Intervall als Massenvernichtungswaffe???

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Beitrag von Hajo F. Breuer » 27. Aug 2007, 15:26

Zwei Dinge: Zum Aktivieren des Intervallschlepps wird das Intervall immer zuerst abgeschaltet und und dann neu um das abzuschleppende Objekt gelegt.

Meines Wissens nach sind Eisläufer die einzigen Lebewesen, für die ein Kontakt mit dem Intervall tödlich verläuft. Wieso, wurde in den Büchern ausführlich abgehandelt.

Der nicht ganz so ausführliche Hajo

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Beitrag von Theiner » 27. Aug 2007, 15:33

Johann hat geschrieben:Dann geb ich jetzt einfach nochmal nen kleinen Denksnstoß:
Deluge
dort bleibt der gesamte Kontinent existieren, außerdem ist auch Wasser mit eingeschlossen, dass in dem Fall ''verschwindet''
Wo liegt da das Problem ? Fliegt ja nicht weg und muß "ersetzt" werden, sondern es handelt sich um ein ortsfestes Intervall.....allenfalls wäre zu überlegen, warum Deluge eigentlich nicht wegfliegt, wenn es sich um ein eigenes, abgeschlossenes Universum ohne Wechselwirkung handelt... :roll:

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Beitrag von Turion » 27. Aug 2007, 16:03

Na ja, in gewisser Weise ist ja eine Verbindung ist ja eine Verbindung in den Normalraum vorhanden. Darum fliegt auch Deluge nicht weg.

Wie gesagt, eventuell wird Materie, die nicht in direktem kontakt mit dem Raumer steht wie durch eine Energieschleuse im Normalraum belassen. Andere Möglichkeit, die Materie bleibt in "beiden Kontinuuen" parallel vorhanden.

Wenn alles im Intervall in ein anderes Kontinuum "mitgenommen" wird ist es im Normalraum durch den Reizstrahl sichtbar, aber wirklich vorhanden wäre es dann nicht mehr, und müsste ersetzt werden. Wenn das aber so wäre, würde da beim Abschalten wieder Materie doppelt vorhanden sein.

Eine gewisse Verbindung zwischen den "Realitäten" muß also in irgendeiner Form bestehen bleiben.
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Beitrag von Theiner » 27. Aug 2007, 16:11

Turion hat geschrieben:Na ja, in gewisser Weise ist ja eine Verbindung ist ja eine Verbindung in den Normalraum vorhanden.
Eine mögliche Lösung wäre, daß ortsfeste Intervalle gar nicht voll kugelförmig geschlossen sind. Ob das mit dem Grundgedanken eines Intervalls vereinbar ist, sei dahingestellt. Hmm, die Errichtung eines eigenen Universums bedingt ja die Beherrschung der Raum-Metrik. Man könnte die so wählen, daß die "Ränder" des Intervalls für das Feld selbst gewissermaßen im Unendlichen liegen - etwa in der Art, wie man eine in alle Richtungen unbegrenzte Ebene auf eine Kreisfläche mit dem Radius 1 abbilden kann... grübel, grübel...

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Beitrag von Johann » 27. Aug 2007, 16:26

von Hajo:
Zum Aktivieren des Intervallschlepps wird das Intervall immer zuerst abgeschaltet und und dann neu um das abzuschleppende Objekt gelegt.
Ist schon klar, aber als in der Ringraumerhöhle das Intervall angeschaltet wurde, hat die Point Of auch nicht die was-weiß-ich-wie-vielen kubikmeter Gestein in Schlepptau genommen, sondern die warn einfach weg, also praktisch vom Intervall verdrängt. Ich sehe da jetzt keinen Unterschied, ob das mit einem Raumer oder mit Felsen passiert

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Beitrag von Turion » 27. Aug 2007, 16:34

Theiner hat geschrieben:Eine mögliche Lösung wäre, daß ortsfeste Intervalle gar nicht voll kugelförmig geschlossen sind.
In meiner Erinnerung war aber das Intervallfeld um Deluge kugelförmig und somit auch komplett geschlossen...
Johann hat geschrieben:Ist schon klar, aber als in der Ringraumerhöhle das Intervall angeschaltet wurde, hat die Point Of auch nicht die was-weiß-ich-wie-vielen kubikmeter Gestein in Schlepptau genommen, sondern die warn einfach weg, also praktisch vom Intervall verdrängt. Ich sehe da jetzt keinen Unterschied, ob das mit einem Raumer oder mit Felsen passiert
Das ist das was ich meinte, irgendwie muß dieses Material dann zurückbleiben.
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Beitrag von Nobby1805 » 27. Aug 2007, 16:41

Turion hat geschrieben:
Johann hat geschrieben:Ich sehe da jetzt keinen Unterschied, ob das mit einem Raumer oder mit Felsen passiert
Das ist das was ich meinte, irgendwie muß dieses Material dann zurückbleiben.
bis auf den kleinen Unterschied, das der Fels zurückbleiben soll und der Raumer im Intervallschlepp eben nicht ... :twisted:
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Beitrag von Johann » 27. Aug 2007, 16:46

Das einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass sich das Intervall einmal von innen her nach außen aufbaut, bis es die 3000m Durschmesser hat
und das andere mal wie ein ''normaler'' Schutzschirm in einer bestimmten Entfernung aufgebaut wird, und somit das innenligende-was-auch-immer
mit einschließt

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Beitrag von Schlomo Gross » 27. Aug 2007, 23:14

Man muss das Intervall zwangsläufig so konfigurieren können, dass im inneren ein Teil der Materie erhalten, sprich eingeschlossen bleibt, sonst würde ja auch das Raumschiff und damit der Intervallgenerator verschwinden. Ich hab früher schon mal mit der Metrik eines Intervalls herumgerechnet und bin da auf etwas 'Schalenartiges' gekommen. Mit einer Kerr Metrik scheint es nicht zu gehen, eine Alcubierre Metrik kommt mir da vielversprechender vor, aber eben nur, wenn man die Metrik nur in einer 'Schale', also einem begrenzten Raumbereich wirken lässt. Bei der mathematischen Formulierung bin ich aber auf ein Problem gestoßen, für das ich keine Lösung gefunden hab: Wenn man eine Schale mit der entsprechenden veränderten Raumzeiteigenschaft erzeugen würde, müsste die geänderte Eigenschaft sowohl an der Innen- wie auch der Außenseite der Schale einen stetigen übergang zur 'normalen' Eigenschaft haben (Unabhängig davon, welche Eigenschaft man nun verändern will) Das hätte dann die Gestalt einer Sombrerofunktion (kennt man ja von der Wafelett Theorie). Das heißt aber dann, dass man weder von innen noch von außen das Intervall beeinflussen könnte, sondern nur von einem Ort innerhalb der Intervallschale. Außerhalb der Schale währe jede Wirkung Null. Kunststück: Die Sombrerofunktion ist nur innerhalb der Schale von Null verschieden. Danach hab ich aufgehört, daran herumzurechnen, weil ich keine Idee mehr hatte.

Schalom,

Schlomo

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