das bei euch genau abgelaufen ist. Habt ihr beim Lesen eine Pause gemacht oder im Stück durchgelesen? Spielte die Emotion "Enttäuschung" über die Zerstöhrung eines Biotops eine Rolle? Habt ihr die Zerstöhrung erwartet, einfach weil bei RD immer soviel kaputt geht?
Schalom, Schlomo
Seit dem BZ bin ich schon enttäuscht, dass an die Erde rangegangen worden ist. Die "Eiswelt Terra" ist für mich ein Alptraum


Um so schlimmer war es dann, dass die Hoffnung (Biotope auf Eden) auch noch angegriffen wurden. Und so habe ich dem UHG alles zugetraut und mir die Zerstörung wahrscheinlich eingeredet.

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Ich bin mit der Eiswelt Terra auch nicht so sehr glücklich. Und da die Biotope "meine" letzte Hoffnung waren die Erde wieder herzustellen, wollte ich nicht glauben, daß die wirklich zerstört werden sollen. Aus diesem Grunde hab ich vielleicht die Auflößung der großen Explosion genauer gelesen.emmes hat geschrieben:Seit dem BZ bin ich schon enttäuscht, dass an die Erde rangegangen worden ist. Die "Eiswelt Terra" ist für mich ein Alptraum![]()
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Um so schlimmer war es dann, dass die Hoffnung (Biotope auf Eden) auch noch angegriffen wurden.
Vielleicht ist hier dein Problem: Du glaubst nicht an das Gute im Autor.emmes hat geschrieben:Und so habe ich dem UHG alles zugetraut und mir die Zerstörung wahrscheinlich eingeredet.

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Das ist in meinem Fall auch nicht ganz einfachTurion hat geschrieben:Du glaubst nicht an das Gute im Autor.

@ emmes schrieb: "Nur die Auflösung war nicht ganz verständlich gemacht." - Was war denn daran so unverständlich? Es wurde alles aufgelöst, was es aufzulösen gab. Natürlich kann ich auch nach der Holzhammer-Methode verfahren und mich im Text so lange wiederholen, bis es auch der letzte kapiert hat. Doch da RD von Leuten gelesen wird, die größtenteils gebildeter sind als ich (dazu zähle ich auch dich, denn mir selbst würde ich es nicht zutrauen, Lehrlinge auszubilden), gehe ich davon aus, daß meine nun wahrlich nicht komplizierten Ausführungen für jedermann verständlich waren. Nun ja, Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel, und vielleicht ist an Schlomos Theorie tatsächlich etwas dran.
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